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Musik / Konzert

Volksmusikalisch geerdet und humorvolle Virtuosität bei „Krumbach Klassik“
Natalia Sagmeister, Sebastian Caspar (Violine), Georgy Kovalev (Viola) und Alexander Kovalev (Violoncello) und Alex Ladstätter (Klarinette) musizierten im ersten Konzert von "Krumbach Klassik" zwei nahezu unbekannte Kompositionen von Zoltán Kodály und Jean Francaix und erhielten dafür herzlichen Applaus. (Fotos: Aaron Strahammer)
Musik / Konzert
08.08.2021 Silvia Thurner

Die Begegnung mit zwei außergewöhnlichen Werken haben Alex Ladstätter (Klarinette) und Natalia Sagmeister (Violine) im Rahmen des Festivals „Krumbach Klassik“ möglich gemacht. Zusammen mit Sebastian Caspar (Violine), Georgy Kovalev (Viola) und Alexander Kovalev (Violoncello) musizierten sie die Serenade op. 12 des ungarischen Komponisten Zoltán Kodály und das Klarinettenquintett von Jean Françaix. Die Pfarrkirche Krumbach bot eine passende Akustik für die mit großer Aussagekraft geformten Werkdeutungen.

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Ein Füllhorn an unverbrauchten musikalischen Ideen - die Bezau Beatz 2021
Peter Figers Kunstschmiede war Schauplatz des Eröffnungskonzerts mit der Insomnia Brass Band (alle Fotos: Stefan Hauer)
Musik / Konzert
08.08.2021 Peter Füssl

Die von Alfred Vogel ins Leben gerufenen und kuratierten Bezau Beatz zählen für Musik-Fans, die das ganz spezielle, die Grenzen herkömmlicher musikalischer Gewohnheiten lustvoll sprengende Hörerlebnis suchen, seit Jahren zu den Fixpunkten im Konzertkalender. Natürlich erschließt sich der volle Genuss am besten, wenn man sich in Bezau ein Zimmer nimmt und das Drei-Tage-Programm voll auf sich wirken lässt, aber es rentiert sich durchaus auch, wenn man nur einen Tag Zeit hat. Da hört man immer noch genügend Unkonventionelles, das garantiert noch lange nachwirken wird – im vorliegenden Fall war es der Eröffnungstag.

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Man kann nicht gut auf zwei Hochzeiten tanzen – „Zeitklang im Museum II“ war ein zwiespältiges Erlebnis
Der Wiener Concert-Verein spielte im vorarlberg museum unter der Leitung von Ziv Cojocaru in Streichorchesterbesetzung.
Musik / Konzert
04.08.2021 Silvia Thurner

„Zeitklang im Museum“ bietet seit fünf Jahren zeitgenössischen Komponistinnen und Komponisten ein Podium. Im vorarlberg museum musizierte der Wiener Concert-Verein unter der Leitung des israelischen Dirigenten Ziv Cojocaru Werke von Matthias Kranebitter, Michael Floredo, Helmut Schmidinger und Ralph Schutti, überdies wurde das neueste Werk von Dana Cristina Probst präsentiert. Die Wesenszüge der dargebotenen Werke passten gut zueinander, doch daran lag gleichzeitig auch die Schwäche des überlangen Konzertprogrammes, das eher wenig Abwechslung bot. Dass weniger oft mehr ist, war auch an der Qualität der Darbietungen abzuleiten, denn in einigen Werkdeutungen zeigte sich, dass mehr Probenzeit gutgetan hätte.

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Wagners „Rheingold“ im Versuchslabor – ein überwältigender Eindruck
Hauptträger der „Rheingold“-Aufführung war das Orchester der Wiener Symphoniker unter seinem neuen Chefdirigenten, dem Kolumbianer Andrés Orozco-Estrada.
Musik / Konzert
01.08.2021 Fritz Jurmann

Das waren diesen Sonntag in einer Matinee der Bregenzer Festspiele für mich als langjährigen Musikkritiker sicher die spannendsten und intensivsten drei Opernstunden seit langem. Unter der schlichten Bezeichnung „Zweites Orchesterkonzert der Wiener Symphoniker“ wurde nichts weniger geboten als die komplette Oper „Das Rheingold“ von Richard Wagner, bekanntlich der Vorabend seiner berühmten Tetralogie „Der Ring des Nibelungen“, hier in einer als „halbszenisch“ bezeichneten Version. Das heißt, dass man in einer Art Versuchslabor Wagner auf den Grund gehen, seine Musik und seine Dramaturgie ins Zentrum stellen und dafür manches äußerliche Gehabe selbstverliebter Regisseure außer Acht lassen wollte.

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Freudvolle Spiellaune mit Hornkonzerten und Kammermusik im Palast in Hohenems
Matthias Honeck, Stefan Pöchhacker, Martin Edelmann, Michael Günther und Valerie Schatz sowie Alexander Gergelyfi und der Hornist Peter Dorfmayr boten den Zuhörenden im Rittersaal des Palastes in Hohenems ein erfrischendes Kammerkonzert.
Musik / Konzert
01.08.2021 Silvia Thurner

Zum neunten Mal luden der Violinist Matthias Honeck und befreundete Musiker der Wiener Symphoniker zum Kammermusikabend in den Hohenemser Palast. Im Rahmen einer symmetrisch angelegten Werkauswahl erklangen zwei Hornkonzerte von W.A. Mozart, Streichquartette von Mozart und Haydn sowie eine Suite für Cembalo von Conrad Friedrich Hurlebusch. Mit viel Freude am gemeinsamen Gestalten musizierte das Honeck Quartett mit Matthias Honeck, Stefan Pöchhacker (Violine), Martin Edelmann (Bratsche), Michael Günther (Violoncello) sowie der Kontrabassistin Valerie Schatz und dem Cembalisten Alexander Gergelyfi. Peter Dorfmayr brachte in den beiden Mozart-Hornkonzerten den Klangfarbenreichtum und die Raffinesse des Wiener Horns hervorragend zum Ausdruck.

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(K)ein Sommer wie damals
Foto: Matthias Rhomberg
Musik / Konzert
01.08.2021 Andreas Feuerstein

Das Szene Openair 2021 hatte kein leichtes Standing. Von der Jugend mit „endlich“ begrüßt, von anderen kritisch beäugt, entschied sich der Lustenauer Jugend- und Kulturverein trotz aller Widrigkeiten und Unvorhersehbarkeiten zur Durchführung. Das Fazit nach drei Tagen: gemischte Gefühle.

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Ein Mensch ist ein Mensch ist ein Mensch – Michel van der Aa stellte in seiner Filmoper „Upload“ wichtige Fragen und regte zum Weiterdenken an
Die Filmoper "Upload" des niederländischen Künstlers Michel van der Aa fand bei der Uraufführung in der Werkstattbühne viel Zustimmung. (Foto: Anja Köhler)
Musik / Konzert
30.07.2021 Silvia Thurner

Die Filmoper „Upload“ des niederländischen Künstlers Michel van der Aa wurde als Liveperformance erstmals im Rahmen der Bregenzer Festspiele gezeigt. Darin wurden existenzielle Fragen nach der physischen und mentalen Kraft des Lebens mit viel Technik, Filmkunst, live gespielter und elektronischer Musik thematisiert. Im Zentrum standen die emotionsgeladene Sopranistin Julia Bullock und der ausdrucksstarke Bariton Roderick Williams. Unter der Leitung von Otto Tausk musizierte das „Ensemble Musikfabrik“ die dicht gesetzte Musik, die über weite Strecken überzeugte, jedoch abschnittweise zu sehr in den Hintergrund abdriftete.

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Optimistische Musik, Lautmalereien und hymnische Chöre – das erste Orchesterkonzert bei den Bregenzer Festspielen löste viel Jubel aus
Das 75-jährige Jubiläum der Bregenzer Festspiele wurde mit einer inspirierten Interpretation von Haydns "Schöpfung" im Rahmen des ersten Orchesterkonzertes gebührend gefeiert. (Foto: Dietmar Mathis)
Musik / Konzert
28.07.2021 Silvia Thurner

Das 75-jährige Jubiläum der Bregenzer Festspiele feierten die Wiener Symphoniker unter der Leitung von Andrés Orozco-Estrada gemeinsam mit dem Bregenzer Festspielchor sowie dem KornmarktChor Bregenz und dem symbolträchtigen Werk „Die Schöpfung“ von Joseph Haydn. Zusammen mit der Sopranistin Shira Patchornik, dem Tenor Patrik Reiter sowie dem Bassbariton Florian Boesch wurde die Werkdeutung zu einem umjubelten Fest. Der inspirierende Geist des Werkes sowie die von der Bühne herunter spürbare Begeisterung und das herausragende Niveau der Darbietung versetzten die Zuhörenden im großen Saal des Festspielhauses in Jubelstimmung.

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Sich schließende Kreise – Der Tenor Julian Prégardien und die Pianistin Tamar Halperin gaben einen lang nachwirkenden Liederabend
Der Tenor Julian Prégardien und die Pianistin Tamar Halperin präsentierten im Rahmen von "Musik und Poesie" im Seestudio des Bregenzer Festspielhauses einen Liederabend, der mit einer geistreichen Dramaturgie und aussagekräftigen Werkdeutungen die Zuhörenden begeisterte. (Foto: Anja Köhler)
Musik / Konzert
26.07.2021 Silvia Thurner

Die schönste Form der Verbindung von Musik und Poesie ist das Lied. Im Rahmen der gleichnamigen Reihe bei den Bregenzer Festspielen präsentierten der Tenor Julian Prégardien und die Pianistin Tamar Halperin einen Liederabend, der dies eindrücklich unter Beweis stellte. Purcells Lied „O! Solitude“ in der Bearbeitung von Benjamin Britten, die Kantate „L’amante segreto“ der Barockkomponistin Barbara Strozzi und Thomas Larchers Liederzyklus „A Padmore Cycle“ trugen eine große Aussagekraft in sich, die der Sänger und die Pianistin auf sensible Art und Weise herauskristallisierten.

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Der Festspiel-„Rigoletto“ am See wird zur bejubelten Wiedergeburt nach der Krise
Die Verdi-Oper „Rigoletto“ ist von Regisseur Philipp Stölzl vom Hof zu Mantua in eine aktuelle Zirkusarena verlegt worden, wo sich ein buntes Treiben abspielt.
Musik / Konzert
23.07.2021 Fritz Jurmann

Dieser „Rigoletto“ am See ist nicht umzubringen. Auch die Premiere der Wiederaufnahme am Donnerstag wurde zum Bombenerfolg, getragen von der Begeisterung einer mit 7.000 Menschen fast ausverkauften Tribüne. Das erzwungene Jahr Corona-Pause seit der ersten, zu 100 Prozent ausverkauften Aufführungsserie der Verdi-Oper von 2019 hat der Inszenierung von Philipp Stölzl nicht geschadet, der im Vorfeld gar von einer „Wiedergeburt“ seiner Schöpfung gesprochen hat. Und auch gleich davon, dass er unter dem Motto „Never change a winning team“ heuer nichts an seiner Inszenierung ändern wolle, weil ohnedies alles passt.

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