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Ensemble für unpopuläre Freizeitgestaltung

'Die Stühle' v. E. Ionesco

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Anfang
08.11.2018 20:00
Kategorie
Theater
Veranstaltungsort

Kulturhaus
Rathausplatz 1
6850 Dornbirn
*43 (0) 5572 27 7 70 - 0
http://www.kulturhaus-dornbirn.at
kulturhaus@dornbirn.at

Artikelaktionen
abgelegt unter: Theater
Theater 22.10.2019
Dagmar Ullmann-Bautz

„Antigone :: Comeback – Eine Probe mit Weigel und Brecht“ – eine Theaterinstallation 2.0
Faszinierend Claudia Renner als Helene Weigel

Zum zweiten und hoffentlich nicht letzten Mal gastierte RAUM+ZEIT, das Künstlerkollektiv, letzte Woche am Vorarlberger Landestheater. Mit dem Stück „Diorama Bregenz :: Der letzte Mensch“, aufgeführt im Magazin 4, begeisterte die Company erst im vergangenen Juni - letzten Dienstag, Mittwoch, Donnerstag und Freitag durfte ein interessiertes Publikum ein weiteres und ganz besonderes Theaterereignis genießen. Die Aufführung stellte jeden einzelnen Zuschauer in den Mittelpunkt. An den vier hintereinander folgenden Abenden konnten jeweils 20 Zuschauer, einzeln im Abstand von 12 Minuten eingelassen, an einer einzigartigen Performance teilnehmen.

Ausstellung 22.10.2019
Karlheinz Pichler

Der Swimmingpool als Konzentrat für Assoziationen und Bruchlinien - Zur Ausstellung „Splash Back“ in der Bregenzer Galerie Lisi Hämmerle
Christine Weber: Heaven, 2019, Öl auf Leinwand (Fotos: Karlheinz Pichler)

In der aktuellen Ausstellung „Splash Back“ in der Bregenzer Galerie Lisi Hämmerle widmen sich fünf Kunstschaffende dem Phänomen des Swimmingpools, der in der Nachkriegszeit dereinst für Verheißung, Freiheit und Hoffnung stand, im Laufe der Zeit aber auch zu einem Symbol des Brüchigen, für Verlusterfahrung und Niedergang wurde.

Literatur 21.10.2019
Markus Barnay

Den Opfern einen Namen geben - Neues Buch über die NS-Opfer der Kummenberg-Gemeinden

Der Psychiater und Leiter einer „Heil- und Pflegeanstalt“ war gerade 39, als seine Frau ihr zweites Kind zur Welt brachte. Seiner Diagnose zufolge litt das kleine Mädchen unter einer „vererbten Gehirnkrankheit“, was in seinen Augen gleichbedeutend mit einer „angeborenen Minderwertigkeit“ war. Und „Minderwertigkeit“ hieß für ihn „lebensunwert“. Der Psychiater zog die Konsequenzen: Er ließ seine Tochter durch eine Spritze töten. Schon kurz zuvor hatte er auch seine Schwiegermutter in den Tod geschickt – er wählte sie für einen Transport aus, von dem er wusste, dass die Insassen ermordet werden würden. Die beiden Verwandten waren nicht die einzigen, die der Arzt in den sicheren Tod schickte. Insgesamt sind über 300 Patienten der Anstalt ums Leben gekommen, die meisten von ihnen wurden ermordet.

Theater 20.10.2019
Peter Niedermair

Catwalk der Eitelkeiten im Theater Kosmos – Ein phantastisches Gastspiel des Salzburger Schauspielhauses
Schauspielhaus Salzburg: „Jedermann (stirbt)" von Ferdinand Schmalz (alle Fotos: © Chris Rogl)

Der junge steirische Dramatiker Ferdinand Schmalz hat Hugo von Hofmannsthals Drama „Jedermann. Das Spiel vom Sterben des reichen Mannes“ entstaubt, sprachklug für die Gegenwart umgeschrieben und völlig neu interpretiert. Das Auftragswerk wurde am Burgtheater im Februar 2018 uraufgeführt, war ab 30. März 2019 im Schauspielhaus Salzburg zu sehen, war heute und ist morgen, Sonntag, 20. Oktober im Rahmen der österreichischen Theaterallianz im Theater Kosmos in Bregenz zu sehen.

ANZEIGE 20.10.2019
Manuela Schwaerzler

KULTUR-Jobbörse für offene Stellen im Kulturbereich rund um den Bodensee

Sie bietet allen kulturinteressierten Jobsuchenden einen Überblick über Stellenangebote in Vorarlberg, Liechtenstein, Süddeutschland und der Ostschweiz und hilft allen Kulturinstitutionen in dieser Region, engagierte MitarbeiterInnen zu finden.

Musik / Konzert 19.10.2019
Silvia Thurner

„Musik in der Pforte“ erwies der österreichischen Komponistin Maria Bach die Reverenz und sorgte für Jubelstimmung
Christine Busch und Elene Meipariani (Violine), Klaus Christa (Viola), Mathias Johansen (Violoncello) sowie Akiko Shiochi am Klavier musizierten im Rahmen von "Pforte um 7" emotionale Werke der österreichischen Komponistin Maria Bach. Um die Musik einem breiteren Publikum bekannt zu machen, spielen sie demnächst eine CD ein.

Seit Jahren ist es Klaus Christa ein Anliegen, vergessenen Komponistinnen und deren Werken eine Bühne zu bieten. Durch sein Engagement erfährt der Bratschist und künstlerische Leiter der Konzertreihe „Musik in der Pforte“ auch international Anerkennung. So produziert der Südwestdeutsche Rundfunk mit den Pforte-Musikerinnen und -musikern eine neue CD, auf der Werke der österreichischen Komponistin Maria Bach eingespielt werden. Zwei Quintette von Maria Bach, entstanden in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, interpretierten Christine Busch und Elene Meipariani (Violine), Klaus Christa (Viola), Mathias Johansen und Conradin Brotbek (Violoncello) sowie Akiko Shiochi am Klavier im Festsaal des Landeskonservatoriums. Darüber hinaus sang der Kammerchor Vocale Neuburg unter der Leitung von Oskar Egle Lieder von Maria Bach und Johanna Müller-Hermann, die die Aufmerksamkeit auf sich lenkten. Die Zuhörenden reagierten begeisterten auf die emotionalen Werkdeutungen.

Film / Kino 17.10.2019
Walter Gasperi

Aktuell in den Filmclubs (18.10. - 24.10. 2019)
Streik - En guerre

Beim FKC Dornbirn steht diese Woche mit "Streik - En guerre" ein packender Spielfilm über einen Arbeitskampf auf dem Programm. Feinfühlig von Schock, Trauer und langsamem Neubeginn erzählt dagegen Mikhaël Hers in "Mein Leben mit Amanda", der im Rahmen der LeinwandLounge in der Remise Bludenz gezeigt wird.

CD-Tipp 17.10.2019
Peter Füssl

Iiro Rantala: my finnish calendar

Das Jahr in Iiro Rantalas „Finnischem Kalender“ dauert nur 49 Minuten und 4o Sekunden, vielleicht ist es darum so kurzweilig! Jedem Monat ist eine Komposition und ein launiger Kommentar gewidmet.

Musik / Konzert 16.10.2019
Silvia Thurner

Viele Seiten des Lebens eindrücklich erlebbar gemacht – Bruno Oberhammer an der Orgel und der Bassbariton Clemens Morgenthaler
Bruno Oberhammer an der Rieger-Orgel der Pfarrkirche Höchst sowie der Bassbariton Clemens Morgenthaler zeigten in "Bachs Wege XII" vielschichtige musikalische Zugänge auf.

„Wege zu Bach“ nennt der Organist und Komponist Bruno Oberhammer eine Konzertreihe, die er für die Rieger-Orgel der Pfarrkirche Höchst konzipiert. Das zwölfte Konzert kreiste unter dem Leitgedanken „Vita et Mors“ rund um die Fülle des Lebens und den dazu gehörenden Tod. Die Aufmerksamkeit lenkten unter anderem Werke von Gerold Amann, Robert Nessler sowie eine Eigenkomposition von Bruno Oberhammer auf sich. Mit der Motette „Die Seelen der Gerechten“ von Joseph Gabriel Rheinberger und insbesondere als Sprecher der berühmten Todesfuge von Paul Celan in Oberhammers Komposition „Passio“ begeisterte der Bassbariton Clemens Morgenthaler.

Theater 16.10.2019
Peter Niedermair

Was für eine Aufführung! Phönix Theater Linz mit „Else (ohne Fräulein)“ von Thomas Arzt nach Arthur Schnitzler – Gastspiel im Theater KOSMOS
"Else (ohne Fräulein)" - Phönix Theater (alle Fotos: Helmut Walter)

Im Rahmen der Theaterallianz sechs freier österreichischer Theaterhäuser gastiert nach der gestrigen Premiere und noch heute Abend, 16. Oktober 2019, das Theater Phönix Linz mit „Else (ohne Fräulein)“ des Dramatikers Thomas Arzt. In Schnitzlers innerem Monolog von 1924 begehrt die 15-jährige Protagonistin Else gegen die Autoritätsverhältnisse. Thomas Arzt modernisiert die Novelle über Macht und Verführung, Entblößung und Scham nach bald 100 Jahren und bricht mit der klassischen Version. Er teilt den Charakter der jungen Else, die in einem permanenten Dilemma steckt, auf drei Frauen auf, die in der modernen Version in ihrer Entscheidung hin und her gerissen ist und entscheiden muss, ob sie auf das unmoralische Angebot eines alten Mannes eingeht, um ihrem in finanziellen Nöten steckenden Vater zu helfen. Wir erleben drei Else-Schauspielerinnen, die ständig aneinander verzweifeln und in einem Textteppich miteinander und gegeneinander anrennen. Henriette Heine gibt die frühreife, zornige und couragierte Else, Maria Lisa Huber repräsentiert Elses nach Anerkennung strebende, schüchterne, angepasste Seite, und Soffi Schweighofer zeigt die Ängste und Zweifel in diesem jungen Mädchen.

Film / Kino 16.10.2019
Gunnar Landsgesell

Gelobt sei Gott
Leere Stühle, ein Gefühl der Einsamkeit kann entstehen, wenn man gegen ein mächtiges System antritt.

Der Missbrauchsskandal von Lyon erschütterte die Kirche dann doch. Welchen leidvollen Weg die Opfer dafür gehen mussten, um die eigene Scham zu überwinden und das Schweigen der Kirchenleute aufzubrechen, zeichnet François Ozon in nüchternem Tonfall ohne moralische Wertung nach.

Musik / Konzert 15.10.2019
Silvia Thurner

Eine ziemlich laute musikalische Meditation mit dem Clarkwell Sextett in der Basilika Bildstein
Der Posaunist Thomas Heel ist Initiator und Mastermind des Clarkwell Sextetts. Die sechs Herren spielen ausschließlich Werke des ideenreichen Komponisten.

Der Komponist und Musiker Thomas Heel bezieht seine Inspiration für neue Werke oft und gerne aus alten Vorlagen. Seinem Zyklus „Atavus-Bildstein“ legte er die weitgehend unbekannte Musik des frühbarocken Komponisten Hieronymus Bildstein zugrunde. Dazu extrahierte er musikalische Themen und Wendungen, verarbeitete sie nach eigenen musikalischen Vorgaben und setzte sie in sechs ‚Klangblöcken‘ zu einem Ganzen zusammen. Das Clarkwell Sextett spielte in der Basilika Bildstein die statisch anmutenden Kompositionen. Sie hätten als Meditationen erlebt werden können, doch dem wirkte die etwas inhomogene Besetzung sowie die hallige Akustik entgegen.

Literatur 15.10.2019
Ingrid Bertel

Very Special - Christoph Keller entwirft in seinem Roman „Der Boden unter den Füßen“ eine sachte Utopie des Abschieds

Lion steht in seinem Garten und hört Musik: Duke Ellington am Klavier, Charlie Mingus am Bass, Max Roach hinter dem Schlagzeug, „Very Special“ – besseren Upbeat-Blues kann es nicht geben. Der Nachbarsjunge Andri mit der „vogelleichten Stimme“ betrachtet Lions lädierten Holunder. „Das Gewicht des Schnees hat ihn gebrochen und entwurzelt, und dennoch wachsen immer neue Äste aus ihm heraus“, sagt Lion. Das kann Andri wirklich nicht beeindrucken: „Du hast einfach zugeschaut, wie es den Baum vollgeschneit hat, bis er brach“, sagt er – und damit ist das Thema des Romans angeschlagen, federleicht, elegant perlend wie die Klavierläufe von Duke Ellington.

CD-Tipp 15.10.2019
Peter Füssl

Black String: Karma

Es ist eine faszinierend fremde Welt, in die uns das südkoreanische Black String-Quartett da eintauchen lässt, eine, in der sich Archaisches und Zeitgenössisches im Zeitlosen aufzulösen scheinen, eine, die uns ab dem ersten Ton gefangen nimmt und eine knappe Stunde nicht mehr loslässt.

Musik / Konzert 13.10.2019
Silvia Thurner

Folk, Soul, Tango, Jazz und Klassik – fantasievolle und kreative Musikerinnen und Musiker bei :alpenarte
Marie Spaemann und Christian Bakanic hatten unter dem Leitgedanken "The Art of Song" mit eigenen Kompositionen viel zu sagen.

Die Cellistin und Singer-Songwriterin Marie Spaemann ist Intendantin in Residence des Festivals :alpenarte in Schwarzenberg. Mit ihrem Auftritt bei der diesjährigen Eröffnung der Wiener Festwochen sowie ihrer vor wenigen Wochen erschienen Solo-CD „Gap“ erregte die attraktive Musikerin weit über die Landesgrenzen hinaus Aufmerksamkeit, auch deshalb wurde diese :alpenarte- Festivalausgabe mit Spannung erwartet. Unter dem Leitgedanken „The Art of Song“ präsentierten Marie Spaemann sowie Bryan Benner (Bariton), Christian Bakanic (Akkordeon) auch eigene Kompositionen und versetzten damit die Zuhörenden in euphorische Stimmung. Weniger Kreativität legten die Musikerinnen und Musiker bei der Interpretation des berühmten „Forellenquintetts“ von Franz Schubert an den Tag.

Theater 13.10.2019
Dagmar Ullmann-Bautz

Wie herausfordernd kann das Leben doch sein - Joan Didion am Vorarlberger Landestheater
Eindrucksvoll: Heidi Maria Glössner. Foto: Severin Nowacki

„Man setzt sich zum Abendessen, und das Leben, das man kennt, hört plötzlich auf.“ Neun Monate nach dem Tod ihres Mannes, des berühmten Journalisten und Autors John Gregory Dunne, ist dies einer der ersten Sätze, die Joan Didion schreibt. Das Vorarlberger Landestheater präsentierte gestern ihr großartiges Stück „Das Jahr magischen Denkens“, die Aufarbeitung des Verlusts eines geliebten Menschen und Lebenspartner. Regisseur Wolfgang Hagemann hat den Text mit der Schweizer Schauspielerin Heidi Maria Glössner in einer Kooperation des Landestheaters mit dem Theater an der Effingerstrasse in Bern erarbeitet.

Kleinkunst / Kabarett 13.10.2019
Dagmar Ullmann-Bautz

15 Jahre Salon d'amour – eine Gala?
Die großartigen MusikerInnen: Daniel Neuhauser, Nadine Abado-PH LION, Alexander Yannilos, Dominik Essletzbichler

15 Jahre Salon d'amour - die Kunstlounge des Aktionstheater Ensembles – das sollte sich doch eine Gala verdient haben. Und so war auch eine angekündigt – nicht, wie sonst üblich nur an einem, sondern gleich an zwei hinter einander folgenden Abenden und, wie üblich, im bewährten Magazin 4. Doch was nur – und das frage ich mich schon seit vorgestern – war an diesem Salon d'amour diesmal anders, enervierender, „galahafter“ als bisher? Vielleicht einige der zahlreichen Gäste, die sich dafür ganz besonders in Schale geworfen haben? Ja – doch ganz sicher nicht das Programm dieses Abends. Schade!!

Musik / Konzert 13.10.2019
Silvia Thurner

Wälderisches, Erotisches, Politisches und Besinnliches – Jubelstimmung bei der Premiere von „Zündschnur & Bänd“
Zündschnur & Bänd mit Ulli Troy, Rolf Aberer, Mike Moosbrugger, Evelyn Fink-Mennel, Irma-Maria Troy und Isabella Fink präsentierten ihr neues Programm mit inspirierend Neuem sowie Altbewährtem und boten damit beste Unterhaltung.

Ein rundum gelungenes Fest war die Premiere des aktuellen Programms von „Zündschnur & Bänd“ im Thalsaal in Sulzberg. Und dies gleich aus mehreren Gründen: Die Band rund um Ulli Troy mit Mike Moosbrugger und Rolf Aberer sowie Evelyn Fink-Mennel, Irma-Maria Troy und Isabella Fink auf der „Wiborsito“ hat herausragende musikalische Qualitäten. Gespickt mit kritischen politischen Anmerkungen, Hintergründigem und Humorvollem wirkten die Lieder und Songs, unter anderem komponiert von Rolf Aberer, Gerold Amann und Philipp Lingg, eingängig und zeigten obendrein, wie gut die Bandmitglieder auch über sich selbst lachen können.

Musik / Konzert 12.10.2019
Fritz Jurmann

Ibiza grüßt die „Fledermaus“ – Musiktheater Vorarlberg spart nicht mit Seitenhieben auf aktuelle Politaffäre
Hoch her geht es beim Fest des Fürsten Orlowsky, zu dem alle in Verkleidungen erscheinen. Vorne Zofe Adele (Michaela Breth) und Gefängnisdirektor Frank (Johannes Schwendinger).

Als vor zwei Jahren die Strauß-Operette „Die Fledermaus“ als Produktion des Musiktheaters Vorarlberg in Götzis (mtvo) für 2019 festgelegt wurde, da war Ibiza noch nichts weiter als eine schöne Ferieninsel auf den Balearen. Inzwischen wurde dieser Name zum Synonym für eine beispiellose österreichische Politaffäre, die sogar die Regierung in die Luft gesprengt hat. Für die Theaterprofis AmBach aber war das wie ein plötzliches Geschenk des Himmels, weil sich hier für kritische Geister sehr viele Parallelen auftaten, in denen die Operettenhandlung von 1874 von der Realität noch übertroffen wurde.

Musik / Konzert 10.10.2019
Peter Füssl

Wunderbare musikalische Hommage an den Schlaf (und die Schlaflosigkeit) – Manu Delago begeisterte am Dornbirner Spielboden
Manu Delagos Konzertabend am Dornbirner Spielboden wirkte auf das Publikum so beflügelnd wie der ausgefallene Federkopfschmuck des Bandleaders (alle Fotos: © Niklas Koch)

Längst ist der Hang-Virtuose Manu Delago als musikalischer Partner der Pop-Exzentikerin Björk, der Sitar-Virtuosin Anoushka Shankar, des isländischen Neo-Klassikers Ólafur Arnalds oder des experimentierfreudigen Londoner Cinematic Orchestra – und natürlich auch mit seinen eigenen Projekten – auf allen Bühnen dieser Welt zuhause. Umso erfreulicher ist es, dass der 35-jährige Tiroler im Rahmen der Präsentations-Tour für sein neues Album „Circadian“ mit seinem erstklassigen, neunköpfigen Ensemble auch am Dornbirner Spielboden zu sehen und zu hören war und dort nach einem nicht ganz zweistündigen Konzert ein restlos begeistertes Publikum hinterließ.

Musik / Konzert 10.10.2019
Silvia Thurner

Beim Konzert zu Ehren des Grafen Markus Sittikus aus Hohenems stieß der Kammerchor Feldkirch an seine Grenzen
Der Kammerchor Feldkirch unter der Leitung von Benjamin Lack, am Klavier begleitet von Andreas Frese, sowie die Dommusik Feldkirch mit Johannes Hämmerle an der Orgel und die Solistinnen und Solisten Marie-Sophie Pollak, Diana Haller, Dean Power und David Steffens gestalteten ein Gedenkkonzert in Erinnerung an den Namenspatron des Markus-Sittikus-Saals in Hohenems (Foto: Schubertiade Hohenems).

Im Gedenken an den 400. Todestag des kunstsinnigen Grafen Markus Sittikus IV. fand im gleichnamigen Saal bei der Schubertiade Hohenems ein Konzert mit Chorkompositionen von Franz Schubert statt. Das klug zusammen gestellte Programm verband frühe und bekannte Chorwerke sowie die Messe in C-Dur miteinander. Im Mittelpunkt standen der Kammerchor Feldkirch und die Solistinnen Marie-Sophie Pollak (Sopran), Diana Haller (Mezzosopran), Dean Power (Tenor) sowie David Steffens (Bass), am Klavier begleitet von Andreas Frese. Obwohl die Interpretation der Schubert-Messe die Qualitäten aller Mitwirkenden zum Ausdruck brachte, ließ der musikalische Gesamteindruck Wünsche offen.

Aktuell 10.10.2019
Manuela Schwaerzler

Was geht in 12 Sekunden? – Ausschreibung der Landjäger Kürzestfilm Festspiele

Nach der Pause im letzten Jahr findet das eintägige Festival für 12 Sekunden lange Filme heuer zum fünften Mal statt: am 28. November im Wiener Burgkino. Einreichungen der „besten 12 Sekunden deines Lebens“ sind bis 3. November möglich.

Film / Kino 10.10.2019
Walter Gasperi

Aktuell in den Filmclubs (11.10. - 17.10. 2019)
They Shall Not Grow Old

Am Spielboden Dornbirn wird diese Woche "They Shall Not Grow Old" gezeigt, für den Peter Jackson dokumentarisches Material über den Ersten Weltkrieg digital bearbeitete. Beim Filmforum Bregenz steht Danny Boyles Beatles-Hommage "Yesterday" auf dem Programm.

CD-Tipp 10.10.2019
Peter Füssl

James Carter Organ Trio: Live From Newport Jazz

James Carter feiert mit seinem Blue Note-Debüt sozusagen seinen 50-er, aber wenn man den auf allen Saxophonen exzellenten, ehemals fälschlicherweise den musikalisch biederen „Young Lions“ um Wynton Marsalis zugezählten Detroiter auf diesen Live-Aufnahmen vom letztjährigen Newport Jazz Festival hört, sind keinerlei Ermüdungserscheinungen wahrzunehmen. Ganz im Gegenteil!

Musik / Konzert 09.10.2019
Silvia Thurner

Jubel für die Geigenvirtuosin Elisso Gogibedaschwili und das Orchestra da camera di Mantova unter Michael Guttman beim ersten Konzert der Abonnementreihe „Dornbirn Klassik“
Das erste Konzert der Abonnementreihe "Dornbirn Klassik" mit Elisso Gogibedaschwili und dem Orchestra da Camera di Mantova unter der Leitung von Michael Guttman war ein voller Erfolg.

Es ist immer ein besonderes Ereignis, wenn die aus Lustenau stammende Violinistin Elisso Gogibedaschwili hierzulande konzertiert. Im Rahmen von „Dornbirn Klassik“ machte ihr dies der Kulturamtsleiter Roland Jörg bereits zum zweiten Mal möglich. Zusammen mit dem Orchestra da Camera di Mantova spielte die erst 19-jährige Musikerin das halsbrecherische erste Violinkonzert von Niccolò Paganini und erhielt für ihre Werkdeutung jubelnde Zustimmung. Außerdem begeisterte das Orchester unter dem temperamentvollen Dirigenten Michael Guttman mit Mozarts Ouvertüre zu „Figaros Hochzeit“ sowie der Jupiter-Sinfonie.