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Theater

Tolles Jugendtheater zum Saisonschluss – Vorarlberger Landestheater spielt „Die Zertrennlichen“ von Fabrice Melquiot
Die Sioux und der Träumer - überzeugend!: Vivienne Causemann und Nico Raschner
Theater
13.06.2019 Dagmar Ullmann-Bautz

Das Stück „Die Zertrennlichen“ für Jugendliche ab 10 Jahren feierte letzten Mittwoch vor einem äußerst aufmerksamen und begeisterten jungen Publikum seine Premiere in der Box, dem kleinen Haus des Landestheaters. Der französische Autor Fabrice Melquiot, geboren 1972, ist ausgebildeter Schauspieler, arbeitet aber hauptsächlich als Theaterautor, Regisseur, Lyriker und Übersetzer. Seit 1998 schreibt er Kinder- und Jugendtheaterstücke und viele davon sind preisgekrönt. So auch „Die Zertrennlichen“, das 2018 mit dem großen französischen Jugendtheaterpreis und dem Deutschen Kindertheaterpreis ausgezeichnet wurde.

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„ . . . ein bisschen geht noch . . .“ – Grubers Ausloten einer disruptiven Gesellschaftspolitik und die zum Scheitern verurteilten Kompensationsversuche des Individuums
v.l.n.r.: Maria Fliri, Andreas Jähnert, Michaela Bilgeri, Benjamin Vanyek, Fabian Schiffkorn
Theater
06.06.2019 Dagmar Ullmann-Bautz

Zum schweißtreibenden Abend für alle Schauspielerinnen und Schauspieler und zu einer großen Herausforderung für das Publikum geriet Martin Grubers Präsentation seiner neuesten Arbeit, die am Dienstagabend im Theater Kosmos seine Uraufführung feierte. „Wie geht es weiter – die gelähmte Zivilgesellschaft“ – so der Titel dieser gnadenlosen Innen- wie Außenschau auf einen österreichischen Zustand. Martin Gruber und Martin Ojster haben gemeinsam mit ihrem Aktionstheater Ensemble, ausgehend von eigenen Geschichten und Erzähltem einen Theaterabend gebaut, der es wirklich in sich hat.

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DER FLÜCHTLING von Fritz Hochwälder am Vorarlberger Landestheater
Das Schauspiel in drei Akten wurde in der Inszenierung am Vbg. Landestheater durch Videoszenen dramaturgisch erweitert
Theater
28.05.2019 Peter Niedermair

Fritz Hochwälders „Der Flüchtling“ hatte Ende letzter Woche Premiere am Vorarlberger Landestheater. Der Besuch des Stücks wie der Begleitveranstaltungen ist sehr zu empfehlen, nicht nur als Gegenwelt zur derzeitigen politischen Situation in Österreich, sondern auch als eine Möglichkeit, nachzuschauen, was ein Schauspiel über die historischen und aktuellen politischen und gesellschaftlichen Realitäten hinaus zu zentralen Grundfragen menschlicher Existenz zu sagen hat.

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„Orient Express“ in der Buchser Lokremise – Mystery Train nach Istanbul
Der umschwärmte Schaffner Anton Lamm - SängerInnen (v.l.n.r.): Raphael Köb, Jasmin Reif, David Schuler, Klaudia Dodes, Thomas Beck und Annette Lubosch
Theater
26.05.2019 Anita Grüneis

Schon bei der Premiere gab es stehende Ovationen und auch bei der vierten Vorstellung des Musik-Stückes „Orient Express“ in der Lokremise Buchs standen die Zuschauerinnen und Zuschauer für den Schlussapplaus von ihren Sitzen auf. Sie hatten einen unterhaltsamen Abend mit starken Stimmen, abwechslungsreicher Musik und turbulenten Choreografien erlebt.

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Menasses „Hauptstadt“ im TAK: Das Brennverhalten der Unterwäsche
Die EU-Beamten stehen im Nebel und beobachten das Schwein
Theater
24.05.2019 Anita Grüneis

Das Stadttheater Konstanz gastierte mit seiner Version von Robert Menasses großem europäischen Roman „Die Hauptstadt“, der 2017 den Deutschen Buchpreis bekam, im TAK.  Wie lässt sich der Inhalt von 459 Seiten so auf der Bühne darstellen, dass die Geschichte erzählt und das Publikum dabei auch noch gut unterhalten wird? Für Regisseur Mark Zurmühle war das kein Problem. Er zog mit seiner abwechslungsreichen Inszenierung sogar die anwesenden Gymnasiasten in ihren Bann. Einige von ihnen meinten beim Verlassen des Theaters, es sei „gar nicht so lang gewesen wie gedacht“. Das war ein Kompliment, denn die Aufführung dauerte mit Pause 3 Stunden.     

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Ein wahrhaft guter Griff – das Künstlerkollektiv „Raum + Zeit“ für das Vorarlberger Landestheater
Der letzte Mensch - Daniel Blum begeistert in dieser einfachen Figur!
Theater
10.05.2019 Dagmar Ullmann-Bautz

Ein feines Händchen bewies die Intendantin des Vorarlberger Landestheaters Stephanie Gräve mit ihrem Engagement des Künstlerkollektivs „Raum + Zeit“, namentlich Lothar Kittstein, Bernhard Mikeska und Steffi Wurster, die sie nach Bregenz einlud, um hier eines ihrer ganz besonderen meist ortsbezogenen Projekte zu erarbeiten und zu präsentieren. „Diorama Bregenz :: Der letzte Mensch“ ist ein großartiges Geschenk für theaterbegeisterte Menschen. Und es handelt sich wirklich um ein Geschenk, um einen ganz besonderen Leckerbissen im Rahmen des hiesigen Theaterangebots, den man so nur selten zu sehen und zu erleben bekommt. So ist es ein Privileg und exklusives Erlebnis, wenn Sie, so wie ich bei der Premiere am vergangenen Donnerstag, als „einsames“ Individuum durch ein von „Raum + Zeit“ geschaffenes, sehr spezielles Museum geleitet werden und in jeweils einem eigenen Raum und mit einem Schauspieler oder einer Schauspielerin alleingelassen, eine Geschichte hautnah und intensivst erleben dürfen.

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Frisch entstaubt und just in time – Grillparzers „König Ottokars Glück und Ende“ am Vlbg. Landestheater
Bravourös: Sinikka Schubert als Margarethe und Jügen Sarkiss als Ottokar
Theater
05.05.2019 Dagmar Ullmann-Bautz

Eines gleich vorweg: „König Ottokars Glück und Ende“, Grillparzers schon in die Jahre gekommenes Trauerspiel von 1825, präsentiert sich am Bregenzer Landestheater so frisch, so witzig, so unterhaltsam und modern – man muss es einfach gesehen und erlebt haben! Wenn von drei Stunden Theater nicht eine Sekunde fadisiert, nicht eine an Spannung verliert und die Aufmerksamkeit des Publikums niemals nachlässt, dann darf mit Recht ein Premieren- und Theaterabend gefeiert werden, der großartig war und den man lange nicht vergessen wird.

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„ODYSSEE – ein Stück (über) Heimat nach Motiven von Homer“
Sabine Lorenz (Penelope) und Hubert Dragaschnig (Odysseus)
Theater
02.05.2019 Peter Niedermair

Odyssee. Ein Name wie ein Stein. Ein literarischer Kosmos aus Geröll. Wie ein Steinbruch. Viele Homers haben dort ein ganzes Leben zugebracht, um eine Erzählung in 24 Gesängen zu dichten und allen folgenden Generationen Platz für ewige Grabungen und geologische Feinarbeit zu hinterlassen. Die Odyssee hat uns bis heute immer einen Spiegel vorgehalten. Die Reise des Odysseus, von der Abfahrt aus Ithaka bis zur Rückkehr, gehört zu den ältesten Stoffen der Menschheit.

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„Nora“ im Schaaner SAL: Wenn das wirkliche Leben zur Türe hereintritt 
Genija Rykova ist eine unglaublich präsente Nora Helmer
Theater
12.04.2019 Anita Grüneis

Das Residenztheater München gastierte auf Einladung des TAK mit Henrik Ibsens Stück „Nora“ im Schaaner SAL. Unter der Regie von Mateja Koležnik wurde ein dichtes und gnadenloses Kammerspiel gezeigt. Erstaunlicherweise ist die Geschichte einer Frau, die Mann und Kinder verlässt, um der Lüge zu entkommen, aktueller denn je.  

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Vom Verlust innerer Farben
Brigitte Walk als SIE, die nicht mehr funktioniert, die den boden unter den Füßen verloren hat
Theater
23.03.2019 Annette Raschner

Die freie Kompanie walktanztheater.com ist bekannt dafür, anspruchsvolle Themen aufzugreifen und dafür vielschichtige Umsetzungen zu finden. In Koproduktion mit dem westbahntheater Innsbruck, der tanzschmiede/fucinadanza meran und dem panorama dance theater wurde ein interdisziplinäres Theaterprojekt zum Thema Depression entwickelt. Es basiert auf dem Sprechtheaterstück "Schatten" von Brigitte Knapp. Die Uraufführung im Alten Hallenbad in Feldkirch mit vier SchauspielerInnen und zwei TänzerInnen bot ein berührendes Erlebnis!

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