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25.04.2021 |  Peter Niedermair

Walktanztheater 20 Jahre Jubiläumsproduktion: „HANNAH ARENDT. OHNE GELÄNDER.“ - Text: Brigitte Walk/Silke Meier-Brösicke, 24.4.2021, Altes Hallenbad Feldkirch

Der Premierenabend, die Jubiläumsproduktion zu 20 Jahre walktanztheater.com, war ein unbestritten außergewöhnlicher Theatergenuss; und sowohl inszenatorisch wie schauspielerisch, tänzerisch und musikalisch ein großer Erfolg, zu dem nicht nur die Akteur*innen in der Arena der Zirkusmanege und die hinter den Kulissen standen beitrugen. Der Premierenbeifall galt besonders auch der Jubilarin von 20 Jahre Walktanztheater, der Regisseurin Brigitte Walk, die sich mit der Entscheidung für Hannah Arendt mutig an einen bedeutenden Stoff wagt. Die von Brigitte Walk und Silke Meier-Brösicke ausgewählten Textpassagen wirken auf der Bühne des Zirkus, im Spiel zwischen der Protagonistin und dem Clown, nochmals ganz anders, als wenn sie gelesen werden. Auf der Bühne kommt die komplexe Welt der Hannah Arendt nach dem aufklärerischen Prinzip der Psychoanalyse und vor allem durch die schauspielerischen Leistungen von Helga Pedross und Suat Ünaldi in die Sprache, wo die zentral thematischen Linien des Werks der Philosophin und Politologin formatiert werden. Dort, in der Sprache, wird der zentrale rote Faden der Hannah Arendt auf den Punkt gebracht: das Prinzip des „Denkens ohne Geländer“ … das lehrt, den eigenen Meinungen gründlich zu misstrauen. Theater befördert die Vielfalt an Perspektiven.

Denken ohne Geländer                                                                                                                         

Anfang 2018 erschien ein bislang unveröffentlichter Essay von Hannah Arendt aus ihrem Nachlass, der ein Bestseller wurde: „Die Freiheit, frei zu sein“. Arendts Forderung nach universellen Grundrechten, nach Freiheit und Gleichheit für alle Menschen ist hoch aktuell in einer Zeit, die geprägt ist von weltweiter Migration, gefährdeter Pressefreiheit und der Aushöhlung von Demokratien. Die Inszenierung vermittelt ohne didaktisierende Pädagogisierung, wie die aufgeworfenen Fragen offen bleiben und eine Pluralität von Meinungen sichtbar wird. Das bedeutet und öffnet, nach Arendt, den Fortgang der Reflexion – wie sie in der Inszenierung sehr plausibel an die Ohren des Publikums kommen – und verabschiedet sich von einem schrankenlosen Relativismus der Meinungen. In der schlüssig stimmigen Gedankenfolge der durchaus sehr komplexen Textabfolge zeigt die Regisseurin im Echo von Hannah Arendt, dass die Pluralität der Meinungen auch in jedem einzelnen Menschen vorhanden ist, beziehungsweise, dass jeder Mensch ständig in einem – oft auch kontroversen – Gespräch mit sich selbst ist. Entscheidend ist für Arendt der innere Dialog, den Sokrates philosophisch initiiert hatte. Zudem, was Arendt auch zu einem wesentlichen philosophischen Prinzip erhob, hebt sie die Kommunikation unter Bürger*innen und Freund*innen hervor, die im Austausch der Meinungen gemeinsame Perspektiven der Weltgestaltung eröffnen können.

Wissen und Verstehen – eine Biographie lang                                                                                          

Aus dem Stück, Thema 3 Verstehen: „Clown: Wissen und Verstehen sind nicht dasselbe, aber sie sind miteinander verbunden. Verstehen ist auf Wissen gegründet, und Wissen kann nicht ohne ein vorausgehendes, unartikuliertes Verstehen vor sich gehen. – Hannah Arendt: Das Verstehen geht dem Wissen voraus und folgt ihm nach. Das vorgängige Verstehen, welches allem Wissen zugrunde liegt, und das wahre Verstehen, haben folgendes gemeinsam: Sie verleihen dem Wissen Sinn. Wahres Verstehen kehrt immer zu den Urteilen und Vorteilen zurück, welche der streng wissenschaftlichen Untersuchung vorausgingen und sie leiteten.“

Hannah Arendt wird am 14. Oktober 1906 in Linden bei Hannover geboren. Ihre Eltern stammen aus gut situierten jüdischen Familien im ostpreußischen Königsberg, wohin sie drei Jahre später mit ihrer Tochter zurückkehren. Sie besucht dort ein Mädchengymnasium, in dem es antisemitische Lehrer gibt. Die Mutter ist nicht religiös, pocht aber auf ihre jüdische Herkunft und lehrt die Tochter Wehrhaftigkeit. Wenn im Unterricht antisemitische Bemerkungen fallen, soll sie aufstehen, gehen und daheim alles erzählen, worauf die Mutter der Schule geharnischte Briefe schreibt.

Die Begegnung und Beziehung mit Heidegger

Mit dem Thema Martin Heidegger und dessen Beziehung zu Hannah Arendt wird die Inszenierung von „Ohne Geländer“ vor eine durchaus kritische Probe gestellt. Dies betrifft über die Liebe des Philosophen zu seiner Studentin hinaus insbesondere dessen auffällige Nähe zum Geist der Nationalsozialismus, Heideggers Denken und Person stehen spätestens seit der Publikation der „Schwarzen Hefte“ 2014 in der wissenschaftlichen und publizistischen Diskussion. Heideggers „Schwarze Hefte“ sind die schwarz eingebundenen Denktagebücher, die er von 1931 bis 1975 mit postumer Publikationsabsicht erstellte. Seine Aufzeichnungen sollen in geplanten neun Bänden erscheinen und die Gesamtausgabe abschließen. Die darin enthaltenen antisemitischen Stereotype sorgen für neuen Streit um die Einordnung und Rezeption der Philosophie Heideggers. Hans-Peter Kunisch hat in seinem Buch „Todtnauberg. Die Geschichte von Paul Celan, Martin Heidegger und ihrer unmöglichen Begegnung“, dtv, München 2020, seine Forschungen zu Celan und dessen Begegnung mit Heidegger geschrieben. Der deutschsprachige Dichter Paul Celan thematisierte in seinem Gedicht „Todesfuge“ mit lyrischen Mitteln die nationalsozialistische Judenvernichtung. Es erreichte internationalen Rang als eines der wichtigsten Gedichte, die an die Opfer des Holocaust erinnern, und wurde kennzeichnend für die Poetik einer Holocaust-Lyrik. Der Freiburger Philosoph Martin Heidegger sympathisierte mit den Nazis und besaß antisemitisches Gedankengut, dessen Rezeption erst nach seinem Tod virulent wurde und bis heute Anlass zu streitbarem Diskurs liefert. Die Begegnungen– soweit zugänglich bekannt bzw. überschaubar und im Stück relevant – aller Protagonisten, ob sie nun als expansive Verlängerungen ihrer selbst auf der Bühne oder als fiktive Dialogpartner auftauchen, sind in einem dauerhaften textlich-ironisch-ernsten Aggregatzustand. So wie die Zigarette in der Hand der Helga Pedross alias Hannah Arendt, einen Verweis auf die außersprachliche Wirklichkeit gibt. Die Arendt ohne Zigarette wäre undenkbar.

Der Tanz als Stilmittel von Nähe und Ferne

1924 geht Hannah Arendt zum Philosophie-Studium nach Marburg. Dort unterrichtet Martin Heidegger, damals ein Rebell unter den Philosophen. Er lehrt ein Denken um des Denkens Willen. Mit der Masse will er nichts zu tun haben, es gelte für sich allein dem Sein nachzuspüren. Das gefällt der Einzelgängerin Hannah Arendt, die sich noch nicht für Politik interessierte. Die Studentin und der verheiratete Professor verlieben sich. Sie treffen sich eine Zeitlang heimlich, doch Heidegger möchte seine Karriere nicht gefährden. Offenbar wurde ihm die Sache zu heiß und er fand eine elegante Lösung, indem er Hannah Arendt mehr oder weniger nach Heidelberg zu seinem Freund Karl Jaspers abgeschoben hatte. Was allerdings für Hannah Arendt dann später, wie sich herausgestellt hat, ein großes Glück war.

Gleichzeitig offenbart es auch etwas von dem Heideggerschen „Aneinander-Vorbeigehen“,  Distanz und Nähe bleiben in einem ausgewogenen Verhältnis, weil sie in die Ferne gerückt werden. Diese Nähe und Distanz-Relation ist auch Fundament und Grundrepertoire der tänzerischen Bewegungen.

1928 promoviert Hannah Arendt bei Jaspers und heiratet im Jahr darauf den Philosophen Günther Stern, der sich später als Schriftsteller Günther Anders nennt. Die Ehe hält nicht lang, doch durch ihn lernt sie kommunistische Denker kennen, und der Aufstieg der Nazis politisiert sie endgültig. – Im Pariser Exil begegnet sie dem deutschen Intellektuellen Heinrich Blücher. Er ist ihre zweite große Liebe nach Martin Heidegger, sie heiraten 1940. Dann marschieren die Deutschen in Frankreich ein, Arendt kommt in ein Internierungslager. Sie kann fliehen und erhält mit ihrem Mann Visa in die USA. Dort leben sie an der Upper East Side.

„The Origins of Totalitarianism“

1951 erscheint Hannah Arendts Buch „The Origins of Totalitarianism“. Sie untersucht den Nationalsozialismus und den Stalinismus und stellt fest, dass beide auf ähnliche Weise Freiheit unterdrückten und Millionen Menschen ermordeten. Arendts Totalitarismus-Buch wir ein Erfolg. Sie wird weltweit zu Vorträgen eingeladen und erhält Lehraufträge an US-Universitäten. Während ihr Mann Philosophie-Professor am New Yorker „Bard College“ wird, lehnt sie zunächst Professuren ab, die ihr angeboten werden. Sie genießt die Arbeit als Philosophin und politische Theoretikerin, die sich keinen akademischen oder politischen Zwängen beugen muss. Sie folgt keiner bestimmten Theorie, gehört keiner Schule an. „Denken ohne Geländer“ nennt sie das einmal. Der Widerstand, der in Arendts Denken liegt, ist vor allem in ihrem ausgeprägten Individualismus und Pluralismus begründet. Die zu diesem Aspekt, die Anfänge des Totalitarismus, ausgewählten und kompilierten Textpassagen bezeugen in der Inszenierung innerhalb des Clownesk-Absurden auch die Unabhängigkeit des Denkens, das sich nicht für Vereinnahmungen von Links und Rechts eignete.

Die Bürokratie des Vergessens

Die folgende Textpassage aus dem Stück „Ohne Geländer“ demonstriert die große dramaturgisch-intellektuelle Leistung der Inszenierung. „Hannah Arendt: Eichmanns Büro hatte im Rahmen der ganzen Operation die Funktion eines äußerst wichtigen Umschlagplatzes, da es jederzeit von ihm und seinen Leuten abhing, wie viele Juden aus einer bestimmten Gegend abtransportiert werden konnten. Durch sein Büro lief die endgültige Bestätigung jedes Transports. Die Schwierigkeiten jedoch, all die vielen Abfahrts- und Ankunftstermine aufeinander abzustimmen, und der unaufhörliche Ärger über den Kleinkrieg mit Bahnbehörden und Reichsverkehrsministerium wegen des erforderlichen Transportraums, das Kopfzerbrechen, das ihm die Festlegung der Fahrpläne, das Umdirigieren von Zügen nach Lagern mit ausreichender ‚Aufnahmekapazität‘ und andererseits die Bereitstellung der genügenden Anzahl von Juden an den Sammelstellen bereitet haben musste, die Sorgen, wie man die Behörden verbündeter und besetzter Länder zur Übernahme der Verhaftungsaktionen veranlassen könne, schließlich die Notwendigkeit, die vielen Vorschriften und Richtlinien bezüglich der verschiedenen Kategorien von Juden, die für jedes Land gesondert festgelegt wurden, zu beachten, das alles wurde zur Routine, deren Einzelheiten er vergessen hatte, längst ehe man ihn nach Jerusalem brachte. Das Gericht gab in seiner Urteilsfindung natürlich zu, dass ein solches Verbrechen nur von einer riesen Bürokratie mit staatlichen Mitteln ausgeführt werden kann; sofern es aber ein Verbrechen bleibt, werden alle Räder und Rädchen im Getriebe vor Gericht automatisch wieder in Täter, also in Menschen zurückverwandelt. Wenn Eichmann sich damit entschuldigt, er habe nicht als Mensch, sondern als bloßer Funktionär gehandelt, dessen Funktionen von jedem anderen ebenso hätten ausgeführt werden können, so ist es, als ob ein Verbrecher sich auf die Kriminalstatistik beruft, der zufolge soundso viele Verbrechen pro Tag an dem und dem Orte begangen werden, er also nur das getan habe, was die Statistik von ihm verlangt habe – denn einer muss es dann doch schließlich machen.“

Adolf Eichmann Prozess in Jerusalem

1961 berichtet Arendt für eine der journalistisch herausragenden Wochenzeitschriften der Welt „The New Yorker“ aus Jerusalem vom Prozess gegen den Nazi-Kriegsverbrecher Adolf Eichmann, den der israelische Geheimdienst Mossad in Argentinien ausgespürt hatte. Auch hier beharrt sie auf ihrer eigenen Sicht. Sie sieht – siehe den vorigen Absatz – in Eichmann, der die Deportation von Millionen Menschen in Lager organisierte, keine Bestie, sondern die „Banalität des Bösen“. Und sie weist kritisch daraufhin, dass jüdische Räte teilweise sogar mit den Nazis kooperiert hätten. Das umsichtig inszenatorische Geschick der Regisseurin Brigitte Walk gelingt mit der Ausdehnung, Erweiterung und Ausfaltung der historischen Figur der Hannah Arendt ins Clownesk-Zirkushafte und mit der dramaturgisch bestechenden Idee, die Banalität des Bösen, die Arendt in Eichmann repräsentiert sieht, offenzulegen, um sie sagen lassen zu können, Eichmann sei ein Hanswurst, was höchstens auf das erste Hinhören seltsam klingt. Der Chor in seinen sprachlich stark reduzierten Artikulationen kommentiert indirekt und affirmativ, wie es die Bedeutung des Chors im antiken Theater war.

Text des Stücks „Thema 5. Das Böse“:

„Hannah Arendt: Sehen Sie, es gibt Leute, die nehmen mir eine Sache übel, und das kann ich gewissermaßen verstehen: Nämlich, dass ich da noch lachen kann.

Chor: Ha!

Hannah Arendt: Aber ich war wirklich der Meinung, dass der Eichmann ein Hanswurst ist,

Chor: Aaaah!

Hannah Arendt: und ich sage Ihnen: Ich habe sein Polizeiverhör, 3600 Seiten, gelesen und sehr genau gelesen. Und ich weiß nicht, wie oft ich gelacht habe; aber laut!

Chor: Aha!

Hannah Arendt: Diese Reaktion, nehmen mir die Leute übel. Dagegen kann ich nichts machen. Ich weiß aber eines: Ich würde wahrscheinlich noch drei Minuten vor dem sicheren Tod lachen.

Chor: Grummel, Grummel.

Hannah Arendt: Und das, sagen sie, sei der Ton. Der Ton ist weitgehend ironisch.“

Der Tanz und seine Rolle im Stück

Im Stück „Ohne Geländer“ spielt, wie schon angedeutet, auch der Tanz eine bedeutende Rolle. Es gibt derer sieben und eine Haupt-Tänzerin, Sina Nikolaus bzw. Marina Rützler. Die Zahl Sieben nimmt in der jüdischen Tradition, aber auch in anderen Kulturen, eine herausragende Stellung ein. Sie steht für die Perfektion des Schöpfungswerks und der natürlichen Ordnung. „Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde.“ Der erste Vers der Tora besteht im hebräischen Original aus sieben Wörtern. Sieben Tage nahm das Schöpfungswerk in Anspruch. Im Laufe von sechs Tagen wurde der Kosmos erschaffen, und am siebten Tag ruhte der Schöpfer von seinem Werk. Die Sieben versinnbildlicht somit gleichermaßen Abschluss wie Neubeginn eines Zeitraums. Pessach Auch im Jahreszyklus spielt die Zahl Sieben eine maßgebliche Rolle und erinnert das jüdische Volk stetig wiederkehrend an die Meilensteine seiner Geschichte: An Pessach wird sieben Tage lang der Auszug aus Ägypten gefeiert. Im Anschluss daran folgt nach sieben Wochen Schawuot, bei dem an die Gabe der Tora gedacht wird. Pessach markiert das Ende der Knechtschaft Israels in Ägypten, Schawuot die Geburtsstunde der Juden als Volk des Buches. Im Stück von Brigitte Walk bewegen sich die Tänzerinnen in einer fortlaufenden Abfolge von Rückzügen an die hintere Wand des Bühnenraums und dem Zurückkehren in die Zirkusarena. Dort gruppieren sie sich in ständigen interaktiven Bewegungsabläufen tänzerisch frei bzw. zwischen ernst und ironisierend mit und auf dem mobilen Inventar der Stühle, die wir bereits in der Inszenierung „Rheindorf“ in Lustenau gesehen haben.

Hannah Arendt: „Ich will zugeben, dass ich – natürlich in erster Linie – am Verstehen interessiert bin.“

1967 erhält Hannah Arendt eine Professur in New York, an der „New School for Social Research“. Sie ist bei den Studenten beliebt, lässt sich aber nicht vom akademischen Betrieb vereinnahmen. Sie hält Vorträge in den USA und Europa und befürwortet die Studentenproteste der späten 60er Jahre als politisch bewussten zivilen Ungehorsam. Atempausen bieten Reisen nach Europa, vor allem nach Italien. Ende Oktober 1970 stirbt ihr Mann Heinrich Blücher an einem Herzinfarkt, vier Jahre später erleidet sie selbst einen Infarkt.

Aus dem Programmzettel zur Produktion                                                                                  

 „Auch heute, 45 Jahre nach ihrem Tod, polarisieren ihre Ideen, Gedanken und Urteile noch immer. In einer nicht zuletzt durch die Corona-Pandemie global in die Krise gestürzten Welt, in der uns die Fragilität von Gesundheitssystemen, Volkswirtschaften, Demokratien und freiheitlichen Grundwerten in einem Stresstest nie zuvor dagewesenen Ausmaßes vor Augen geführt wird, sind Arendts Mut im Denken und Urteilen, ihr unbedingter Wille zum Verstehen, sind ihre leidenschaftlichen Plädoyers für Freiheit, für Pluralität und für die genuin menschliche Fähigkeit des Neu-Anfangens uns Mahnung und Hoffnung zugleich.“

Das Stück führt in sieben Bildern – - 1. Totale Herrschaft 2. Individualität 3. Verstehen 4. Denken 5. Das Böse 6. Neu-Anfangen 7. Die Sonning-Preis-Rede – durch Denken und Werk der großen Philosophin und Politikwissenschaftlerin, verbindet Tanz, Clownerie und Theater zu einer sinnlichen Annäherung und gibt den zahlreichen Facetten ihres Schreibens und Verstehens umfassend Raum.

Das Team der „Kultur – Zeitschrift für Kultur und Gesellschaft“ gratuliert walktanztheater.com zum 20-jährigen Jubiläum!

Walktanztheater 20 Jahre Jubiläumsproduktion                                                                                      
HANNAH ARENDT. OHNE GELÄNDER.                                                                                                                  
Text: Brigitte Walk/ Silke Meier-Brösicke                                                                                                                   
Inszenierung: Brigitte Walk
Dramaturgie: Silke Meier-Brösicke
Ausstattung:  Sandra Münchow
Musik: Martin E. Greil
Schauspiel: Helga Pedross / Suat Ünaldi
Tanz: Silvia Salzmann / Sina Nikolaus
Bewegungs- und Sprechchor: Ana Belén Más Bleda, Paula Czizegg, Gabrielle Hörburger, Nicole Holzer, Sophia Jenny, Silvana Marte-Bastiani, Tania Maria Rodrigues-Peters
Technische Leitung: Matthias Zuggal
Regieassistenz: Suzie Lebrun
Kostümassistenz: Kasandra Hipp
Bauten: Gute Geister, Lustenau
Produktionsleitung: Beate Buchsbaum
Design: sägenvier designkommunikation
Video- und Fotodokumentation: Sarah Mistura
Tickets: v-ticket.at
Weitere Vorstellungen: 25.4.2021, 11 Uhr
27.4., 28.4., 30.4., 1.5.2021, 18 Uhr
2.5.2021, 11 Uhr
Altes Hallenbad / Feldkirch

Walktanztheater 20 Jahre Jubiläumsproduktion: „HANNAH ARENDT. OHNE GELÄNDER.“ - Text: Brigitte Walk/Silke Meier-Brösicke, 24.4.2021, Altes Hallenbad Feldkirch (alle Fotos: Sarah Mistura)

Walktanztheater 20 Jahre Jubiläumsproduktion: „HANNAH ARENDT. OHNE GELÄNDER.“ - Text: Brigitte Walk/Silke Meier-Brösicke, 24.4.2021, Altes Hallenbad Feldkirch (alle Fotos: Sarah Mistura)

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