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Theater

„Führ mich in die Wohlfühlzone“
Theater
15.09.2019 Ingrid Bertel

Mario Wurmitzers Satire „Das Optimum“, uraufgeführt vom Bregenzer Theater Kosmos, thematisiert die Wahl zwischen rechtsradikalem Aktionismus und neoliberalem Start-up – und setzt gleichwohl auf sanfte Utopie.

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Von heiligen Kühen, Gartenzäunen im Kopf und originellen Befreiungsschlägen - Café Fuerte präsentiert "Das letzte Haus" von Tobias Fend
Tom (Tobias Fend) und Eleonora (Meda Banciu) träumen von einem eigenen Einfamilienhaus, Tante Lala (Danielle Green) hat aber ganz andere Pläne (© alle Fotos: Andrin Winteler)
Theater
07.09.2019 Annette Raschner

Die Wohnungs- und Mietpreise explodieren, die großen Unternehmen in Vorarlberg kaufen die Böden auf, und eine dramatische Beschleunigung bei der Herausnahme von Flächen aus der Landesgrünzone für großflächige Industrieanlagen ortet die Vorarlberger „Allianz für Bodenschutz“. Sie fordert in einer Petition an die Landesregierung eine fünfjährige Nachdenkpause für die Landesgrünzone. Die freie Kompanie „Café Fuerte“ reagiert auf ein Thema, das mittlerweile seit Jahren unter den Nägeln brennt, auf ihre – sprich: künstlerische – Art und Weise: „Das letzte Haus“ von Tobias Fend heißt ihr neuestes Stück; eine theatrale Farce mit Musicalelementen, die im Klostergarten Marienberg in Bregenz eine äußerst gelungene Open-air-Premiere feierte!

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Inszenierung mit wenig Biss – UNPOP spielt „Wut“ von Elfriede Jelinek
Die vier Racheengel in schwarzen Schwingen – ein starkes Bild mit Symbolkraft (© UNPOP)
Theater
05.09.2019 Annette Raschner

Im Jänner 2015 stürmten die Kouachi-Brüder die Redaktion des Satiremagazins „Charlie Hebdo“ und eröffneten das Feuer. Sie erschossen zwölf Menschen. Zwei Tage später überfiel ein Mann im Osten von Paris einen koscheren Supermarkt, vier Menschen wurden getötet. Vor dem Hintergrund der eigenen Ohnmacht und Fassungslosigkeit hat die österreichische Literaturnobelpreisträgerin von 2004, Elfriede Jelinek, das Stück „Wut“ geschrieben, in dem sie sich gewohnt vielstimmig und aus wechselnder Perspektive mit heutigen politischen Ereignissen vor der Folie der antiken Mythologie auseinandersetzt. 2016 wurde „Wut“ in einer furiosen Inszenierung (Nicolas Stemann) an den Münchener Kammerspielen uraufgeführt. Jetzt zeigt es das Ensemble für unpopuläre Freizeitgestaltung auf der Hinterbühne des Dornbirner Kulturhauses. Die Premiere erhielt freundlichen Applaus, konnte aber nicht wirklich überzeugen.

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Don Quijote und Sancho Panza - ein unvergessliches Paar!
Das Theatertraumpaar: Wolfram Koch und Ulrich Matthes
Theater
21.07.2019 Dagmar Ullmann-Bautz

Gestern erlebte ein ausverkauftes Haus am Kornmarktplatz die Uraufführung eines Klassikers der Weltliteratur - „Don Quijote“ von Miguel de Cervantes - in einer neuen Fassung von Jakob Nolte. Nolte erzählt die Geschichte von Don Quijote und Sancho Panza, dem ungleichen Paar - hier wunderbar besetzt mit den Schauspielern Ulrich Matthes und Wolfram Koch - als Zweipersonenstück voll Witz und geschliffener Dialoge, das durch das kongeniale Spiel der beiden Protagonisten und Gegenparts nochmals gewinnt, interessanter und aufregender wird.

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An der Schwelle – Daniela Eggers berührende Auseinandersetzung mit Heldinnen der Geschichte und Gegenwart, gespielt vom Jugendclub des Vorarlberger Landestheaters in Kooperation mit dem Interkulturellen Verein Motif
Interkultureller Verein Motif und Jugendclub 13+ des Vlbg, Landestheaters
Theater
15.06.2019 Dagmar Ullmann-Bautz

Lebendiger Geschichtsunterricht, verknüpft mit aktuellen Ereignissen, war gestern im Theater Kosmos bei der Premiere des Stückes „An der Schwelle“ der Autorin Daniela Egger zu erleben. Auf sehr eindrückliche Art und Weise wurde das in Kooperation von Jugendclub 13+ des Vorarlberger Landestheaters mit dem Interkulturellen Verein Motif unter Regie von Michael Schiemer gemeinsam erarbeitete Stück von zahlreichen Jugendlichen präsentiert und verkörpert und verdient als gelungenes und interkulturell wertvolles Projekt höchstes Lob.

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Theater im ÖBB-Bus – Café Fuertes neuester Streich!
Tobias Fend in vielen verschiedenen Rollen ...
Theater
15.06.2019 Dagmar Ullmann-Bautz

Das Theater Café Fuerte realisiert Theater an den ungewöhnlichsten Orten, in kleinen und kleinsten Räumen und Plätzen. Sie schreiben Geschichten, oft gespeist aus diesen besonderen Lokalitäten, oder suchen sich, vice versa, für ihre gesellschaftskritischen Auseinandersetzungen und Anliegen, die dazu passenden. Autor und Schauspieler Tobias Fend und Regisseurin Danielle Strahm-Fend zeichnen verantwortlich für die daraus immer wieder resultierenden, außergewöhnlichen Theatererlebnisse.

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Tolles Jugendtheater zum Saisonschluss – Vorarlberger Landestheater spielt „Die Zertrennlichen“ von Fabrice Melquiot
Die Sioux und der Träumer - überzeugend!: Vivienne Causemann und Nico Raschner
Theater
13.06.2019 Dagmar Ullmann-Bautz

Das Stück „Die Zertrennlichen“ für Jugendliche ab 10 Jahren feierte letzten Mittwoch vor einem äußerst aufmerksamen und begeisterten jungen Publikum seine Premiere in der Box, dem kleinen Haus des Landestheaters. Der französische Autor Fabrice Melquiot, geboren 1972, ist ausgebildeter Schauspieler, arbeitet aber hauptsächlich als Theaterautor, Regisseur, Lyriker und Übersetzer. Seit 1998 schreibt er Kinder- und Jugendtheaterstücke und viele davon sind preisgekrönt. So auch „Die Zertrennlichen“, das 2018 mit dem großen französischen Jugendtheaterpreis und dem Deutschen Kindertheaterpreis ausgezeichnet wurde.

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„ . . . ein bisschen geht noch . . .“ – Grubers Ausloten einer disruptiven Gesellschaftspolitik und die zum Scheitern verurteilten Kompensationsversuche des Individuums
v.l.n.r.: Maria Fliri, Andreas Jähnert, Michaela Bilgeri, Benjamin Vanyek, Fabian Schiffkorn
Theater
06.06.2019 Dagmar Ullmann-Bautz

Zum schweißtreibenden Abend für alle Schauspielerinnen und Schauspieler und zu einer großen Herausforderung für das Publikum geriet Martin Grubers Präsentation seiner neuesten Arbeit, die am Dienstagabend im Theater Kosmos seine Uraufführung feierte. „Wie geht es weiter – die gelähmte Zivilgesellschaft“ – so der Titel dieser gnadenlosen Innen- wie Außenschau auf einen österreichischen Zustand. Martin Gruber und Martin Ojster haben gemeinsam mit ihrem Aktionstheater Ensemble, ausgehend von eigenen Geschichten und Erzähltem einen Theaterabend gebaut, der es wirklich in sich hat.

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DER FLÜCHTLING von Fritz Hochwälder am Vorarlberger Landestheater
Das Schauspiel in drei Akten wurde in der Inszenierung am Vbg. Landestheater durch Videoszenen dramaturgisch erweitert
Theater
28.05.2019 Peter Niedermair

Fritz Hochwälders „Der Flüchtling“ hatte Ende letzter Woche Premiere am Vorarlberger Landestheater. Der Besuch des Stücks wie der Begleitveranstaltungen ist sehr zu empfehlen, nicht nur als Gegenwelt zur derzeitigen politischen Situation in Österreich, sondern auch als eine Möglichkeit, nachzuschauen, was ein Schauspiel über die historischen und aktuellen politischen und gesellschaftlichen Realitäten hinaus zu zentralen Grundfragen menschlicher Existenz zu sagen hat.

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„Orient Express“ in der Buchser Lokremise – Mystery Train nach Istanbul
Der umschwärmte Schaffner Anton Lamm - SängerInnen (v.l.n.r.): Raphael Köb, Jasmin Reif, David Schuler, Klaudia Dodes, Thomas Beck und Annette Lubosch
Theater
26.05.2019 Anita Grüneis

Schon bei der Premiere gab es stehende Ovationen und auch bei der vierten Vorstellung des Musik-Stückes „Orient Express“ in der Lokremise Buchs standen die Zuschauerinnen und Zuschauer für den Schlussapplaus von ihren Sitzen auf. Sie hatten einen unterhaltsamen Abend mit starken Stimmen, abwechslungsreicher Musik und turbulenten Choreografien erlebt.

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