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Django - Ein Leben für die Musik

F 16, E. Comar

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04.05.2018 22:00
Kategorie
Film / Kino
Veranstaltungsort

Metrokino, Filmforum
Rheinstrasse 25
6900 Bregenz
05574 71843
http://www.filmforum.at
kontakt@filmforum.at

Artikelaktionen
abgelegt unter: Film / Kino
ANZEIGE 03.08.2021
Manuela Schwaerzler

KULTUR-Jobbörse für offene Stellen im Kulturbereich rund um den Bodensee

Sie bietet allen kulturinteressierten Jobsuchenden einen Überblick über Stellenangebote in Vorarlberg, Liechtenstein, Süddeutschland und der Ostschweiz und hilft allen Kulturinstitutionen in dieser Region, engagierte Mitarbeiter*innen zu finden.

Film / Kino 02.08.2021
Walter Gasperi

Wandernd und musizierend vom Bregenzerwald ins Allgäu: Der Dokumentarfilm "Auf Tour z´Fuaß" mit Johannes Bär und Matthias Schriefl

Ein Jahr nach der ungewöhnlichen, achttägigen Wander- und Konzertreise der Musiker Johannes Bär und Matthias Schriefl von Andelsbuch nach Maria Rain im Oberallgäu feierte im Rathaussaal in Andelsbuch Walter Steffens Dokumentation dieser Tour seine Premiere.

Musik / Konzert 01.08.2021
Fritz Jurmann

Wagners „Rheingold“ im Versuchslabor – ein überwältigender Eindruck
Hauptträger der „Rheingold“-Aufführung war das Orchester der Wiener Symphoniker unter seinem neuen Chefdirigenten, dem Kolumbianer Andrés Orozco-Estrada.

Das waren diesen Sonntag in einer Matinee der Bregenzer Festspiele für mich als langjährigen Musikkritiker sicher die spannendsten und intensivsten drei Opernstunden seit langem. Unter der schlichten Bezeichnung „Zweites Orchesterkonzert der Wiener Symphoniker“ wurde nichts weniger geboten als die komplette Oper „Das Rheingold“ von Richard Wagner, bekanntlich der Vorabend seiner berühmten Tetralogie „Der Ring des Nibelungen“, hier in einer als „halbszenisch“ bezeichneten Version. Das heißt, dass man in einer Art Versuchslabor Wagner auf den Grund gehen, seine Musik und seine Dramaturgie ins Zentrum stellen und dafür manches äußerliche Gehabe selbstverliebter Regisseure außer Acht lassen wollte.

Musik / Konzert 01.08.2021
Silvia Thurner

Freudvolle Spiellaune mit Hornkonzerten und Kammermusik im Palast in Hohenems
Matthias Honeck, Stefan Pöchhacker, Martin Edelmann, Michael Günther und Valerie Schatz sowie Alexander Gergelyfi und der Hornist Peter Dorfmayr boten den Zuhörenden im Rittersaal des Palastes in Hohenems ein erfrischendes Kammerkonzert.

Zum neunten Mal luden der Violinist Matthias Honeck und befreundete Musiker der Wiener Symphoniker zum Kammermusikabend in den Hohenemser Palast. Im Rahmen einer symmetrisch angelegten Werkauswahl erklangen zwei Hornkonzerte von W.A. Mozart, Streichquartette von Mozart und Haydn sowie eine Suite für Cembalo von Conrad Friedrich Hurlebusch. Mit viel Freude am gemeinsamen Gestalten musizierte das Honeck Quartett mit Matthias Honeck, Stefan Pöchhacker (Violine), Martin Edelmann (Bratsche), Michael Günther (Violoncello) sowie der Kontrabassistin Valerie Schatz und dem Cembalisten Alexander Gergelyfi. Peter Dorfmayr brachte in den beiden Mozart-Hornkonzerten den Klangfarbenreichtum und die Raffinesse des Wiener Horns hervorragend zum Ausdruck.

Musik / Konzert 01.08.2021
Andreas Feuerstein

(K)ein Sommer wie damals
Foto: Matthias Rhomberg

Das Szene Openair 2021 hatte kein leichtes Standing. Von der Jugend mit „endlich“ begrüßt, von anderen kritisch beäugt, entschied sich der Lustenauer Jugend- und Kulturverein trotz aller Widrigkeiten und Unvorhersehbarkeiten zur Durchführung. Das Fazit nach drei Tagen: gemischte Gefühle.

Ausstellung 01.08.2021
Karlheinz Pichler

Ein (sommerlicher) Kunstrundgang durch Dornbirn
Anna & Maria Ritsch im Flatz Museum (© Karlheinz Pichler)

Zwar ist auch in diesem Jahr die „Art Bodensee“ aufgrund der Pandemie ins Wasser gefallen, und es steht noch in den Sternen, ob es jemals wieder eine geben wird, doch auch ohne dieser Kunstmesse für den Bodenseeraum bietet Dornbirn in den diversen Institutionen und aber auch im öffentlichen Raum genügend „Futter“ für kunsthungrige Stadtgänger.

Theater 31.07.2021
Dagmar Ullmann-Bautz

„Die Puppenmacherin“ eröffnet Poligonale 2021 in Hohenems
Katrin Jaehne und Pan Selle im gemeinsamen Spiel mit Peeping Tom

Ein neues Festivalformat der darstellenden Kunst ist aus der Taufe gehoben. Mit der Uraufführung des Stückes „Die Puppenmacherin“ feierte am gestrigen Donnerstag, den 29. Juli, im Schulhof der Volksschule Markt in Hohenems nicht nur Thomas Weltes neuestes Werk Premiere, sondern wurde gleichzeitig der Auftakt für das neue Theaterfestival Poligonale gesetzt, das bis 15. August noch Spannendes zu bieten hat.

Musik / Konzert 30.07.2021
Silvia Thurner

Ein Mensch ist ein Mensch ist ein Mensch – Michel van der Aa stellte in seiner Filmoper „Upload“ wichtige Fragen und regte zum Weiterdenken an
Die Filmoper "Upload" des niederländischen Künstlers Michel van der Aa fand bei der Uraufführung in der Werkstattbühne viel Zustimmung. (Foto: Anja Köhler)

Die Filmoper „Upload“ des niederländischen Künstlers Michel van der Aa wurde als Liveperformance erstmals im Rahmen der Bregenzer Festspiele gezeigt. Darin wurden existenzielle Fragen nach der physischen und mentalen Kraft des Lebens mit viel Technik, Filmkunst, live gespielter und elektronischer Musik thematisiert. Im Zentrum standen die emotionsgeladene Sopranistin Julia Bullock und der ausdrucksstarke Bariton Roderick Williams. Unter der Leitung von Otto Tausk musizierte das „Ensemble Musikfabrik“ die dicht gesetzte Musik, die über weite Strecken überzeugte, jedoch abschnittweise zu sehr in den Hintergrund abdriftete.

Film / Kino 30.07.2021
Gunnar Landsgesell

Old
Was man sieht und was man zu sehen glaubt, ist bei Shyamalan so eine Sache.

Der Urlaub auf einem Traumstrand gerät zum Alptraum für eine Urlaubergruppe. Auf merkwürdige Weise setzt ein rasanter Alterungsprozess ein, vom Strand gibt es kein Entkommen. M. Night Shyamalan macht das zum Anlass für ein Gruppenexperiment zwischen Vertrauensverlust, psychologischer Not und der Frage, wer hinter diesem Leben steht.

Film / Kino 29.07.2021
Walter Gasperi

Aktuell in den Filmclubs (30.7. - 5.8. 2021)
Spagat

Der FKC Dornbirn zeigt diese Woche den österreichischen Spielfilm "Me, We", in dem David Clay Diaz in vier parallel erzählten Geschichten unterschiedliche Aspekte der Flüchtlingskrise thematisiert. Beim Kinotheater Madlen in Heerbrugg steht mit "Spagat" ein starkes Schweizer Drama auf dem Programm.

Musik / Konzert 28.07.2021
Silvia Thurner

Optimistische Musik, Lautmalereien und hymnische Chöre – das erste Orchesterkonzert bei den Bregenzer Festspielen löste viel Jubel aus
Das 75-jährige Jubiläum der Bregenzer Festspiele wurde mit einer inspirierten Interpretation von Haydns "Schöpfung" im Rahmen des ersten Orchesterkonzertes gebührend gefeiert. (Foto: Dietmar Mathis)

Das 75-jährige Jubiläum der Bregenzer Festspiele feierten die Wiener Symphoniker unter der Leitung von Andrés Orozco-Estrada gemeinsam mit dem Bregenzer Festspielchor sowie dem KornmarktChor Bregenz und dem symbolträchtigen Werk „Die Schöpfung“ von Joseph Haydn. Zusammen mit der Sopranistin Shira Patchornik, dem Tenor Patrik Reiter sowie dem Bassbariton Florian Boesch wurde die Werkdeutung zu einem umjubelten Fest. Der inspirierende Geist des Werkes sowie die von der Bühne herunter spürbare Begeisterung und das herausragende Niveau der Darbietung versetzten die Zuhörenden im großen Saal des Festspielhauses in Jubelstimmung.

Ausstellung 27.07.2021
Peter Niedermair

Anna Dot Verdaguer & Juan David Galindo Guarin mit der Ausstellung „Present“ in der Galerie Lisi Hämmerle, Bregenz
Der Vorhang am Eingang zur Ausstellung in der Galerie Lisi Hämmerle (alle Fotos: Susanna Koch)

Diese Ausstellung der beiden Austausch-Künstler*innen, in der Lisi Hämmerle Galerie dauert noch bis 29. Juli 2021, Anna und Juan sind täglich von 16 – 19 Uhr vor Ort. Sie waren zwei Monate hier in Bregenz und haben in dieser Zeit, wie sie gegenüber der Zeitschrift KULTUR berichten, viele Künstler*innen aus der Region getroffen, waren in zahlreichen Ausstellungen, u.a. im Kunsthaus, im Palais Thurn & Taxis und in anderen Galerien. Beide haben ihren Aufenthalt als große Bereicherung erlebt und nehmen interessante Begegnungen und Erfahrungen mit zurück nach Katalonien. Damit ist das Ziel dieses landeskulturpolitischen Projekts gut realisiert worden. Ein etablierter kulturpolitischer Schwerpunkt des Landes ist nämlich die Internationalisierung von Künstler*innen, die mit Vorarlberg in einer Beziehung stehen.

Musik / Konzert 26.07.2021
Silvia Thurner

Sich schließende Kreise – Der Tenor Julian Prégardien und die Pianistin Tamar Halperin gaben einen lang nachwirkenden Liederabend
Der Tenor Julian Prégardien und die Pianistin Tamar Halperin präsentierten im Rahmen von "Musik und Poesie" im Seestudio des Bregenzer Festspielhauses einen Liederabend, der mit einer geistreichen Dramaturgie und aussagekräftigen Werkdeutungen die Zuhörenden begeisterte. (Foto: Anja Köhler)

Die schönste Form der Verbindung von Musik und Poesie ist das Lied. Im Rahmen der gleichnamigen Reihe bei den Bregenzer Festspielen präsentierten der Tenor Julian Prégardien und die Pianistin Tamar Halperin einen Liederabend, der dies eindrücklich unter Beweis stellte. Purcells Lied „O! Solitude“ in der Bearbeitung von Benjamin Britten, die Kantate „L’amante segreto“ der Barockkomponistin Barbara Strozzi und Thomas Larchers Liederzyklus „A Padmore Cycle“ trugen eine große Aussagekraft in sich, die der Sänger und die Pianistin auf sensible Art und Weise herauskristallisierten.

Theater 25.07.2021
Manuela Liberata Schwärzler

„Wir entlarven sein Gefangensein in einem Männersystem“ - Gespräch mit Andreas Kriegenburg über seine Inszenierung von „Michael Kohlhaas“
"Max Simonischek als Kohlhaas changiert zwischen Figurenspiel und Rezitation." (A. Kriegenburg; Foto: Bregenzer Festspiele / Karl Forster)

„Michael Kohlhaas“ feierte am 23.7.2021 bei den Bregenzer Festspielen in Koproduktion mit dem Deutschen Theater Berlin und Les Théâtres de la Ville de Luxembourg Premiere. Manuela Liberata Schwärzler traf sich mit dem Regisseur Andreas Kriegenburg, der als einer der stilprägendsten und bildstärksten Regisseure seiner Generation gilt, am Tag nach der Premiere zu einem Gespräch.

Theater 24.07.2021
Dagmar Ullmann-Bautz

Weibliche Strahlkraft dominiert Andreas Kriegenburgs „Michael Kohlhaas“ in Bregenz
Auf der Goldwaage (alle Fotos: Karl Forster)

Am Freitag feierte "Michael Kohlhaas", eine Koproduktion der Bregenzer Festspiele mit dem Deutschen Theater Berlin und dem Les Théàtres de la Ville de Luxembourg, seine Premiere und Uraufführung im Theater am Kornmarkt in Bregenz. Regisseur Andreas Kriegenburg und sein Team adaptierten die Novelle von Heinrich von Kleist für die Bühne und überzeugten mit einem fesselnden, unter die Haut gehenden Theaterereignis mit Nachhall. So wurde auf der Bregenzer Bühne das Stück ohne Aktualisierung aber mit ganz klaren Bezügen ins Heute oder Morgen dargestellt.

Kritiken 24.07.2021
Silvia Thurner

In direktem Austausch mit dem Publikum – bei „Zeitklang im Museum“ spielten Musiker der Wiener Symphoniker in feiner Atmosphäre und mit viel Spaß an kleinen Besetzungen
Stefan Tomaschitz (Flöte), Peter Schreiber (Oboe), Alexander Neubauer (Klarinette), Peter Dorfmayr (Horn), Robert Gillinger (Fagott) und Ines Schüttengruber am Klavier musizierten im Rahmen von "Zeitklang im Museum" Kammermusik unserer Zeit und verströmten dabei gute Laune.

Zum fünften Mal gab es bei „Zeitklang im Museum“ die Gelegenheit, Mitglieder der Wiener Symphoniker als Kammermusiker zu erleben. Auf dem Programm standen Duette, Trios, ein Sextett sowie ein Klavierstück von österreichischen Komponisten. Das neueste Werk von Gerda Poppa, „Distanzen“, wurde erfolgreich uraufgeführt. In anregenden Gesprächen mit Manfred Welte gaben die Komponisten Richard Dünser, Gerda Poppa, Martin Rainer und Alfred Huber Einblicke in ihre Intentionen. Dass die Musiker Stefan Tomaschitz, Peter Schreiber, Alexander Neubauer, Peter Dorfmayr und Robert Gillinger viel Spaß an den kleinen Besetzungen hatten, zeigten die inspirierten Interpretationen der gut einstudierten Werke. Emphatisch wurden sie von der Pianistin Ines Schüttengruber begleitet.

Musik / Konzert 23.07.2021
Fritz Jurmann

Der Festspiel-„Rigoletto“ am See wird zur bejubelten Wiedergeburt nach der Krise
Die Verdi-Oper „Rigoletto“ ist von Regisseur Philipp Stölzl vom Hof zu Mantua in eine aktuelle Zirkusarena verlegt worden, wo sich ein buntes Treiben abspielt.

Dieser „Rigoletto“ am See ist nicht umzubringen. Auch die Premiere der Wiederaufnahme am Donnerstag wurde zum Bombenerfolg, getragen von der Begeisterung einer mit 7.000 Menschen fast ausverkauften Tribüne. Das erzwungene Jahr Corona-Pause seit der ersten, zu 100 Prozent ausverkauften Aufführungsserie der Verdi-Oper von 2019 hat der Inszenierung von Philipp Stölzl nicht geschadet, der im Vorfeld gar von einer „Wiedergeburt“ seiner Schöpfung gesprochen hat. Und auch gleich davon, dass er unter dem Motto „Never change a winning team“ heuer nichts an seiner Inszenierung ändern wolle, weil ohnedies alles passt.

Ausstellung 22.07.2021
Karlheinz Pichler

Wenn das Nationalstaatliche zerfließt – Installation „No Border, No Nation“ von Andrea Salzmann an der Dornbirner Ache
Die Symbole der Flaggen verlieren sich in pastellenen Farbräumen (Foto: Karlheinz Pichler)

In Kooperation mit dem Europäischen Forum Alpbach hat der Verein CampusVäre das großräumige Kunstprojekt „No Border, No Nation“ der Vorarlberger Künstlerin Andrea Salzmann in den öffentlichen Raum entlang der Dornbirner Ache gebracht.

Musik / Konzert 22.07.2021
Fritz Jurmann

Festspiel-Hausoper „Nero“: Grell-buntes Opernspektakel ohne Ende
Der mächtige Herrscher Nero (Rafael Rojas, 3. von li) im alten Rom ist auf der Opernbühne ein Zerrissener, der vergeblich versucht, den Mord an seiner Mutter zu bewältigen.

Das gab es noch nie in der Operngeschichte: Dass ein Komponist seit 1862 geschlagene 56 Jahre an seiner Oper arbeitet und diese dann immer noch unvollendet hinterlässt, mit vier statt der vorgesehenen fünf Akte. Weil er vermutlich an einem entscheidenden Punkt nicht mehr weiterwusste. Da ist es dem Italiener Arrigo Boito (1842-1918) mit seiner Oper um den römischen Kaiser Nero nicht anders ergangen als vielen Besuchern bei der Premiere seines Werkes, das am Mittwoch als Wiederentdeckung zur Eröffnung der diesjährigen Bregenzer Festspiele auf die Bühne des Festspielhauses gehievt wurde. Vieles wäre im Finale noch zu erklären und zu lösen gewesen, doch das Ende blieb auch für ein freundlich aufnahmebereites Publikum offen. Dafür entschädigten die ausgezeichnete Besetzung und eine fantasievolle Inszenierung, die freilich auch ihre Buhrufe abbekam.

Film / Kino 22.07.2021
Walter Gasperi

Aktuell in den Filmclubs (23.7. - 29.7. 2021)
Tausendschönchen

Das Open-Air des Kunsthaus Bregenz startet nächste Woche mit Vera Chytilovás surrealistisch-verspieltem Klassiker "Tausendschönchen". Beim Open-Air in Tschagguns wird dagegen schon morgen Ken Loachs "Angel´s Share" gezeigt, in dem vier Underdogs planen, vier sündteure Whiskyflaschen zu stehlen

Ausstellung 21.07.2021
Karlheinz Pichler

Weinbergschnecke "reitet" auf dem Bratschenbogen - Anri Sala im Kunsthaus Bregenz
Anri Sala Anri: "If and Only If", 2018, Foto: Markus Tretter, © Kunsthaus Bregenz

Für den 1974 in Tirana (Albanien) geborenen Künstler Anri Sala steht stets die Musik am Ausgangspunkt von Projekten, dann folgt die Kunst. Wie stark Sound, Video und Architektur miteinander verschmelzen können, beweist er mit seiner aktuellen Ausstellung im Kunsthaus Bregenz (KUB), die aufgrund der Pandemie vom Sommer 2020 auf dieses Jahr verschoben wurde. In der Inszenierung Salas verwandelt sich der Zumthor-Bau zu einem alle Sinne ansprechenden Resonanzkörper, der für fibrierende Raumerlebnisse mit Tiefgang sorgt.

Aktuell 21.07.2021
Raffaela Rudigier

Sanierung Bregenzer Festspielhaus und Seebühne fixiert
v.l: Vorarlbergs Kulturreferentin Landesstatthalterin Barbara Schöbe-Fink, Bürgermeister Michael Ritsch, Kunst- und Kulturstaatssekretärin Andrea Mayer, Landeshauptmann Markus Wallner, Bundeskanzler Sebastian Kurz, Festspiele-Präsident Hans-Peter Metzler und Festspiele-Vizepräsident Wilhelm Muzyczyn. Foto: Land Vorarlberg

Der ausverhandelte Vertrag zur Sanierung des Bregenzer Festspielhauses und der Seebühne wurde gestern im Vorfeld der Bregenzer Festspiele von Bund, Land, Stadt und den Festspielen offiziell unterzeichnet.

CD-Tipp 20.07.2021
Peter Füssl

Paier / Valcic / Preinfalk: Fractal Beauty

Seit mehr als zwanzig Jahren spielt der Akkordeonist Klaus Paier im Duo mit dem Saxophonisten/Klarinettisten Gerald Preinfalk und seit 2009 mit der Cellistin Asja Valcic, mit der er vier exzellente Alben bei ACT herausgebracht hat. Die Idee, diese beiden Duos zum Trio zusammenzuspannen, lag natürlich nahe, zumal die drei Virtuosen über „eine Art identischen Puls, dasselbe Feeling und dieselbe Energie“ verfügen, wie Paier betont.

Film / Kino 16.07.2021
Gunnar Landsgesell

Der Rausch
Lehrer als Säufer und Role model: Vinterbergs soziale Satire hat nicht zuletzt aufgrund seiner Provokation einen erfrischenden Touch.

Vier Lehrer, die sich in ihren Routinen erstarrt fühlen, beschließen in einem Experiment zu Spiegeltrinkern zu werden, um eine neue Lockerheit zu versuchen. Zwischen irritierender Komik und Sozialsatire hat Thomas Vinterberg für seinen jüngsten Film einen Oscar und den Europäischen Filmpreis für den besten Film eingefahren.

Ausstellung 15.07.2021
Karlheinz Pichler

Stadtbummel wird zum digitalen Erwin-Wurm-Kunsterlebnis – Stadt und Kunstraum Dornbirn realisieren ein Augmented Reality Projekt im öffentlichen Raum
"Banana Levitating" vor dem Eingang der Inatura

Für den 1954 in Bruck an der Mur (Steiermark) geborenen Künstler Erwin Wurm war der öffentliche Raum seit jeher ein prädestinierter Ort, um mit Fat Cars, überdimensionalen Gurken, auf den Kopf gestellten Häusern oder vor allem mit seinen berühmten One Minute Sculptures unvermutet und direkt mit der Betrachterschaft in Kontakt zu treten. Daher ist es nur logisch, dass die Stadt Dornbirn und der Kunstraum Dornbirn diesen Objekt- und Konzeptkünstler ausgewählt haben, um ein „niederschwelliges“ Augmented Reality Projekt zu realisieren. Dabei geht es um die computergestützte Erweiterung der Realitätswahrnehmung im Raum.