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Vbg. Landestheater

,König Ödipus‘ v. Sophokles

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Anfang
21.09.2021 19:30
Kategorie
Theater
Veranstaltungsort

Kornmarkt
Kornmarktstr. 2
6900 Bregenz
+43 (0) 5574 42 0 18
http://www.landestheater.org
info@landestheater.org

Artikelaktionen
abgelegt unter: Theater
Theater 22.09.2021
Ingrid Bertel

Freud bleibt draußen
König Ödipus (David Kopp) und der Priester (Nico Raschner) © Anja Köhler

Das Landestheater eröffnet die Spielzeit mit der antiken Tragödie „König Ödipus“.

Kritiken 20.09.2021
Silvia Thurner

Jubelstimmung zum Einstand in die neue Saison – das Symphonieorchester Vorarlberg mit Leo McFall am Pult sowie Selina Ott und Lilya Zilberstein spielten mit bewundernswerter Inspiration
Die 23-jährige Trompeterin Selina Ott spielte den Solopart in Herbert Willis Trompetenkonzert "Eirene" mit viel Gespür für die lange schwebenden, meditativen Linien. Über den herzlichen Applaus nach der Aufführung im Bregenzer Festspielhaus freuten sich die Musikerin und der Komponist.

Eine kluge Werkauswahl sowie zwei herausragende Solistinnen und ein gut disponiertes Orchester ergaben einen fulminanten Einstieg in die neue Saison der Abonnementkonzerte des Symphonieorchesters Vorarlberg mit seinem neuen Chefdirigenten Leo McFall. Die Trompeterin Selina Ott interpretierte zu Beginn das Trompetenkonzert „Eirene“ von Herbert Willi und begeisterte mit ihrer Darbietung. Nicht mehr auf den Sitzen hielt es die Zuhörenden nach der Werkdeutung des dritten Klavierkonzertes von Sergej Rachmaninow mit Lilya Zilberstein als Solistin.

Musik / Konzert 20.09.2021
Silvia Thurner

Vitale Musik und ein temperamentvolles Ensemble – das Janus-Ensemble unter der Leitung von Christoph Cech sorgte für gute Stimmung
Das Janus-Ensemble präsentierte am zweiten Abend des Schallwende-Festivals im Saumarkttheater in Feldkirch neue Kompositionen von Gerda Poppa und Christoph Cech.

Das Janus-Ensemble aus Oberösterreich unter der Leitung von Christoph Cech gastierte beim Schallwende-Festival im Feldkircher Saumarkttheater. Der erste Konzertteil war neuen Werken der Komponistin Gerda Poppa gewidmet, im zweiten Set erklangen zwei Kompositionen des Ensembleleiters Christoph Cech. In bester Spiellaune musizierte das Ensemble, so dass sich im Saal eine gute Stimmung ausbreitete und die Sinne öffnete für Gerda Poppas klangfarbenreiche Musik und die rhythmisch quirligen Stücke von Christoph Cech.

Musik / Konzert 19.09.2021
Silvia Thurner

Klängen skulpturale Gestalten verliehen – Thomas Gorbach präsentierte im Feldkircher Saumarkt akusmatische Musik
Enrique Tomàs und Thomas Gorbach musizierten im Rahmen des Schallwende-Festivals im Saumartkttheater in Feldkirch mit neu entwickelten, elektronischen Instrumenten.

Das Schallwende-Festival wartete beim Eröffnungskonzert mit einem besonderen Projekt auf. Thomas Gorbach war mit einem Lautsprecherensemble zu erleben und präsentierte sogenannte „akusmatische Musik“. Zusammen mit Enrique Tomàs und Angela Lau an den Reglern improvisierten die Musikerin und die Musiker auf digitalen Musikinstrumenten. Nach der elektronischen bzw. elektroakustischen Sounderlebnissen aus den Lautsprechern tat es gut, live agierende Musiker auf der Bühne zu beobachten, die die skulpturale Musik auf ihren speziell entworfenen Instrumenten spielten.

Literatur 19.09.2021
Markus Barnay

Späte Würdigung einer mutigen Frau
Maria Stromberger mit den Auschwitz-Überlebenden Tadeusz Szewczyk und Edward Pyś (rechts)  © Anna Pyś-Czechowicz, Rzeszów

„Ich bin mitten unter Nazis, SS, Gestapo!“, schrieb Maria Stromberger ihrem Vertrauten, dem ehemaligen KZ-Häftling Edward Pyś. Das war im Juli 1946, mehr als ein Jahr nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs und der NS-Diktatur. Die „Nazis, SS und Gestapo“ befanden sich damals mitten in Vorarlberg, nämlich im Anhaltelager Brederis, in dem führende Köpfe der heimischen Nationalsozialisten vorübergehend interniert wurden. Was Maria Stromberger besonders erregte, war die Art, wie sich die Täter an diesem Ort selbst zum Opfer stilisierten: „(Ich) muss ihre Redensarten täglich anhören, über die ‚Ungerechtigkeit’, höre Klagen, was die Menschen jetzt mit ihnen tun.“ Diese Klagen standen aus Strombergers Sicht in einem himmelschreienden Widerspruch zu dem, was die Nazis in den Jahren zuvor verbrochen – oder zumindest mitverursacht und geduldet hatten: „Dann stehen vor meinem geistigen Auge die Erlebnisse von Auschwitz!! Ich sehe den Feuerschein der Scheiterhaufen! Ich verspüre den Geruch verbrannten Fleisches in der Nase, ich sehe die Elendszüge der einrückenden Kommandos mit den Toten hinterher, (...) und ich könnte diesen hier ins Gesicht schreien und blind auf sie losgehen.“

Musik / Konzert 18.09.2021
Silvia Thurner

Montforter Zwischentöne – neu konzipiertes Festival mit kompaktem Programm im November
Im Schloss Amberg wird das Siegerprojekt „queerfeldein“ des diesjährigen HUGO Konzertdramaturgiewettbewerbes präsentiert.

Während den Zeiten von Corona hat in der künstlerischen Leitung der Montforter Zwischentöne ein inhaltlicher und organisatorischer Umstrukturierungsprozess stattgefunden. Nun tritt die Festivalorganisation als eigenständiger Verein auf, aus dem Trio mit Edgar Eller, Hans-Joachim Gögl und Folkert Uhde ist ein Duo der beiden künstlerischen Leitern geworden. Nicht mehr wie bisher unter einem Leitdenken und drei Mal pro Jahr ist das Festival künftig im Kulturkalender des Landes präsent, sondern nur mehr während eines Monats „zwischen den Jahreszeiten“, im November. Das aktuelle Programm sowie neue Ideen stellten die Festivalgestalter im Schloss Amberg im Rahmen einer Pressekonferenz vor.

Film / Kino 17.09.2021
Gunnar Landsgesell

Hochwald
Die Geschichte einer Entfremdung: Mario, Träumer, Tänzer, erfolgloser Flüchtender.

Ein Dorf in Südtirol, in dem der Außenseiter Mario nach dem Tod seines Freundes Lenz zunehmend unter Druck gerät. "Hochwald" interessiert sich für die Bruchlinien zwischen einem jungen Mann auf der Suche und einer dörflichen Ordnung, die wenig Freiräume lässt. Politischer Terror, sexuelle Orientierung und religiöser Aktivismus triggern die Verwerfungen zusätzlich.

Film / Kino 16.09.2021
Walter Gasperi

Aktuell in den Filmclubs (17.9. - 23.9. 2021)
Die Büchse der Pandora

Am Spielboden Dornbirn startet diese Woche Peter Madsens Stummfilmreihe mit Georg Wilhelm Pabsts "Die Büchse der Pandora". Im Heerbrugger Kinotheater Madlen steht mit "Wer wir waren" ein bildstarker und gedankenreicher Essayfilm über Zustand und Zukunft der Erde auf dem Programm.

CD-Tipp 16.09.2021
Peter Füssl

Martin Tingvall: When Light Returns

„Vor einem Jahr schien die Welt plötzlich still zu stehen. Als würden die Menschen den Atem anhalten über den ersten Schock der Pandemie. Gleichzeitig war dieses Frühjahr in Nordeuropa ungewöhnlich schön. Wochenlang strahlte die Sonne vom Himmel, die Knospen der Pflanzen und die Insekten kamen früher als sonst nach dem langen skandinavischen Winter. Ich war in dieser Zeit viel draußen in der Natur. Während dieses menschlichen Stillstands erschien mir die Kraft der Natur umso stärker – wie ein Zeichen, welches uns Menschen zeigen wollte, dass wir nicht aufgeben sollen.“ So schildert der sowohl mit seinem Trio als auch allein höchst erfolgreiche Martin Tingvall den Entstehungsprozess der 13 neuen Stücke für sein viertes Solo-Album, die er im März 2020 innerhalb weniger Tage in seiner südschwedischen Heimat komponierte.

Literatur 13.09.2021
Annette Raschner

„Wer warten kann, der hat Glück“

Vor drei Jahren ist die aus Hard stammende, in Augsburg lebende Autorin Christina Walker zum bereits zweiten Mal mit dem Literaturpreis des Landes Vorarlberg ausgezeichnet worden. Elf Jahre nach dem Gewinn des Literaturstipendiums, wie die Auszeichnung damals noch hieß, erhielt sie den ersten Preis für die ersten drei Kapitel eines Romanprojekts. Das Projekt ist nun zum Roman gereift und als solcher unter dem lapidaren Titel „Auto“ im Verlag braumüller erschienen. Es handelt sich um Christina Walkers Romandebüt.

Musik / Konzert 12.09.2021
Peter Ionian

Livekonzert von Bukahara zur Eröffnung der Schaffarei
Festivalstimmung zur Eröffnung der Schaffarei

Seit Donnerstag wird in Feldkirch die Schaffarei, das Haus der Arbeitskultur, feierlich eröffnet mit drei Tagen Programm. Am gestrigen Samstagabend fand das Finale dieses Eröffnungsreigens statt, mit einer Theateraufführung und Live-Konzerten.

Tanz 12.09.2021
Peter Füssl

Atmen bis zur Atemlosigkeit – tanz ist exceptional präsentiert Simon Mayers Solo-Performance „Being Moved”
Simon Mayer in seiner Solo-Performance "Being Moved": Was in Ekstase endete ... (alle Fotos: Niklas Koch/Spielboden)

Der Oberösterreicher Simon Mayer gehört zu den gern gesehenen Gästen bei Günter Marinellis tanz ist Festival. Mit „SunBengSitting“ (2014) und „Sons of Sissy“ (2015) präsentierte er am Dornbirner Spielboden bereits zwei äußerst erfolgreiche Produktionen im Spannungsfeld von alpenländischer Tradition, Brauchtum und zeitgenössischem Tanz – eine sehr spezielle, zum Teil auch witzige Art getanzter Identitätssuche. Dort ließ Mayer nun auch sein Solo-Projekt „Being Moved“, das letztes Jahr in Belgien Premiere feierte, anschließend auch im Wiener Brut gezeigt wurde, dann aber durch die Pandemie bedingt nicht mehr aufgeführt wurde, wiederauferstehen. Ein effektvoll reduziertes Werk, das den Zusammenhang von Atmung und Bewegung in den Mittelpunkt stellt und dafür schamanistische Techniken verwendet.

Theater 12.09.2021
Anita Grüneis

„Das Leben und Sterben des Julius Cäsar“ im TAK – In den Sand gesetzt
Die ehrenwerten Männer um Cäsar und ihre Machtspiele im Sand

Kaum ein römischer Staatsmann ist heute noch so berühmt wie Julius Cäsar. Er herrschte über das römische Imperium, eroberte das heutige Frankreich, hatte eine Affäre mit der ägyptischen Königin Kleopatra - und sagte über sich selbst: „Veni, vidi, vici“ („Ich kam, ich sah, ich siegte“). William Shakespeare hat ihm das Stück „The tragedy of Julius Caesar“ geschrieben, der Autor und Übersetzer Helmut Krausser hat davon eine konzentrierte Fassung erarbeitet, Oliver Vorwerk inszenierte dieses modernisierte Werk im TAK zur Saisoneröffnung. 

Kritiken 10.09.2021
Peter Niedermair

Eisele, Huneck & Zandl in einer Vorpremiere mit „Sawdust Symphony“ im Freudenhaus Lustenau
Die Drei in Aktion: Kreative Schaffarei ©Jona Harnischmacher

Die gestrige Circus Performance in der taufrischen Tradition der Magie Nouvelle hält das faszinierte Freudenhaus Publikum, unter denen etliche 10-Jährige und ältere Besucher:innen waren, 60 Minuten auf Trab. Wir staunen über die theatralische Wunderkammer des neuen Circus. Dieser phantastische Bilderbogen ereignet sich in rhythmisiert wechselnden Tempi als play within the play auf einer raffiniert gebretterten Bühne, die schier unendlich viele Spielmöglichkeiten und Luken öffnet.

Film / Kino 10.09.2021
Gunnar Landsgesell

Stillwater – Gegen jeden Verdacht
Damons brisante Figur dürfte in sein Heimatland zurückstrahlen.

Ein Arbeiter aus dem Dustbowl von Oklahoma (Matt Damon) fährt nach Marseille, wo seine Tochter wegen Mordes im Gefängnis sitzt. Sie beteuert ihre Unschuld, ihr Vater will sie beweisen. Regisseur Tom McCarthy ist ein Thriller gelungen, der seine Spannungsbögen ganz ohne Actionszenen äußerst raffiniert ausbreitet. Beeindruckend dicht werden Fragen der Schuld, der Wahrheit, aber auch der Rolle von Lebensentwürfen gestellt.

Film / Kino 09.09.2021
Walter Gasperi

Aktuell in den Filmclubs (10.9. - 16.9. 2021)
Bad Luck Banging or Loony Porn

Der FKC Dornbirn zeigt diese Woche mit dem rumänischen Spielfilm "Bad Luck Banging or Loony Porn" den Sieger der heurigen (virtuellen) Berlinale. Die LeinwandLounge in der Remise Bludenz startet nach der Sommerpause mit dem spanischen Feelgood-Movie "Rosas Hochzeit" in die neue Saison.

Literatur 09.09.2021
Raffaela Rudigier

Von Internet-Trollen und verunsicherten Frauen

Der neue Roman „Die Nachricht“ von Doris Knecht ist ein „Pageturner“: spannende Story, aktuelles Thema, rasant geschrieben, gute Lektüre. Die Wahl-Wienerin und ursprünglich aus Vorarlberg stammende Autorin beweist einmal mehr, dass sie ihr Handwerk beherrscht. Der cineastische Roman hat die Spannung eines Krimis und erzählt gleichzeitig von der langsamen Veränderung seiner Hauptfiguren wie ein klassischer Entwicklungsroman.

CD-Tipp 09.09.2021
Peter Füssl

KUU!: artificial sheep

„It’s easier to believe fiction than real life“ lautet die erste Zeile des sechs Minuten lang nervös dahinpreschenden Openers „Crimes That Bring Me Joy“ – und das darf man ruhig als programmatisch verstehen. Der Albumtitel „artificial sheep“ verweist auf den 1968 erschienen Roman „Do Androids Dream of Electric Sheep?” des genialen US-Science Fiction-Autors Philip K. Dick. Das Quartett KUU! wollte die Texte des neuen Albums zwar ohnehin dystopisch anlegen, die Vorgänge um die das gewohnte Leben abrupt ins Wanken bringende Corona-Pandemie machten Themen wie Machtausübung, das Implementieren von Ängsten, Zwang, Kontrolle, Überwachung, Infragestellen von gewohnten Rechten einerseits und Misstrauen, Paranoia, Verschwörungstheorien, Fake-News anderseits aber mit einem Mal alltagstauglich und sorgten für Verunsicherung.

Ausstellung 08.09.2021
Peter Niedermair

„lost space“ Ausstellung in der Dornbirner Gewölbegalerie – „Kleiner Luger“
Gewölbegalerie im Kleinen Luger, Dornbirn, Riedgasse 6, © Georg Vith

Unter den vielen sehenswerten Exponaten in dieser am 7. September 2021 eröffneten Ausstellung in der temporären Galerie im Kleinen Luger, in der Riedgasse 6 in Dornbirn, zählen vier kleinformatige 15x15 cm Tusche-Buntstift Arbeiten zu „Hölderlins Gedichten aus dem Turm, Frühling, Sommer, Herbst, Winter“ von Georg Vith. In „Hälfte des Lebens: Mit gelben Birnen hänget und voll mit wilden Rosen. ... Weh mir, wo nehm' ich, wenn. Es Winter ist, die Blumen, und wo. Den Sonnenschein“, 1804 im Tübinger Turm entstanden, geht es nur an der Oberfläche um sentimental-romantische Naturgefühle, wenn auch der Anfang einem klassischen Naturgedicht ähnlich ist. Der Text repräsentiert bei Friedrich Hölderlin, ebenso wie bei Goethe und Schiller, eine spätpolitische Sehnsuchtshoffnung, die durch den enttäuschenden Verlauf der Französischen Revolution nach 1789 entstanden war. Dieses an sich merkwürdige Hölderlin Gedicht in seiner poetischen Wortmelodie notiert in der künstlerischen Übertragung in Georg Viths künstlerische Formensprache, unter den von sechs rechteckigen abstrakten Buntstiftkompositionen verdeckten Hölderlinschen Textfragmenten, die im ursprünglichen Lyrik-Untergrund unlesbar bleiben.

Literatur 03.09.2021
Anita Grüneis

Gemischter Satz: Die 15. Liechtensteiner Literaturtage sind eröffnet
Anya Schutzbach sprach über das Verhältnis zwischen LektorInnen und AutorInnen

«Gemischter Satz» heißt das Programm der 15. Liechtensteiner Literaturtage. Der Titel bezieht sich auf das Spannungsfeld von AutorIn und Verlag. An drei Tagen lesen im Literaturhaus in Schaan mehrere AutorInnen aus ihren Werken, dazu ist mit «Steiner» eine musikalische Erzählung zu erleben, bei der die Texte von Roman Banzer mit Werner Hasler am Bass und Wilfried Marxer an der Gitarre musikalisch auf die Bühne gebracht werden. Bei der Eröffnung sprach Anya Schutzbach zum Thema «Betriebsverhältnis» zwischen Verlag/LektorIn und AutorIn. Zudem zeigte Helena Becker mit der Ausstellung «Rußige Brennstäbe» ihre Papierschnitte, die sie in den letzten drei Jahren geschaffen hat.

Film / Kino 03.09.2021
Gunnar Landsgesell

Shang-Chi and the Legend of the Ten Rings
Wunderbar: Martial Arts in Zeitlupe, mit durch die Luft schwebenden Körpern, nahe am Ausdruckstanz. Ein Gewinn im MCU.

Neues aus dem Marvel-Universum: "Shang-Chi" präsentiert den ersten asiatischen Superhelden und überzeugt mit der Idee, den ewigen Kampf zwischen Gut und Böse in der Kernfamilie anzusiedeln.

Film / Kino 02.09.2021
Walter Gasperi

Aktuell in den Filmclubs (3.9. - 9.9. 2021)
Die Frau, die rannte

Beim Filmforum Bregenz steht diese Woche der Spielfilm „Die Frau, die rannte“ von Hong Sangsoo, der auch als koreanischer Éric Rohmer gilt, auf dem Programm. Das Skino Schaan zeigt dagegen mit „Kuessipan“ eine Coming-of-Age- und Freundschaftsgeschichte, die im Milieu der Indigenen Kanadas spielt.

Literatur 02.09.2021
Ingrid Bertel

Der charismatische Kater

Sieben Leben als Erzähler, Prediger, Leser und Philosoph führt der Kater Matou in Michael Köhlmeiers neuem Roman – sieben Leben, die einem Menschenleben und 250 Jahren Geschichte entsprechen und die alles zusammenfassen, was Michael Köhlmeier geschrieben, gelesen, gedacht hat. Die Katerfragen dabei: Wie hälst Du’s mit der Wahrheit? Bringt Charisma ein gutes Leben? Und überhaupt: was ist der Mensch?

CD-Tipp 02.09.2021
Peter Füssl

Torres: Thirstier

„The more of you I drink, the thirstier I get“ singt Mackenzie Scott, die sich nach ihrem Großvater Torres nennt, im Titelsong ihres fünften Albums. Dieses – mitunter euphorisch wirkende – Gefühl von Begierde, Liebe und Leidenschaft zieht sich als Grundstimmung durch die zehn neuen Songs der mittlerweile Dreißigjährigen und ist der glücklichen und in der künstlerischen Wechselwirkung fruchtbaren Beziehung zu ihrer Frau, der Malerin Jenna Gribbon, zu verdanken.

Aktuell 30.08.2021
Raffaela Rudigier

Bregenzer Rathaus bestickt mit feministischer Botschaft
 Künstlerin Katharina Cibulka @ Udo Mittelberger

„Solange Gleichstellung nicht Deine Lieblingsstellung ist, bin ich Feminist:in“ steht seit heute in übergroßen Buchstaben auf dem Rathaus in Bregenz. Da das Rathaus derzeit umgebaut und saniert wird, ist die Fassade in ein Staubschutznetz eingehüllt. Dieses Staubschutznetz dient der Innsbrucker Künstlerin Katharina Cibulka als überdimensionales Sticktuch. Sie bestickt es mittels Kabelbinder, pinkem Tüll, dem traditionellen Kreuzstich und feministischen Botschaften.