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(ABGESAGT!) Kris Barras Band

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Anfang
18.03.2020 20:00
Ende
18.03.2020 22:00
Kategorie
Musik / Konzert
Veranstaltungsort

Altes Kino
Bahnhofstr. 30
6830 Rankweil
+43 (0) 5522 45 3 87
http://www.alteskino.at
webmaster@alteskino.at

Artikelaktionen
abgelegt unter: Musik / Konzert
Musik / Konzert 08.07.2020
Silvia Thurner

Abwechslungsreiche Klangfindung und Tongebung – Mathias Johansen am Violoncello und die Pianistin Yukie Takai ließen keine Wünsche offen
Mathias Johansen unterrichtet am Vorarlberger Landeskonservatorium. Gemeinsam mit der Pianistin Yukie Takai eröffnete er die Feldkircher Schattenburgkonzerte und bot ein inspirierendes Konzerterlebnis.

Der in Vorarlberg bestens bekannte Cellist Mathias Johansen eröffnete, am Klavier begleitet von Yukie Takai, die traditionellen „Feldkircher Schattenburg Konzerte“. Die Veranstalter gaben sich alle Mühe, um im Rittersaal eine schöne und unbekümmerte Konzertatmosphäre zu gewährleisteten. Die gute Werkauswahl setzte gleich zu Beginn mit Maria Bachs Cellosonate aus dem Jahr 1924 einen gewichtigen Markstein und wurde mit der feinsinnig interpretierten Sonate op. 69 von Ludwig van Beethoven hervorragend abgerundet.

CD-Tipp 08.07.2020
Peter Füssl

Ambrose Akinmusire: On The Tender Spot Of Every Calloused Moment

Der 38-jährige, aus Oakland stammende, in L.A. lebende Ambrose Akinmusire zählt nicht nur zu den herausragenden Trompetern und souverän aus allen Epochen des Jazz schöpfenden, wegweisenden Musikern seiner Generation, er fällt auch durch sein konsequentes politisches Engagement für die Black Community auf. Künstlerisches und politisches Statement sind mit großem Selbstverständnis ineinander verwoben, fühlen sich so wahr, tiefsinnig, anspruchsvoll und gleichzeitig mit einem großen Hörgenuss verbunden, wie dies etwa vor vierzig, fünfzig Jahren beim Art Ensemble of Chicago und anderen Projekten Lester Bowies und der AACM der Fall war.

Ausstellung 06.07.2020
Karlheinz Pichler

Peter Wehinger nutzt Gemäuer der Ruine Alt-Ems für provokantes Statement
Beim Betreten der Burgruine Alt-Ems wird zuerst nur der erste Teil des Statements von Peter Wehinger erkennbar (Fotos: Karlheinz Pichler)

Der letzte Anstieg zur Burgruine Alt-Ems auf dem Hohenemser Schlossberg ist steil. Doch die Mühe lohnt sich. Ist man einmal beim Gemäuer der ehemaligen Staufer-Festung angelangt, die gegen Ende des 12. Jahrhunderts mit ihren 800 Metern Länge und 85 Metern Breite zu den größten und mächtigsten Burganlagen Mitteleuropas zählte, so eröffnet sich dem Besucher ein atemberaubender Ausblick. Über das Vorarlberger und Schweizer Rheintal hinweg, auf die zum Bodensee hin auslaufenden Hügelketten des Kantons St. Gallen sowie über den See weit über Lindau und Friedrichshafen hinaus ins Schwäbische und Baden-Württembergische hinein.

Literatur 06.07.2020
Peter Niedermair

Zu Gast im Theater KOSMOS – Lukas Bärfuss: MALINOIS
Hubert Dragaschnig bei seiner Begrüßung im Theater KOSMOS (alle Fotos: Silvano Campedel)

Anfang Juli – nach vier Monaten Unterbrechung durch Covid-19 – der erste Abend im Theater KOSMOS in Bregenz. Der blaue Vorhang hinter dem Podest, der Tisch, die zwei Stühle und die Wassergläser: lange gesehnt und erwartet. Hubert Dragaschnig, einer der beiden Theaterleiter (neben Augustin Jagg), trat aufs Podest und begrüßte das zur Lesung des Zürcher Schriftstellers Lukas Bärfuss gekommene Publikum. Zur Veranstaltung eingeladen hatte das Franz-Michael-Felder-Archiv, dessen Leiter, Jürgen Thaler, den Abend moderierte, in Kooperation mit dem Theater KOSMOS.

Theater 06.07.2020
Peter Niedermair

Synchrone Ichs, die auf vielfache Weise ausgelegt werden können – Café Fuerte spielt "Die Wand" nach Marlen Haushofer
Kristine Walther, die Erzählerin, mit der Tänzerin Eve Ganneau, in der Café Fuerte-Dramatisierung von Marlen Haushofers „Die Wand“ (© L. Feinig)

Das unter dem Abendhimmel beim Ferienhaus Rainerau in Hittisau inszenierte Stück, das am Freitag, 3. Juli Premiere hatte, ist ein ganz besonderes Theatererlebnis. Eine vielschichtige Romanvorlage, „Die Wand“ von Marlen Haushofer, erschienen 1963, wird von der Regie führenden Danielle Fend-Strahm und dem Schauspieler Tobias Fend auf das Wesentliche reduziert, den Bericht der Ich-Erzählerin.

Aktuell 06.07.2020
Manuela Schwaerzler

Zur Investition in die Vorarlberger Kulturszene - Interview mit Maria Simma, Obfrau von locart, Verein zur Investition in Kunst und Kultur
Maria Simma: „Mein Wunsch für die Zukunft ist, dass wir selbst steuerbegünstigt werden und schließlich die freie Szene mit unserer Arbeit unterstützen können.“ (Foto: Lisa Mathis)

Ein neuer Verein lässt aufhorchen, er möchte Privatpersonen sowie Firmen die Investition in Kultur – steuerlich absetzbar – ermöglichen und die Gelder zu 100 % an Vorarlberger Kunstschaffende fließen lassen. Auf Initiative von Maria Simma, Präsidentin der Berufsvereinigung Bildender Künstler*innen Vorarlbergs, wurde „locart – Verein zur Investition in Kunst und Kultur gegründet“, gemeinsam mit Nina Fritsch (Landesverband Vbg. Amateurtheater), David Helbock (Pianist), Barbara Herold (Regisseurin, IG Freie Theater), Frauke Kühn (literatur:vorarlberg netzwerk), Philipp Lingg (Musiker), Manuela Mylonas (Alpinale), Silvia Salzmann (Tänzerin, netzwerkTanz) und Mirjam Steinbock (IG Kultur Vbg.).

Film / Kino 03.07.2020
Gunnar Landsgesell

Brot
Bio-Bäcker in Paris: Brot kann man nicht nur essen, man kann daran auch schnüfflen. Es sollte... nach Natur riechen.

Brot als sinnliches Handwerk, das durch ökologische Landwirtschaft eine Renaissance erfährt. Und Brot als Produkt, das in Fabriken der Gewinnmaximierung dient. Regisseur Harald Friedl bezieht in diesem aufschlussreichen Dokumentarfilm über ein Grundnahrungsmittel explizit Stellung. Zurecht.

Literatur 02.07.2020
Manuela Schwaerzler

Open-Air-Lesewohnzimmer am See – StadtLesen in Bregenz vom 30. Juli bis 2. August
Entspanntes Lesen und Schmökern am See: StadtLesen in Bregenz, 30.7. - 2.8.2020 (Foto: Ingrid Kaltenegger)

Eigentlich hätte StadtLesen im April in Berlin starten und bis zur ersten Station in Österreich durch insgesamt 14 deutsche Städte touren sollen. „Aufgrund von COVID-19 schweren Herzens abgesagt“ gilt für diese ersten Stationen, in Bregenz soll nun endlich das erste StadtLesen 2020 möglich sein. Vier Tage lang wird die Seepromenade wieder zum Open-Air-Lesewohnzimmer für alle: Sitzmöbel und über 3.000 Bücher laden zum entspannten Lesen mit Blick auf den See ein. Auch eine Lesung steht auf dem Programm: Raphaela Edelbauer stellt ihren preisgekrönten Roman „Das flüssige Land“ vor. Neu ist dieses Jahr der Schreibwettbewerb: Während letztes Jahr am erklärten „Integrationslesetag“ Menschen mit Migrationshintergrund zum Vorlesen eigener Texte in ihrer Muttersprache eingeladen wurden, gibt es dieses Jahr die Möglichkeit, Texte auf Deutsch zum Thema „Grenzen überwinden“ einzusenden und einen Büchergutschein oder sogar einen Autoren-Lehrgang zu gewinnen.

Film / Kino 02.07.2020
Walter Gasperi

Aktuell in den Filmclubs (3.7. - 9.7. 2020)
J´accuse - Intrige

Ausgebucht sind die beiden Open-Air-Vorführungen von "BlacKkKlansman" und "Parasite" am Spielboden Dornbirn, einzig auf nicht abgeholte Tickets kann man hier an den Filmabenden hoffen. Im dunklen Kinosaal zeigt dagegen das TaSKino Feldkirch diese Woche Roman Polanskis Aufarbeitung der Dreyfus-Affäre in "J´accuse – Intrige", während beim Filmforum Bregenz mit "Lindenberg – Mach dein Ding!" ein Biopic auf dem Programm steht.

CD-Tipp 01.07.2020
Peter Füssl

Benjamin Moussay: Promontoire

“Ausgeschriebene Vorgaben werden dem jeweiligen Moment gemäß unendlich verändert. Als Solopianist kenne ich den Ausgangspunkt und das Ziel. Das Geheimnis liegt in den Überraschungen der Reise“, erklärt Benjamin Moussay seinen musikalischen Ansatz, in dem Komponiertes und Improvisiertes symbiotisch ineinander übergehen. Die Worte „Reise“ und „Überraschungen“ klingen natürlich immer sehr verlockend in den Ohren des aufgeschlossenen Musik-Fans, und die Erwartungen in das erste Solo-Album des längjährigen Mitstreiters von Louis Sclavis werden auch durchwegs erfüllt.

Musik / Konzert 30.06.2020
Fritz Jurmann

„Verrückte Idee“ nimmt Gestalt an – „Festtage“ als künstlerisches Lebenszeichen der abgesagten Festspiele
Das spektakuläre Bühnenbild am See zu Verdis „Rigoletto“ aus dem Vorjahr muss heuer im Winterschlaf bleiben.

Einen Tag, nachdem die Stadt Bregenz ihr sommerliches Kulturprogramm präsentiert hatte, gingen am Dienstag auch die Bregenzer Festspiele mit ihren ganz anders gearteten „Festtagen im Festspielhaus“ an die Öffentlichkeit. Die Festspiele wollen nach der offiziellen Absage des heurigen Festivalsommers mit einem bereits zu 80 Prozent ausverkauften „Rigoletto“ am See als Zentrum laut Intendantin Elisabeth Sobotka mit diesem Programm bewusst ein starkes „künstlerisches Lebenszeichen“ setzen.

ANZEIGE 29.06.2020
Manuela Schwaerzler

KULTUR-Jobbörse für offene Stellen im Kulturbereich rund um den Bodensee

Sie bietet allen kulturinteressierten Jobsuchenden einen Überblick über Stellenangebote in Vorarlberg, Liechtenstein, Süddeutschland und der Ostschweiz und hilft allen Kulturinstitutionen in dieser Region, engagierte MitarbeiterInnen zu finden.

Literatur 26.06.2020
Karlheinz Pichler

"Sich aufmachen …" - Sepp Gröfler ist unter die Lyriker gegangen
Sepp Gröfler: sich aufmachen ... (Buchcover)

Eigentlich kennt man ihn als Kabarettisten, Humoristen, Clown und Sozialpädagogen. Hauptberuflich leitet er die Telefonseelsorge Vorarlberg. Dass er auch Gedichte schreibt, war bislang nur Insidern bekannt. Die Rede ist von dem 1961 im salzburgischen Pinzgau geborenen und heute in Dornbirn lebenden Sepp „Beff“ Gröfler. Wobei das „Beff“ auf einen autistischen Jungen zurückgeht, der ihn so genannt hat.

Film / Kino 25.06.2020
Walter Gasperi

Aktuell in den Filmclubs (26.6. - 2.7. 2020)
Mare

Im Skino in Schaan läuft diese Woche unter anderem Andrea Štakas starkes Frauenporträt "Mare". Das Filmforum Bregenz startet nach der Corona-Pause mit "A Hidden Life – Ein verborgenes Leben", in dem sich Terrence Malick mit dem Leben und Sterben des von den Nationalsozialisten hingerichteten Franz Jägerstätter beschäftigt.

CD-Tipp 25.06.2020
Peter Füssl

Bob Dylan: Rough and Rowdy Ways

Auch das 39. Studioalbum in seiner bald sechzig Jahre währenden Karriere, die sich bislang in 125 Millionen verkauften Tonträgern niedergeschlagen und ihm den Literaturnobelpreis eingebracht hat, wird die beiden Lager der Dylan-Fans und Dylan-Verächter nicht miteinander versöhnen können. Denn die zehn neuen Songs, die ersten seit dem vor acht Jahren erschienenen Album „Tempest“, bringen nichts grundsätzlich Neues, vereinen aber auf sehr hohem Niveau alles, was man an dieser lebenden Legende mag oder eben nicht mag.

Musik / Konzert 20.06.2020
Silvia Thurner

Eine anregende musikalische Stunde - die Pfarrkirche Nüziders bot den Raum für das erste Konzerte der Reihe „Klassik plus“
Eigentlich sollte es das siebente Konzert der Reihe "Klassik plus" in diesem Jahr sein. Doch nun schätzte sich der Initiator und Bratschist Guy Speyers glücklich, zusammen mit Yukiko Tezuka an der Violine und Detlef Mielke am Violoncello in der Pfarrkirche Nüziders endlich wieder musizieren zu können.

Der Konzertkalender füllt sich nun langsam wieder. Ideale Bedingungen für die derzeit vorgeschriebenen Sitzregelungen bieten Pfarrkirchen. Deshalb eröffnete der Initiator und Bratschist Guy Speyers die Kammerkonzertreihe „Klassik plus“ in der Pfarrkirche Nüziders. Zusammen mit der Geigerin Yukiko Tezuka und dem Cellisten Detlef Mielke erklangen Werke von Bach, Rognoni und Mozart. Bei dieser Gelegenheit war der hierzulande als Stimmführer im Symphonieorchester Vorarlberg bestens bekannte Detlef Mielke als sensibler Solist mit Bachs erster Cellosuite zu erleben. Den Höhepunkt des Abends bildete das anregend musizierte Streichtrio (KV 563) von W. A. Mozart.

Musik / Konzert 17.06.2020
Fritz Jurmann

Neubeginn und Vollendung: Nach Corona-Stillstand tritt beim SOV der neue Chefdirigent McFall an, Petrenko finalisiert seinen Mahler-Zyklus
Präsident Manfred Schnetzer (li) und der neue Geschäftsführer Sebastian Hazod steuern das Projekt SOV gekonnt auch durch unsichere Corona-Zeiten. (Foto SOV/Stephan Militz)

Monatelang war es im Land durch die Corona-Krise ungewollt still gewesen um das Symphonieorchester Vorarlberg, dieser längst zum unverzichtbaren Schlachtschiff im Kulturleben des Landes gewordenen Einrichtung. Doch umso intensiver wurde in dieser Zeit im Hintergrund gewerkt. Unter Präsident Manfred Schnetzer war die Organisation mit Geschäftsführer Sebastian Hazod und seinem Team eifrig um die Bewältigung der durch den Entfall der letzten beiden Abo-Konzerte aufgetretenen Probleme bemüht und hat zeitgleich ein sehr ambitioniertes und mutiges Programm für die kommende Saison 2020/21 auf die Beine gestellt, das mit vielen Überraschungen und Highlights auftrumpft. Die Presse-Präsentation erfolgte am Mittwochvormittag im Hotel Schwärzler in Bregenz.

Ausstellung 17.06.2020
Peter Niedermair

Markus Gell – 20 Jahre Druckgrafik aus Rankweil
„Druckwerkstatt“ von Georg Vith, Farblithografie

Im Zuge des Jubiläums öffnet Markus Gell bis 27. Juni im Museum für Druckgrafik in der Hartmanngasse 15a in Rankweil seine Archive und Schubladen und präsentiert eine vielfältige Ausstellung, Querschnitte seiner Arbeit mit Vorarlbergischen Künstler*innen und Kunstschaffenden von den Anfängen bis in die unmittelbare Gegenwart.

CD-Tipp 16.06.2020
Peter Füssl

Jazz at Berlin Philharmonic X: East West

Das Münchner ACT-Label genießt in Sachen Jazz meets Worldmusic einen exzellenten Ruf, dasselbe gilt für die von Label-Chef Siggi Loch kuratierte Reihe „Jazz at Berlin Philharmonic“, deren zehnte Auflage letzten November live aufgenommen wurde. Hervorragende Voraussetzungen also, zumal sich auf der Bühne erstklassige MusikerInnen mit den unterschiedlichsten Wurzeln und Backgrounds trafen, die sich alle zusammen wenig um Genregrenzen scheren.

Musik / Konzert 10.06.2020
Silvia Thurner

Sich die Zukunft miteinander vorstellen und sie gemeinsam gestalten – die Montforter Zwischentöne bieten Raum, um Erlebtes neu zu reflektieren
Die Sommerausgabe der Montforter Zwischentöne steht unter dem Leitgedanken "Umwege gehen". Unter anderem bietet der "Salon Paula", der über den ganzen Sommer 2020 hinweg stattfindet, die Gelegenheit, mit politisch Verantwortlichen und Kulturschaffenden in einem privaten Umfeld in Kontakt zu treten.  (Foto: Victor Marin)

Die Montforter Zwischentöne sind bekannt für experimentierfreudige Performances. Auch auf gesellschaftspolitische Veränderungen reagieren die künstlerischen Leiter Hans-Joachim Gögl und Folkert Uhde in ihrer Programmgestaltung spontan. Dass die Sommerausgabe der Montforter Zwischentöne auf die derzeitige gesellschafts- und kulturpoltische Situation Bezug nehmen wird, ist naheliegend. So sind in einem stark erweiterten „Salon Paula“ politisch Verantwortliche des Landes zum persönlichen Diskurs in private Haushalte eingeladen. Neben Reflexionen auf die sehr erfolgreichen „Begräbnisreden“ von Alice Lagaay, Thomas Macho und Peter Schaar gibt es einen musikalischen Stadtrundgang mit dem Symphonieorchester Vorarlberg und in Kooperation mit dem Poolbar Festival. Der Technik-Oscarpreisträger Bernd Bickel und Maximilian Hirn von der Weltbank Washington sind im Rahmen der „temporären Universität“ zu Gast.

CD-Tipp 09.06.2020
Peter Füssl

John Scofield / Bill Stewart / Steve Swallow: Swallow Tales

„Manchmal wenn wir spielen, klingen der Bass-Part und mein Part zusammen wie eine einzige große Gitarre“, schwärmt Saitenstar John Scofield über Steve Swallow, seinen Mentor als Student in Berklee Anfang der 70-er Jahre und seitherigen Langzeitpartner. „Und was Bill macht, ist weit mehr als Schlagzeuspielen. Er ist eine melodische Stimme, setzt Kontrapunkte und begleitet, und ist immer wirklich hart am Swingen“, so charakterisiert er Drummer Bill Stewart, der schon in den 1990-er Jahren Adam Nussbaum in diesem Trio ablöste und auch in vielen anderen Formationen des Gitarristen mitwirkte.

Ausstellung 04.06.2020
Karlheinz Pichler

Kunst ist ein ernstes Spiel - Geta-Brătescu-Retrospektive im Kunstmuseum St. Gallen
Geta Brǎtescu, Doamna Oliver în costum de cǎlǎtorie (Frau Oliver in ihrem Reisekostüm), 1980–2012, Schwarzweißfotografie (alle Fotos: © Mihai Brătescu/Ștefan Sava; Courtesy of The Estate of Geta Brǎtescu, Hauser & Wirth and Ivan Gallery Bucharest)

Ursprünglich war die Ausstellung für den Zeitraum von 25.4. bis 20.9. geplant, aufgrund der Corona-Pandemie wird sie nun erst am 9.6. eröffnet und ist bis zum 15.11. zu sehen. Aus diesem Anlass veröffentlichen wir an dieser Stelle den Artikel, der bereits in unserer April-Ausgabe erschienen ist:

Literatur 04.06.2020
Manuela Schwaerzler

Vom Wasser ins Internet - 14. Harder Literaturpreis verliehen
Sonja M. Schultz‘ Erzählung spielt in einer Hafenkneipe und gewann den Hauptpreis (© Maurus Knowles)

Seit bald 40 Jahren gibt es den Harder Literaturpreis schon: 1983 verlieh ihn die Gemeinde Hard zum ersten Mal und seither im Drei-Jahres-Rhythmus, von der Öffentlichkeit eher wenig bemerkt, an talentierte Autorinnen und Autoren. 2012 entstand auf Initiative des damaligen Juryvorsitzenden Wolfgang Mörth rund um die Preisverleihung das Literaturfestival HardCover, dessen Leitung Dagmar Ullmann-Bautz übernahm. Seither wird der Wettbewerb biennal ausgeschrieben, und zwar für einen Hauptpreis und zwei Förderpreise; und das Festival bietet nicht nur eine festliche Preisverleihung, sondern auch zahlreiche außergewöhnliche Literaturveranstaltungen unter freiem Himmel.

CD-Tipp 02.06.2020
Peter Füssl

Joan As Police Woman: Cover Two

Auf dem 2009 erschienenen Album „Cover“ nahm sich Joan Wasser alias Joan As Police Woman Kompositionen von unter anderem Jimi Hendrix, David Bowie, Nina Simone, Public Enemy, Iggy Pop oder Britney Spears vor und drückte ihnen ihren unverwechselbaren musikalischen Stempel auf. Nicht weniger disparat wirkt die Zusammenstellung auf „Cover Two“, aber auch hier gelingt es ihr, die verschiedenartigsten Songs auf unorthodoxe Weise ganz zu ihren eigenen zu machen.

Musik / Konzert 01.06.2020
Peter Füssl

David Helbock organisiert Solopiano Solidarity Festival
David Helbock, der das kleine virtuelle Solopiano-Festival organisiert hat, wird am 17.6. den Abschlussabend bestreiten (© Joanna Wizmur)

Von 7. bis 17.6. organisiert David Heldbock ein virtuelles online Solopiano Festival mit 4 Konzerten aus seinem Zuhause in Westösterreich. Die vier in Österreich lebenden PianistInnen werden bei ihren Konzerten eine Komposition/Improvisation zum Festival-Thema "Solidarität" vorstellen.