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Theater

Zimmerstück mit zwei Frauen
Nicola Trub in der Rolle von Nelly und Johanna Tomek als Swetlana kommen sich im Laufe des Abends immer näher. (© Sara Mistura)
Theater
14.01.2022 Annette Raschner

Zum Saisonauftakt des Theater Kosmos ist ein Stück uraufgeführt worden, das pandemiebedingt gleich mehrmals verschoben werden musste: „Limbus“ von Florentina Hofbauer. Die junge, aktuell in den USA lebende Autorin und Literaturwissenschaftlerin hat damit 2019 den ersten Kosmodrom-Stückewettbewerb „Wer Gewalt sät“ anlässlich einer Informationskampagne des Landes zum Thema „Gewaltverbot in der Erziehung“ gewinnen können. Hofbauer lässt darin zwei Frauen aufeinandertreffen, die sich im realen Leben kaum begegnen hätten können: Swetlana Allilujewa, die Tochter des sowjetischen Diktators Josef Stalin und Nelly Kröger Mann, einstige Ehefrau des Schriftstellers Heinrich Mann.

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„Frida - Viva la Vida" - ein Interview zur Premiere am 30.12. im Vorarlberger Landestheater
Vivienne Causemann ist seit der Spielzeit 2019/20 Ensemblemitglied und lebt das Motto: „So viel spielen wie geht" (© Anja Köhler)
Theater
27.12.2021 Manuela Cibulka

Kurz vor dem Jahreswechsel erwartet uns die Premiere des von Leopold Huber geschriebenen Monologes „Frida - Viva la Vida" in der Inszenierung von Maria Lisa Huber am Vorarlberger Landestheater. Wir trafen uns vorab mit der Schauspielerin Vivienne Causemann, die die beindruckende Künstlerpersönlichkeit auf die Bühne bringen wird.

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Leichthändig verspielt und dennoch engagiert – Erich Kästners „Pünktchen und Anton“ als Weihnachtsstück am Vorarlberger Landestheater
Wider die soziale Ungleichheit: Freundschaft zwischen der reichen Pünktchen (Maria-Lisa Huber) und dem armen Anton (Sebastian Schulze) (c) Anja Köhler
Theater
12.12.2021 Walter Gasperi

Eine klar aufgebaute Geschichte, zwei gegensätzliche Milieus, ein bestens aufgelegtes Ensemble, treffliche Kostüme und eine ebenso einfache wie wunderbar variierbare Bühne machen das heurige Weihnachtsstück zu einem herzerwärmenden Vergnügen für Jung und Alt.

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Georg Büchners „Lenz“ in der Livestream-Premiere des Vorarlberger Landestheaters
Schauspieler Nico Raschner in seinem Solo als Lenz © Anja Köhler
Theater
29.11.2021 Peter Niedermair

Von 18.00 Uhr an gehörte der Bildschirm am Sonntagabend, dem 28. November 2021, für 52 Minuten einem mitreißenden Schauspieler, hinter dessen Bühnenauftritt als „Lenz“ im Stück von Georg Büchner einen langen Abspann lang Dutzende Namen auftauchten, die ihr Bestes gaben, um die Inszenierung von Jürgen Sarkiss zu einem außergewöhnlichen Livestream Theatererlebnis zu machen. Gewiss, das ist nicht „wirkliches“ Theater, so wie wir es am Vorarlberger Landestheater gewohnt sind, wenn nicht gerade wieder einmal Lockdown ist.

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Alles ist Plüsch – ob digital oder real. Ein Covid-19 Care Paket der besonderen Art im Triesner Gasometer
Claudia Carus, Christiani Wetter und Benjamin Kornfeld mischen das Thema Corona frisch auf. Fotos: @iljamess
Theater
28.11.2021 Anita Grüneis

«Je mehr Masken aufgesetzt wurden, desto mehr fielen» - das war einer der markanten Sätze des Stückes «Alles ist Plüsch», das von dem «Fiesen Matenten Kollektiv» in Kooperation mit dem TAK Theater Liechtenstein und dem Gasometer Kulturzentrum Triesen produziert wurde. An der Premiere zeigte sich, wie frisch und unterhaltsam, wie galgenhumorig und tiefgründig das Thema «Corona» sein kann – wenn man es so anpackt, wie es diese Liechtenstein/Wiener Truppe getan hat. 

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Uraufführung „Für immer die Alpen“ im TAK: Wenn nur Johann nicht gewesen wäre
Carlotta Hein, Julian von Hansemann, Thomas Beck, Andrea Quirbach zeigen das Leben des Johann Kaiser
Theater
08.11.2021 Anita Grüneis

„Diese Aufführung ist der Hammer“, meinte eine Besucherin in der Pause der Uraufführung von „Für immer die Alpen“ im TAK Theater Liechtenstein. „Das ist ja spannend wie im Kino“, fügte sie noch hinzu. Schon der Roman „Für immer die Alpen“ von Benjamin Quaderer hatte die Sogkraft eines Thrillers. Die Bühnenversion um den Datendieb Johann Kaiser, wofür Friederike Heller die über 500 Romanseiten auf eine theaterverträgliche Länge gebracht hatte, wurde zur vergnügliche Reise durch die Lebensgeschichte eines Mannes, der im realen Leben als Heinrich Kieber in die Liechtensteinische Geschichte einging. Er bescherte dem Finanzplatz seines Heimatlandes ein wahres Erdbeben und wurde zum Staatsfeind Nummer eins.

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Ein mitreißender Abend voller Kunst und Künstler:innen: "Wir reden über Polke, das sieht man doch!" als Uraufführung am Vorarlberger Landestheater
Die sechs Schauspieler:innen - wunderbar ergänzt durch den Musiker Gilbert Handler - sind ein perfektes Team. (© Anja Köhler)
Theater
07.11.2021 Manuela Cibulka

Was für ein gelungener Titel für einen viel mehr als gelungenen Abend, an dem Theater wieder einmal beweist, dass mittels Sprache die schönsten Bilder, mittels Fragen die besten Antworten und mittels Kunst – wenn man sie nicht allzu ernst nimmt – unglaublich viel Witz entstehen kann. Und vorweg: Polke nicht zu kennen, ist kein Hindernis, dieses Stück zu besuchen, denn sie werden ihn kennenlernen, und der Versuch des Zürcher Autors Gerhard Meister, dessen Universum anzureißen, ist geglückt.

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TAK Premiere "Und sicher ist mit mir die Welt verschwunden": Für uns soll's rote Rosen regnen
Die Darsteller der Frau: oben: Christiani Wetter, unten Julian Frederik Härtner, Nicole Spiekermann, Sylvana Schneider. Fotos: Ilja Mess
Theater
23.10.2021 Anita Grüneis

Sybille Bergs neuestes Werk "Und sicher ist mit mir die Welt verschwunden" wurde als "Stück des Jahres" der KritikerInnenumfrage 2020/21 von Theater Heute ausgezeichnet. Die Uraufführung fand im Maxim Gorki Theater in Berlin statt, im TAK hatte nun die Inszenierung von Oliver Vorwerk Premiere und zeigte das Leben als überstandenes Inferno und der Hoffnung, es möge rote Rosen regnen.

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Quicklebendiges Theatervergnügen: “All you can be! Eurydike und Orpheus“ am Vorarlberger Landestheater
Zwei großartig Performer: Aaron Hitz und Max Merker
Theater
09.10.2021 Dagmar Ullmann-Bautz

Als beste vitale Theaterunterhaltung präsentierte sich die geglückte Koproduktion zwischen dem Vorarlberger Landestheater und dem TOBS Theater Orchester Biel Solothurn, die am gestrigen Abend mit „All you can be! Eurydike und Orpheus“ im Großen Haus des Landestheaters Voralberg-Premiere feierte und am Ende frenetisch beklatscht wurde.

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Mit Pauken und Trompeten in die Gegenwart - „Else (ohne Fräulein)“ von Thomas Arzt in der Box des Vorarlberger Landestheaters
Großartig: Schauspielerin Maria Lisa Huber und Tänzerin Silvia Salzmann
Theater
07.10.2021 Dagmar Ullmann-Bautz

Arthur Schnitzlers „Fräulein Else“ - ein Klassiker aus dem Jahr 1924 - ist im 21. Jahrhundert angekommen, nein, nicht nur angekommen, „Else (ohne Fräulein)“ ist in die Gegenwart gedonnert, mit Pauken und Trompeten, mit atemberaubender jugendlicher Energie, und das „Fräulein“ des originären Titels hat sie längst hinter sich gelassen.

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