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Theater

„Da dopplat Moritz“ – Die Boulevardkomödie des Spielkreis Götzis garantiert beste Unterhaltung
Das Team: hinten von links - Oberkommissar Bohrer (mit grauem Hut, Ronnie Bauer), Diener Otto (Jürgen Reiner), Dr. Hans Hellwig, Sekretär (Simon MARTIN), Tochter Margot Krause (Teresa Marte), Medizinalrat Dr. Ruppel (Jack E. Griss), Max' Frau Mathilde Krause (Cornelia Kräutler-Küng); vorne von links - Köchin Sibille (Sigrid Marte), Moritz' Freundin Lili Leiser (Lisa Marte), Felix Papenstil (Daniel Forster), Moritz' Frau Irene Krause (Petra Heel) und Max &Das Team: hinten von links - Oberkommissar Bohrer (mit grauem Hut, Ronnie Bauer), Diener Otto (Jürgen Reiner), Dr. Hans Hellwig, Sekretär (Simon MARTIN), Tochter Margot Krause (Teresa Marte), Medizinalrat Dr. Ruppel (Jack E. Griss), Max' Frau Mathilde Krause (Cornelia Kräutler-Küng); vorne von links - Köchin Sibille (Sigrid Marte), Moritz' Freundin Lili Leiser (Lisa Marte), Felix Papenstil (Daniel Forster), Moritz' Frau Irene Krause (Petra Heel) und M
Theater
10.11.2019 Peter Niedermair

In der gestrigen Premiere im ausverkauften Vereinshaussaal der Kulturbühne AMBACH Götzis zeigte sich der Spielkreis Götzis von seiner besten Seite. Jack E. Griss, der im Stück den Medizinalrat Dr. Ruppel gibt, schrieb den 1926 entstandenen Schwank von Toni Impekoven und Carl Mather in eine Dialektfassung um und legte allen Schauspielenden ihre Sprechanteile des Stücks in den Mund. In einem hochkomplexen, anspruchsvollen Stück führt Roland Ellensohn Regie und demonstriert, wie es einem bestens disponierten Amateurtheater-Ensemble gelingt, ein Publikum zu unterhalten, ganz nach dem Motto von Rudi Kurzemann (1932 – 2008): „(…) So setzt euch denn ins Dunkel, wo plötzlich der Gong ertönt, der Vorhang sich hebt und Bild, Stimme und Geste euch dem Endlichen und Trägen für Stunden entziehen.“ Der rundum bekannte Götzner Mundartdichter Rudi Kurzemann war Regisseur, Radiosprecher, Moderator und Schriftsteller und hat bedeutende Literatur im Götzner Dialekt und in der Hochsprache hinterlassen.

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Sensibles Preisträgerstück im Kosmodrom in Bregenz
Großartig: Taiyo Marquez Suitner und Maria Fliri (Foto: Caro Stark)
Theater
01.11.2019 Dagmar Ullmann-Bautz

Es ist erstaunlich, was man im Kosmodrom, einer Spezialschiene des Theater Kosmos und ein Forum, wo junge Talente seit 2013 gefördert werden, immer wieder zu sehen bekommt. Erstaunlich auch deshalb, weil die als Low-Budget veranschlagten Produktionen innerhalb kürzester Zeit erarbeitet werden. Das jetzige Kosmodrom-Weekend spielt das zweitplatzierte Stück des ausgeschriebenen Stückewettbewerbs zum Thema „Wer Gewalt sät“. Anlass für den Wettbewerb war die Informationskampagne des Landes zum Thema „Gewaltverbot in der Erziehung“. Die junge Vorarlberger Autorin Katharina Klein hat einen sehr poetischen und spannenden Text dazu vorgelegt, in dem sie das äußerst sensible und traurige Thema auf fantasievolle Weise umsetzte, ohne allzu plakativ zu werden, und auch mit einem kleinen Schuss Humor versah.

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Das Siegerstück der Theaterallianz im Theater Kosmos
Der Sprecher, der Elektriker, die Souffleuse, King Lear, der Bote (Foto: Nikola Milatovic)
Theater
27.10.2019 Dagmar Ullmann-Bautz

„Das Leben ist wie ein Kaugummi und auch das Theater ist wie Kaugummi“, so resümiert gleich zu Beginn des Stückes „Der Sprecher und die Souffleuse“ Letztere. Das Stück von Miroslava Svolikova, aufgeführt im Theater Kosmos im Rahmen des Festivals der Theaterallianz vom Theater am Lend aus Graz hat den AutorInnenpreis der österreichischen Theaterallianz absolut verdient gewonnen. Ein großartiger Text, ein fantastisches Theater über das Theater.

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„Owe den Boch“ – großartig, aberwitzig, rasant!!
Markus Schöttl, Nadine Zeintl und Michael Kristof-Kranzlbinder - beeindruckendes Spiel (Foto: Günter Jagoutz)
Theater
26.10.2019 Dagmar Ullmann-Bautz

Im Rahmen der Theaterallianz findet dieser Tage im Theater Kosmos in Bregenz ein großartiges Theaterfestival statt. Bisher waren zu sehen und zu bewundern das Theater Phoenix aus Linz, das Schaupielhaus Salzburg und zuletzt das Klagenfurter Ensemble mit dem Stück „Owe den Boch“ von Antonio Fian, ein sehr eindrückliches, witziges aber auch trauriges Sittenbild Kärntens und seiner BewohnerInnen. Aufmerksame Standard-LeserInnen werden Fians Kolumne „Dramolette“, die dort regelmäßig publiziert wird, kennen.

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„Antigone :: Comeback – Eine Probe mit Weigel und Brecht“ – eine Theaterinstallation 2.0
Faszinierend Claudia Renner als Helene Weigel
Theater
22.10.2019 Dagmar Ullmann-Bautz

Zum zweiten und hoffentlich nicht letzten Mal gastierte RAUM+ZEIT, das Künstlerkollektiv, letzte Woche am Vorarlberger Landestheater. Mit dem Stück „Diorama Bregenz :: Der letzte Mensch“, aufgeführt im Magazin 4, begeisterte die Company erst im vergangenen Juni - letzten Dienstag, Mittwoch, Donnerstag und Freitag durfte ein interessiertes Publikum ein weiteres und ganz besonderes Theaterereignis genießen. Die Aufführung stellte jeden einzelnen Zuschauer in den Mittelpunkt. An den vier hintereinander folgenden Abenden konnten jeweils 20 Zuschauer, einzeln im Abstand von 12 Minuten eingelassen, an einer einzigartigen Performance teilnehmen.

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Catwalk der Eitelkeiten im Theater Kosmos – Ein phantastisches Gastspiel des Salzburger Schauspielhauses
Schauspielhaus Salzburg: „Jedermann (stirbt)" von Ferdinand Schmalz (alle Fotos: © Chris Rogl)
Theater
20.10.2019 Peter Niedermair

Der junge steirische Dramatiker Ferdinand Schmalz hat Hugo von Hofmannsthals Drama „Jedermann. Das Spiel vom Sterben des reichen Mannes“ entstaubt, sprachklug für die Gegenwart umgeschrieben und völlig neu interpretiert. Das Auftragswerk wurde am Burgtheater im Februar 2018 uraufgeführt, war ab 30. März 2019 im Schauspielhaus Salzburg zu sehen, war heute und ist morgen, Sonntag, 20. Oktober im Rahmen der österreichischen Theaterallianz im Theater Kosmos in Bregenz zu sehen.

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Was für eine Aufführung! Phönix Theater Linz mit „Else (ohne Fräulein)“ von Thomas Arzt nach Arthur Schnitzler – Gastspiel im Theater KOSMOS
"Else (ohne Fräulein)" - Phönix Theater (alle Fotos: Helmut Walter)
Theater
16.10.2019 Peter Niedermair

Im Rahmen der Theaterallianz sechs freier österreichischer Theaterhäuser gastiert nach der gestrigen Premiere und noch heute Abend, 16. Oktober 2019, das Theater Phönix Linz mit „Else (ohne Fräulein)“ des Dramatikers Thomas Arzt. In Schnitzlers innerem Monolog von 1924 begehrt die 15-jährige Protagonistin Else gegen die Autoritätsverhältnisse. Thomas Arzt modernisiert die Novelle über Macht und Verführung, Entblößung und Scham nach bald 100 Jahren und bricht mit der klassischen Version. Er teilt den Charakter der jungen Else, die in einem permanenten Dilemma steckt, auf drei Frauen auf, die in der modernen Version in ihrer Entscheidung hin und her gerissen ist und entscheiden muss, ob sie auf das unmoralische Angebot eines alten Mannes eingeht, um ihrem in finanziellen Nöten steckenden Vater zu helfen. Wir erleben drei Else-Schauspielerinnen, die ständig aneinander verzweifeln und in einem Textteppich miteinander und gegeneinander anrennen. Henriette Heine gibt die frühreife, zornige und couragierte Else, Maria Lisa Huber repräsentiert Elses nach Anerkennung strebende, schüchterne, angepasste Seite, und Soffi Schweighofer zeigt die Ängste und Zweifel in diesem jungen Mädchen.

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Wie herausfordernd kann das Leben doch sein - Joan Didion am Vorarlberger Landestheater
Eindrucksvoll: Heidi Maria Glössner. Foto: Severin Nowacki
Theater
13.10.2019 Dagmar Ullmann-Bautz

„Man setzt sich zum Abendessen, und das Leben, das man kennt, hört plötzlich auf.“ Neun Monate nach dem Tod ihres Mannes, des berühmten Journalisten und Autors John Gregory Dunne, ist dies einer der ersten Sätze, die Joan Didion schreibt. Das Vorarlberger Landestheater präsentierte gestern ihr großartiges Stück „Das Jahr magischen Denkens“, die Aufarbeitung des Verlusts eines geliebten Menschen und Lebenspartner. Regisseur Wolfgang Hagemann hat den Text mit der Schweizer Schauspielerin Heidi Maria Glössner in einer Kooperation des Landestheaters mit dem Theater an der Effingerstrasse in Bern erarbeitet.

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„Bin noch in Tanger und darf nicht reisen. Therese.“ – Die Geschichte der österreichischen Tänzerin Therese Zauser. Ein biographisches, multimediales Theaterprojekt mit internationalen Verbindungen
Therese Zauser, in zwei Figuren aufgeteilt, Laura Mitzkus und Peter Bocek (Foto: Mark Mosman)
Theater
06.10.2019 Peter Niedermair

Gestern Abend, 5. Oktober erlebte ein hörbar begeistertes Publikum die Premiere des Stücks um die Protagonistin Therese Zauser in jener Stadt, in der sie 1910 geboren wurde - im Montforthaus Downtown Feldkirch. Der Weg dorthin lohnt, der Text Nadine Kegeles ist faszinierend, klug und anspruchsvoll, Brigitte Walks Inszenierung und strukturelle Komposition auf der Folie der politischen und kulturellen Geschichte überzeugend. Alles in allem eine Glanzleistung, vor allem auch das Schauspiel von Laura Mitzkus und Peter Bocek, die die zweigespaltene Figur der Therese Zauser geben.

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„Identität Europa“ im TAK: „Ich brauche Luft um zu brennen“
Thomas Beck als "Braut Schweiz" und Christiani Wetter als Schauspielerin aus "Luxemburg"
Theater
28.09.2019 Anita Grüneis

„Identität Europa“ heißt das Schauspiel, das kürzlich im TAK Theater Liechtenstein uraufgeführt wurde. Acht Autoren aus acht Ländern schrieben acht Kurzstücke, in die sie ihre Vorstellung einer europäischen Identität packten. Für diese Produktion spannte das TAK mit dem Deutschen Nationaltheater Weimar und Les Théâtres de la Ville de Luxembourg zusammen. Inszeniert haben Katrin Hilbe und Rafael D. Kohn, gespielt wurden die Stücke von Thomas Beck, Katharina Hackhausen, Krunoslav Šebrek und Christiani Wetter.

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