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Daniel Leidenfrost

'Der Besucher'

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Anfang
05.04.2018 18:00
Ende
05.05.2018 00:00
Kategorie
Ausstellungseröffnung
Veranstaltungsort

Galerie.Z
Landstraße 11
6971 Hard
→ Di/Do 18 - 20, Sa 10 - 12 u. n. Vereinbarung
+43 (0) 650 648 2 020
http://www.galeriepunktZ.at
galerie.Z@cable.vol.at

Artikelaktionen
abgelegt unter: Ausstellungseröffnung
Literatur 20.10.2020
Ingrid Bertel

Batgirl meets Kafka - Christoph Keller: „Jeder Krüppel ein Superheld. Splitter aus dem Leben in der Exklusion“

„Splitter aus dem Leben in der Exklusion“ mischt Christoph Keller in seinem neuen Buch „Jeder Krüppel ein Superheld“. Denn trotz aller Beteuerungen, man strebe für Menschen mit einer Behinderung Inklusion an, sieht die Realität anders aus. Wie kommt Christoph Keller auf der Sitzfläche von der Größe eines A4-Blattes in ein Flugzeug? Warum muss er im Gorillagehege im Zoo ein Rollstuhlschild am Rollstuhl tragen? Damit klar ist, dass er im Rollstuhl sitzt? Und was soll er im Hochhaus mit dem Schild anfangen „Im Brandfall Treppe benützen!“

Film / Kino 16.10.2020
Gunnar Landsgesell

Der geheime Garten
Ausgezeichnete Wahl: Dixie Egerickx als fantasiebegabtes Mädchen.

Mehrfach verfilmt wurde die Geschichte der zehnjährigen Mary, die sich im streng reglementierten Haus ihres Onkels in England eine Fantasiewelt samt Freunden aufbaut. Ein Film von visueller Strahlkraft, in dem die menschliche Dimension aber unterbelichtet bleibt.

Film / Kino 15.10.2020
Walter Gasperi

Aktuell in den Filmclubs (16.10. - 22.10. 2020)
The Wild Pear Tree

Der FKC Dornbirn zeigt diese Woche die zypriotische Komödie "Smuggling Hendrix", die die Absurdität von Grenzen vor Augen führt. Im Kino Lustenau steht mit Nuri Bilge Ceylans dreistündigem "The Wild Pear Tree" dagegen ein Schwergewicht des modernen Arthouse-Kinos auf dem Programm.

CD-Tipp 15.10.2020
Peter Füssl

Michel Benita: Looking At Sounds

Kontrabassist Michel Benita, seit vierzig Jahren eine der zentralen und vielbeschäftigten Figuren der umtriebigen französischen Jazzszene, hat ein exzellentes Händchen für schöne, eingängige Melodien und ein Faible für spezielle Soundideen. Ersterem wird er mit einem knappen Dutzend neuer Eigenkompositionen für dieses Nachfolge-Album zu seinem 2016 erschienenen ECM-Debüt „River Silver“ gerecht, Letzteres betreffend integriert er dieses Mal anstelle der japanischen Koto-Virtuosin Mieko Miyazaki und des norwegischen Gitarristen Eivind Aarset den Belgier Jozef Dumoulin auf der Fender Rhodes.

ANZEIGE 13.10.2020
Manuela Schwaerzler

KULTUR-Jobbörse für offene Stellen im Kulturbereich rund um den Bodensee

Sie bietet allen kulturinteressierten Jobsuchenden einen Überblick über Stellenangebote in Vorarlberg, Liechtenstein, Süddeutschland und der Ostschweiz und hilft allen Kulturinstitutionen in dieser Region, engagierte MitarbeiterInnen zu finden.

CD-Tipp 13.10.2020
Peter Füssl

Betty LaVette: Blackbirds

„Alles, was sie singt, ist geprägt von der wilden, bekenntnishaften Intensität einer Künstlerin, die gerade so überlebt hat, um ihre Geschichte zu erzählen“, schreibt die „New York Times“, und in der Tat ist die nunmehr sechs Jahrzehnte andauernde Karriere von Bettye LaVette mit vielen Erfolgen und noch mehr Niederlagen gespickt. Als Teenager in den Hitparaden, bald mit den ganz Großen auf der Bühne, dann immer wieder hoffnungsvolle Projekte im Visier, die ebenso sicher wieder in der Versenkung verschwinden. Die falschen Männer im Bett, den falschen Whiskey im Glas, wie ihre Autobiographie „A Woman Like Me“ nahelegt, und nicht zu vergessen, wie viele talentierte schwarze Frauen ihrer Generation von der Musikindustrie erbarmungslos ausgenützt.

Literatur 11.10.2020
Raffaela Rudigier

Rainer Juriatti gründet einen Verlag und geht auf musikalische Lesereise
Rainer Juriatti hat aufgrund eigener Erfahrungen einen Verlag gegründet und möchte manches anders machen

Dem Vorarlberger Autor und Wahl-Grazer Rainer Juriatti war während des Lockdowns, laut eigenen Angaben, das erste Mal in seinem Leben langweilig. Es gab nichts zu tun, keiner habe angerufen. Da hat er, gemeinsam mit seiner Frau Vera und seiner Tochter Chiara, einen Verlag gegründet: den „Kollektiv Verlag“. Das Ziel: Erzählungen, Romane, Bühnentexte, Essays zu „drängenden Themen der Zeit“ auflegen. Nicht verlegt werden: Biografien, Science-Fiction-Geschichten oder „betroffenheitslyrische Selbsterfahrungen“.

Ausstellung 08.10.2020
Karlheinz Pichler

Eine Plastik aus Plastik - Oliver Laric in der Johanniterkirche Feldkirch
"Standbild" von Oliver Laric in der Johanniterkirche Feldkirch (Fotos: Karlheinz Pichler)

Mit einer Installation von Oliver Laric reaktivieren das Kunsthaus Bregenz und die Johanniterkirche Feldkirch ihre einstige Zusammenarbeit, welche vor rund 15 Jahren internationale Stars der Kunstszene wie etwa Anish Kapoor, Jenny Holzer oder Michael Craig-Martin in die sakrale „Kunsthalle“ in der Montfortstadt gebracht hat.

Kritiken 08.10.2020
Silvia Thurner

Vom Senden und Empfangen via Radio – die Montforter Zwischentöne widmen sich einem breiten Feld und weisen hoffentlich auch auf die prekäre Situation im ORF-Landesstudio hin
Die Wertschätzung und Bestärkung des öffentlich-rechtlichen Kulturradios in Vorarlberg stellen die Grundpfeiler der Montforter Zwischentöne im November dar. (Foto: Jakkapan)

Die nächste Ausgabe der Montforter Zwischentöne widmet sich dem Radio. Als Hörkulisse begleitet es viele Menschen durch den Tag. Aber in seiner inhaltlichen Substanz droht vornehmlich die Kultur im Radio - zumindest in Vorarlberg - immer mehr zu degenerieren. Edgar Eller, Hans-Joachim Gögl, Folkert Uhde luden das ORF-Landesstudio Vorarlberg zur Kooperation ein und kreierten ein umfassendes Programm, das die Kulturtechniken des Sendens und Empfangens via Äther in den Mittelpunkt stellt. Im Rahmen des Pressegesprächs erzählte Jasmin Ölz-Barnay, Kulturkoordinatorin des Landesstudios von der Geschichte, der Gegenwart und ihrer Einschätzung der Zukunft des ORF-Kulturradios. Im Mittelpunkt der Zwischentöne stehen eine große „Radioshow“ sowie Generationen-Dialoge.

Film / Kino 08.10.2020
Walter Gasperi

Aktuell in den Filmclubs (9.10. - 15.10. 2020)
Undine

Bei der LeinwandLounge in der Remise Bludenz steht diese Woche Christian Petzolds Liebesfilm "Undine" auf dem Programm. Der Spielboden Dornbirn zeigt in Kooperation mit Bio Austria den Dokumentarfilm "Brot".

CD-Tipp 08.10.2020
Peter Füssl

Sevdaliza: Shabrang

Das außergewöhnliche Coverfoto der in Teheran geborenen und ab ihrem fünften Lebensjahr in den Niederlanden aufgewachsenen Sevdaliza (amtlich: Sevda Alizadeh) assoziiert man auf den ersten Blick mit Gewalttätigkeit, Misshandlung und Verletzung. Zwar bilden auch – wie auf ihrem vor drei Jahren erschienenen Debütalbum „Ison“ – Erfahrungen von Leid, Enttäuschungen und Verlusten den Hintergrund ihrer 14 neuen Songs, im Vordergrund steht aber ganz bewusst die Überwindung dieser negativen Gefühle, der Versuch, sie in Stärke zu transformieren. Die 33-jährige ehemalige Basketball-Nationalspielerin und nunmehr höchst kreative Singersongwriterin, Produzentin und Filmemacherin bezeichnet dieses Album als eine Art Brief an sich selbst, als ihre ganz persönliche Bibel, mit der Aufforderung, eben nicht in Depressionen zu verfallen, sondern auf das Leben, die Liebe und auf sich selbst als Mensch zu vertrauen.

Film / Kino 07.10.2020
Gunnar Landsgesell

Vergiftete Wahrheit
Intensiv: Mark Ruffalo als Anwalt und Einzelkämpfer gegen DuPont.

Packender Umweltthriller und psychologische Charakterstudie - "Vergiftete Wahrheit" ist beides in einem und hält die Spannung bis zum Schluss hoch. Ein Kunststück, das nur wenige Filmemacher wie Todd Haynes schaffen. In der Hauptrolle als Anwalt, kaum wieder zu erkennen, Mark Ruffalo.

Literatur 06.10.2020
Manuela Schwaerzler

V#35 – neue Ausgabe der Vorarlberger Zeitschrift für Literatur: „Stechuhr und Babydoll“

Neugierig macht er, der Titel, unter dem die neu erschienene V#35 literarische Beiträge zur Vorarlberger Industriegeschichte versammelt. Ausgangspunkt dafür war die Debatte über ein Industriemuseum in Vorarlberg, zu der die Herausgeberinnen Marie-Rose Rodewald-Cerha und Sabine Benzer einen Beitrag leisten wollten. Beim Centre For Anthropological Research On Museums And Heritage, einer Abteilung der Humboldt-Universität zu Berlin, fanden sie Inspiration für die Umsetzung ihrer Idee. „Dort forschen auch Künstler*innen zu Kulturerbe bzw. wird versucht mittels Kunstprojekten Zugänge zu kulturellem Erbe zu schaffen. Sehr spannend ist das“, antwortet Sabine Benzer auf meine Frage zur Entstehungsgeschichte des Sammelbandes. „Es hat sich also angeboten, Autor*innen um Beiträge zum industriellen Erbe zu bitten. Marie-Rose Rodewald-Cerha hatte darüber hinaus die Idee, das schöne Projekt www.meinindustrie.museum des Vorarlberger Wirtschaftsarchives aufzugreifen, wo die Bevölkerung aufgerufen wird, auszuwählen, was in ein Industriemuseum gehört und das dann auf dieser Homepage einzuspeisen.“

CD-Tipp 06.10.2020
Peter Füssl

Michael Wollny: mondenkind

Genau 46 Minuten und 38 Sekunden lang ist Michael Wollnys erstes Soloalbum, das entspricht exakt jener Zeitdauer, die der Apollo 11-Astronaut Michael Collins am 20. Juli 1969 bei jeder seiner Umrundungen des Mondes im Raumschiff Columbia ohne jeglichen Blick- oder Funkkontakt zur Erde war, während seine Kollegen Neil Armstrong und Edwin „Buzz“ Aldrin die ersten Schritte der Menschheit auf den Erdtrabanten setzten. Die Presse stilisierte Collins damals zum „vermutlich einsamsten Menschen aller Zeiten“, er selbst schilderte seinen damaligen, ausnahmemäßigen Gemütszustand hingegen als „Bewusstheit, Erwartung, Zufriedenheit, Zuversicht, ja beinahe Jubel“. Ähnlich gelagert dürften auch die Erfahrungen des 42-jährigen Pianisten, der die Jazzwelt bislang vor allem mit Alben in Duo- und Trio-Formaten und in Kooperation mit exzellenten europäischen Ausnahmemusikern erobert hatte, bei seiner ersten Soloproduktion gewesen sein.

Musik / Konzert 05.10.2020
Silvia Thurner

Mit großem Gestaltungswillen und Tatendrang – Cecilia Bernardini und das Concerto Stella Matutina ehrten Beethoven
Das Concerto Stella Matutina feierte unter dem Leitgedanken "Liberté, Égalité, Fraternité" Ludwig van Beethoven und erhielt für die qualitätvollen Werkdeutungen jubelnden Applaus.

Allen Widrigkeiten zum Trotz scheuten die Musikerinnen und Musiker des Concerto Stella Matutina und allen voran Bernhard Lampert keine Mühen und feierten ihr schon vor langer Zeit angesagtes Fest für Beethoven mit einem fulminanten Orchesterkonzert. Zum gemeinsamen Musizieren eingeladen war Cecilia Bernardini. Mit großer Strahlkraft interpretierte die sympathische Musikerin Beethovens Violinkonzert. Ein Abenteuer für das Orchester und die Zuhörenden stellte die Deutung der dritten Symphonie von Ludwig van Beethoven dar, die „Eroica“ erklang mit Thomas Platzgummer am Pult als krönender Höhepunkt.

Musik / Konzert 04.10.2020
Silvia Thurner

Was die Musik im Inneren zusammenhält – ALMA spielte in Hittisau auf und erhielt jubelnden Applaus
ALMA - das sind Julia Larcherstorfer, Evelyn Mair und Matteo Haitzmann (Violine) sowie Johanna Dumfart (Diatonische Harmonika) und Marlene Larcherstorfer am Kontrabass - bot im Ritter von Bergmannsaal in Hittisau eine musikalische Unterhaltung aus Volksmusik und eigenen Werken, die die Zuhörenden begeisterte.

Das österreichische Ensemble „Alma“ musizierte im Rahmen von Musik in der Pforte im Ritter von Bergmannsaal in Hittisau. Mit dem Programm „frye“ machten Julia Larchertorfer, Evelyn Mair und Matteo Haitzmann (Violine) sowie Johanna Dumfart (Diatonische Harmonika) und Marlene Larcherstorfer am Kontrabass mit feinfühliger Leichtigkeit erlebbar, dass ihre musikalischen Wurzeln in der österreichischen Volksmusik liegen, und zeigten gleichzeitig auf, wohin sie ihre individuelle musikalische Freiheit führt.

Ausstellung 03.10.2020
Peter Niedermair

Bianca Tschaikner: Ausstellung „Wanderlust“ und Erzählabend im Bahnhof Andelsbuch
Illustration für den Kulturbahnhof Andelsbuch (alle Fotos © Bianca Tschaikner)

Am Sa, 3. Okt, um 19 Uhr eröffnet der Kulturverein Bahnhof Andelsbuch die Ausstellung „Wanderlust“ der Künstlerin Bianca Tschaikner. Im Rahmen der Ausstellungseröffnung wird die Illustratorin auch Geschichten aus ihren Reiseerzählungen vorstellen. Die Künstlerin ist in den letzten Jahren in viele Länder gereist und hat ihre Erlebnisse und Reflexionen immer in ihren Skizzenbüchern aufgezeichnet. Im Kulturbahnhof Andelsbuch zeigt sie Geschichten aus Pakistan, wo sie letzten Winter war, und präsentiert Kunstprojekte aus Lahore und Sumatra sowie andere, spannende Geschichten aus dem Iran und von ihrer Sommerreise in Spanien. Ihre illustrierten Geschichten und Bilder sind kunstfertige, feinziselierte, originelle Kulturteppiche und Spiegel ihres Unterwegsseins.

Aktuell 02.10.2020
Manuela Schwaerzler

ACHTUNG: Vermehrt Absagen und Einschränkungen bei Kulturveranstaltungen
Coronavirus (© Daniel Lienhard)

Nach einer kurzen Zeit relativer "Entspannung", haben die Einschränkungen aufgrund von COVID-19 wieder stark zugenommen. In Vorarlberg wegen der seitens der Landespolitik zusätzlich gesetzten, außergewöhnlich verschärften Maßnahmen ganz besonders. Die Bludenzer Tage zeitgemäßer Musik mussten ebenso abgesagt werden wie die Schubertiade Hohenems, das :alpenarte Festival am Schwarzenberg, die September- und Oktober-Konzerte des SOV, der in den Herbst verschobene "Bregenzer Frühling" oder einzelne Veranstaltungen im Lustenauer Freudenhaus, um nur einige zu nennen. Wir bemühen uns, den Veranstaltungskalender auf unserer Homepage laufend zu aktualisieren, möchten Sie jedoch bitten, auf der jeweiligen Website der Veranstalter zu überprüfen, ob Konzerte, Lesungen etc. tatsächlich stattfinden. Abgesehen davon ist es ohnehin ratsam, sich angesichts der zahlenmäßigen Publikumsbeschränkungen rechtzeitig Karten zu sichern.

Film / Kino 02.10.2020
Gunnar Landsgesell

Ein bisschen bleiben wir noch
Oskar und Lilli, dazwischen die Rehaugen auf einer selbst gebastelten Tapete: Referenz an eine Ex-Innenministerin?

Zwei Kinder und eine Mutter, von der Abschiebung nach Tschetschenien bedroht, werden in Arash T. Riahis Tragikomödie zum Katalysator, um einen frischen Blick auf uns selbst zu werfen. Konsequent aus den Augen der Kinder erzählt, offenbart der Integrationsdiskurs aber auch für die gutmeinenden Pflegeeltern eine äußerst groteske Note.

Ausstellung 01.10.2020
Karlheinz Pichler

Das Verborgene sichtbar machen – Willi Kopf in der Bludenzer Galerie allerArt
Willi Kopf: System Impact I, 1990-2020, Materialien aus der industriellen Massenproduktion (Fotos: Karlheinz Pichler)

Die aktuelle Ausstellung in der Bludenzer Galerie allerArt trägt den Titel „Die Welt der Dinge“ und ist dem 1949 in Rankweil geborenen Objektkünstler Willi Kopf gewidmet. Der in Wien lebende Kunstschaffende hat an der Universität für angewandte Kunst in Wien über einen langen Zeitraum als Lehrender unterrichtet. Zentraler Blickfang der Schau in Bludenz ist die sieben Meter lange und drei Meter breite Installation „System Impact I“, die Kopf aus metallenen Stangen und kreisrunden Röhrchen eigens für Bludenz zusammengebaut hat. Dazu ergänzend sind neuere Werkbeispiele aus seiner Serie „Laboratory Works“ zu sehen, an der er seit 1994 arbeitet. Kopf setzt sich mit den in der Galerie allerArt präsentierten Arbeiten auf die Spur der industriellen Massenproduktion und deren Auswirkungen auf die Gesellschaft.

Film / Kino 01.10.2020
Walter Gasperi

Aktuell in den Filmclubs (2.10. - 8.10. 2020)
Die Kinder der Toten

In der Programmkinoschiene im Kino Lustenau ist diese Woche die absolut schräge Elfriede Jelinek-Verfilmung "Die Kinder der Toten" zu sehen. Im Filmforum Bregenz erkundet dagegen Patricio Guzman in "La cordillera de los suenos" ein weiteres Mal die Landschaften und die Geschichte seines Heimatlands Chile.

CD-Tipp 01.10.2020
Peter Füssl

Nubya Garcia: Source

Nach zwei erfolgreichen EPs, zahlreichen Auszeichnungen, umjubelten Gastauftritten bei Shabaka Hutchings, Theon Cross, Moses Sumney, Moses Boyd oder Makaya McCraven, als Co-Leaderin der exzellenten Band Nérija und Beiträgen auf wichtigen Samplern zur unglaublich angesagten, jungen Londoner Jazzszene legt Nubya Garcia nun auf dem prestigeträchtigen Concord Jazz-Label ihr Debütalbum vor. Und was für eines!

Theater 30.09.2020
Dagmar Ullmann-Bautz

Glücksmomente in der Krise – Nestroy-Nominierung für das Landestheater
Intendatin Stephanie Gräve (alle Fotos © Anja Köhler)

Auch in einer Zeit der Krise gibt es erhellende Momente. Das Vorarlberger Landestheater und mit ihm alle Freunde des Theaters dürfen sich über einige ganz beachtliche Erfolgsmeldungen freuen. Gleich zu Beginn der neuen, der dritten Spielzeit von Stephanie Gräve durfte das Vorarlberger Landestheater bemerkenswerte überregionale Beachtung erfahren. Die Eröffnungsproduktion der letzten Spielzeit „Cold Songs: Rom“ wurde für den diesjährigen Nestroy-Theaterpreis in der Kategorie „Beste Bundesländer-Aufführung“ nominiert. Regisseurin Bérénice Hebenstreit, die im Landestheater mit Hochwälders „Der Flüchtling“ und Lilleggs „Vevi“ überzeugen konnte, wurde für ihre Inszenierung des „Urfaust/FaustIn and out“ von Johann Wolfgang Goethe/Elfriede Jelinek am Wiener Volkstheater in der Kategorie „Bester Nachwuchs weiblich“ nominiert. Und in der diesjährigen Kritiker*innenumfrage des renommierten deutschen Theatermagazins THEATER HEUTE wurde Silvia Costa für das Doppelprojekt „SPIEL“ von Samuel Beckett und „WRY SMILE DRY SOB“ (Kreation von Silvia Costa – Uraufführung), als beste Nachwuchsregisseurin nominiert. Das Stück feierte im März 2019 seine Premiere am Vorarlberger Landestheater.

Aktuell 29.09.2020
Peter Füssl

Appell an die österreichische Bundesregierung: Rettungsmaßnahmen für Kunst und Kultur jetzt gefordert!

Missglückter Corona-Ampel-Start, sich widersprechende Expertenmeinungen, politische Machtdemonstrationen und Parteiengeplänkel, uneinheitliche Vorgangsweisen, am Rande der Legalität befindliche Erlässe und Verordnungen, wachsende Skepsis, Politikverdrossenheit und Unmut in der Bevölkerung – das alles stimmt nicht unbedingt optimistisch angesichts des schon rein jahreszeitlich bedingten, voraussehbaren Anstiegs der Corona-Zahlen. Obwohl der Großteil der auftretenden Cluster eindeutig nichts mit dem Kulturbereich zu tun hat, sind es gerade auch die Künstlerinnen und Künstler, die Kunst- und Kulturveranstalter, die angesichts der Verschärfungen der Maßnahmen zur Einschränkung der Pandemie bei gleichzeitigem Auslaufen von entsprechenden Hilfsmaßnahmen in ihrer Existenz bedroht werden. Dass die Vorarlberger Landesregierung mit ihrer Beschränkung auf maximal 250 ZuschauerInnen im Saal aus Sicht der Kulturveranstalter zusätzlich erschwerend bis verunmöglichend agiert, macht die Angelegenheit auch nicht einfacher. Deshalb unterstützt die KULTUR-Zeitschrift gerne eine Allianz von Organisationen und Personen aus dem Kunst- und Kulturbereich, die folgende Petition an die österreichische Bundesregierung richtet.

CD-Tipp 29.09.2020
Peter Füssl

Terje Rypdal: Conspiracy

Es war der 22. Juni 1974, als der Verfasser dieser Zeilen vom Terje Rypdal Trio (mit Jon Christensen und Sveinung Hovensjø) im Rahmen der Bregenzer Randspiele an einem wunderschönen open-air-Abend am Gebhardsberg endgültig im Jazz sozialisiert wurde. Damals hatte der Norweger gerade sein zweites Album auf ECM, „What Comes After“, veröffentlicht, und stilistisch war es für einen Fan elaborierter Rock-Musik ein Leichtes, in die musikalischen Dimensionen dieser Nordmänner einzutauchen. Das allein wäre Grund genug, in nostalgischen Gefühlen zu schwelgen, denn „Conspiracy“ kommt dem Sound jener Tage vermutlich näher als der Großteil von Rypdals mittlerweile mehr als zwei Dutzend beim Münchner Label erschienen Platten. Aber sein erstes Studio-Album seit rund zwanzig Jahren ist partout kein Nostalgie-Projekt.