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TNT Theatre Berlin, ADGE American Drama Group Europe

'Nelson and Winnie Mandela', in engl. Sprache, ab 15 J., 9.00 und 11.15

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Anfang
21.10.2019 09:00
Kategorie
Theater
Veranstaltungsort

Stadttheater Lindau
Fischergasse 37
88131 Lindau
+49 (0) 8382 911 3911
http://www.kultur-lindau.de
betriebsdirektion@kultur-lindau.de

Artikelaktionen
abgelegt unter: Theater
Film / Kino 30.07.2021
Gunnar Landsgesell

Old
Was man sieht und was man zu sehen glaubt, ist bei Shyamalan so eine Sache.

Der Urlaub auf einem Traumstrand gerät zum Alptraum für eine Urlaubergruppe. Auf merkwürdige Weise setzt ein rasanter Alterungsprozess ein, vom Strand gibt es kein Entkommen. M. Night Shyamalan macht das zum Anlass für ein Gruppenexperiment zwischen Vertrauensverlust, psychologischer Not und der Frage, wer hinter diesem Leben steht.

Film / Kino 29.07.2021
Walter Gasperi

Aktuell in den Filmclubs (30.7. - 5.8. 2021)
Spagat

Der FKC Dornbirn zeigt diese Woche den österreichischen Spielfilm "Me, We", in dem David Clay Diaz in vier parallel erzählten Geschichten unterschiedliche Aspekte der Flüchtlingskrise thematisiert. Beim Kinotheater Madlen in Heerbrugg steht mit "Spagat" ein starkes Schweizer Drama auf dem Programm.

Musik / Konzert 28.07.2021
Silvia Thurner

Optimistische Musik, Lautmalereien und hymnische Chöre – das erste Orchesterkonzert bei den Bregenzer Festspielen löste viel Jubel aus
Das 75-jährige Jubiläum der Bregenzer Festspiele wurde mit einer inspirierten Interpretation von Haydns "Schöpfung" im Rahmen des ersten Orchesterkonzertes gebührend gefeiert. (Foto: Dietmar Mathis)

Das 75-jährige Jubiläum der Bregenzer Festspiele feierten die Wiener Symphoniker unter der Leitung von Andrés Orozco-Estrada gemeinsam mit dem Bregenzer Festspielchor sowie dem KornmarktChor Bregenz und dem symbolträchtigen Werk „Die Schöpfung“ von Joseph Haydn. Zusammen mit der Sopranistin Shira Patchornik, dem Tenor Patrik Reiter sowie dem Bassbariton Florian Boesch wurde die Werkdeutung zu einem umjubelten Fest. Der inspirierende Geist des Werkes sowie die von der Bühne herunter spürbare Begeisterung und das herausragende Niveau der Darbietung versetzten die Zuhörenden im großen Saal des Festspielhauses in Jubelstimmung.

Ausstellung 27.07.2021
Peter Niedermair

Anna Dot Verdaguer & Juan David Galindo Guarin mit der Ausstellung „Present“ in der Galerie Lisi Hämmerle, Bregenz
Der Vorhang am Eingang zur Ausstellung in der Galerie Lisi Hämmerle (alle Fotos: Susanna Koch)

Diese Ausstellung der beiden Austausch-Künstler*innen, in der Lisi Hämmerle Galerie dauert noch bis 29. Juli 2021, Anna und Juan sind täglich von 16 – 19 Uhr vor Ort. Sie waren zwei Monate hier in Bregenz und haben in dieser Zeit, wie sie gegenüber der Zeitschrift KULTUR berichten, viele Künstler*innen aus der Region getroffen, waren in zahlreichen Ausstellungen, u.a. im Kunsthaus, im Palais Thurn & Taxis und in anderen Galerien. Beide haben ihren Aufenthalt als große Bereicherung erlebt und nehmen interessante Begegnungen und Erfahrungen mit zurück nach Katalonien. Damit ist das Ziel dieses landeskulturpolitischen Projekts gut realisiert worden. Ein etablierter kulturpolitischer Schwerpunkt des Landes ist nämlich die Internationalisierung von Künstler*innen, die mit Vorarlberg in einer Beziehung stehen.

Musik / Konzert 26.07.2021
Silvia Thurner

Sich schließende Kreise – Der Tenor Julian Prégardien und die Pianistin Tamar Halperin gaben einen lang nachwirkenden Liederabend
Der Tenor Julian Prégardien und die Pianistin Tamar Halperin präsentierten im Rahmen von "Musik und Poesie" im Seestudio des Bregenzer Festspielhauses einen Liederabend, der mit einer geistreichen Dramaturgie und aussagekräftigen Werkdeutungen die Zuhörenden begeisterte. (Foto: Anja Köhler)

Die schönste Form der Verbindung von Musik und Poesie ist das Lied. Im Rahmen der gleichnamigen Reihe bei den Bregenzer Festspielen präsentierten der Tenor Julian Prégardien und die Pianistin Tamar Halperin einen Liederabend, der dies eindrücklich unter Beweis stellte. Purcells Lied „O! Solitude“ in der Bearbeitung von Benjamin Britten, die Kantate „L’amante segreto“ der Barockkomponistin Barbara Strozzi und Thomas Larchers Liederzyklus „A Padmore Cycle“ trugen eine große Aussagekraft in sich, die der Sänger und die Pianistin auf sensible Art und Weise herauskristallisierten.

Theater 25.07.2021
Manuela Liberata Schwärzler

„Wir entlarven sein Gefangensein in einem Männersystem“ - Gespräch mit Andreas Kriegenburg über seine Inszenierung von „Michael Kohlhaas“
"Max Simonischek als Kohlhaas changiert zwischen Figurenspiel und Rezitation." (A. Kriegenburg; Foto: Bregenzer Festspiele / Karl Forster)

„Michael Kohlhaas“ feierte am 23.7.2021 bei den Bregenzer Festspielen in Koproduktion mit dem Deutschen Theater Berlin und Les Théâtres de la Ville de Luxembourg Premiere. Manuela Liberata Schwärzler traf sich mit dem Regisseur Andreas Kriegenburg, der als einer der stilprägendsten und bildstärksten Regisseure seiner Generation gilt, am Tag nach der Premiere zu einem Gespräch.

Theater 24.07.2021
Dagmar Ullmann-Bautz

Weibliche Strahlkraft dominiert Andreas Kriegenburgs „Michael Kohlhaas“ in Bregenz
Auf der Goldwaage (alle Fotos: Karl Forster)

Am Freitag feierte "Michael Kohlhaas", eine Koproduktion der Bregenzer Festspiele mit dem Deutschen Theater Berlin und dem Les Théàtres de la Ville de Luxembourg, seine Premiere und Uraufführung im Theater am Kornmarkt in Bregenz. Regisseur Andreas Kriegenburg und sein Team adaptierten die Novelle von Heinrich von Kleist für die Bühne und überzeugten mit einem fesselnden, unter die Haut gehenden Theaterereignis mit Nachhall. So wurde auf der Bregenzer Bühne das Stück ohne Aktualisierung aber mit ganz klaren Bezügen ins Heute oder Morgen dargestellt.

Kritiken 24.07.2021
Silvia Thurner

In direktem Austausch mit dem Publikum – bei „Zeitklang im Museum“ spielten Musiker der Wiener Symphoniker in feiner Atmosphäre und mit viel Spaß an kleinen Besetzungen
Stefan Tomaschitz (Flöte), Peter Schreiber (Oboe), Alexander Neubauer (Klarinette), Peter Dorfmayr (Horn), Robert Gillinger (Fagott) und Ines Schüttengruber am Klavier musizierten im Rahmen von "Zeitklang im Museum" Kammermusik unserer Zeit und verströmten dabei gute Laune.

Zum fünften Mal gab es bei „Zeitklang im Museum“ die Gelegenheit, Mitglieder der Wiener Symphoniker als Kammermusiker zu erleben. Auf dem Programm standen Duette, Trios, ein Sextett sowie ein Klavierstück von österreichischen Komponisten. Das neueste Werk von Gerda Poppa, „Distanzen“, wurde erfolgreich uraufgeführt. In anregenden Gesprächen mit Manfred Welte gaben die Komponisten Richard Dünser, Gerda Poppa, Martin Rainer und Alfred Huber Einblicke in ihre Intentionen. Dass die Musiker Stefan Tomaschitz, Peter Schreiber, Alexander Neubauer, Peter Dorfmayr und Robert Gillinger viel Spaß an den kleinen Besetzungen hatten, zeigten die inspirierten Interpretationen der gut einstudierten Werke. Emphatisch wurden sie von der Pianistin Ines Schüttengruber begleitet.

Musik / Konzert 23.07.2021
Fritz Jurmann

Der Festspiel-„Rigoletto“ am See wird zur bejubelten Wiedergeburt nach der Krise
Die Verdi-Oper „Rigoletto“ ist von Regisseur Philipp Stölzl vom Hof zu Mantua in eine aktuelle Zirkusarena verlegt worden, wo sich ein buntes Treiben abspielt.

Dieser „Rigoletto“ am See ist nicht umzubringen. Auch die Premiere der Wiederaufnahme am Donnerstag wurde zum Bombenerfolg, getragen von der Begeisterung einer mit 7.000 Menschen fast ausverkauften Tribüne. Das erzwungene Jahr Corona-Pause seit der ersten, zu 100 Prozent ausverkauften Aufführungsserie der Verdi-Oper von 2019 hat der Inszenierung von Philipp Stölzl nicht geschadet, der im Vorfeld gar von einer „Wiedergeburt“ seiner Schöpfung gesprochen hat. Und auch gleich davon, dass er unter dem Motto „Never change a winning team“ heuer nichts an seiner Inszenierung ändern wolle, weil ohnedies alles passt.

Ausstellung 22.07.2021
Karlheinz Pichler

Wenn das Nationalstaatliche zerfließt – Installation „No Border, No Nation“ von Andrea Salzmann an der Dornbirner Ache
Die Symbole der Flaggen verlieren sich in pastellenen Farbräumen (Foto: Karlheinz Pichler)

In Kooperation mit dem Europäischen Forum Alpbach hat der Verein CampusVäre das großräumige Kunstprojekt „No Border, No Nation“ der Vorarlberger Künstlerin Andrea Salzmann in den öffentlichen Raum entlang der Dornbirner Ache gebracht.

Musik / Konzert 22.07.2021
Fritz Jurmann

Festspiel-Hausoper „Nero“: Grell-buntes Opernspektakel ohne Ende
Der mächtige Herrscher Nero (Rafael Rojas, 3. von li) im alten Rom ist auf der Opernbühne ein Zerrissener, der vergeblich versucht, den Mord an seiner Mutter zu bewältigen.

Das gab es noch nie in der Operngeschichte: Dass ein Komponist seit 1862 geschlagene 56 Jahre an seiner Oper arbeitet und diese dann immer noch unvollendet hinterlässt, mit vier statt der vorgesehenen fünf Akte. Weil er vermutlich an einem entscheidenden Punkt nicht mehr weiterwusste. Da ist es dem Italiener Arrigo Boito (1842-1918) mit seiner Oper um den römischen Kaiser Nero nicht anders ergangen als vielen Besuchern bei der Premiere seines Werkes, das am Mittwoch als Wiederentdeckung zur Eröffnung der diesjährigen Bregenzer Festspiele auf die Bühne des Festspielhauses gehievt wurde. Vieles wäre im Finale noch zu erklären und zu lösen gewesen, doch das Ende blieb auch für ein freundlich aufnahmebereites Publikum offen. Dafür entschädigten die ausgezeichnete Besetzung und eine fantasievolle Inszenierung, die freilich auch ihre Buhrufe abbekam.

Film / Kino 22.07.2021
Walter Gasperi

Aktuell in den Filmclubs (23.7. - 29.7. 2021)
Tausendschönchen

Das Open-Air des Kunsthaus Bregenz startet nächste Woche mit Vera Chytilovás surrealistisch-verspieltem Klassiker "Tausendschönchen". Beim Open-Air in Tschagguns wird dagegen schon morgen Ken Loachs "Angel´s Share" gezeigt, in dem vier Underdogs planen, vier sündteure Whiskyflaschen zu stehlen

Ausstellung 21.07.2021
Karlheinz Pichler

Weinbergschnecke "reitet" auf dem Bratschenbogen - Anri Sala im Kunsthaus Bregenz
Anri Sala Anri: "If and Only If", 2018, Foto: Markus Tretter, © Kunsthaus Bregenz

Für den 1974 in Tirana (Albanien) geborenen Künstler Anri Sala steht stets die Musik am Ausgangspunkt von Projekten, dann folgt die Kunst. Wie stark Sound, Video und Architektur miteinander verschmelzen können, beweist er mit seiner aktuellen Ausstellung im Kunsthaus Bregenz (KUB), die aufgrund der Pandemie vom Sommer 2020 auf dieses Jahr verschoben wurde. In der Inszenierung Salas verwandelt sich der Zumthor-Bau zu einem alle Sinne ansprechenden Resonanzkörper, der für fibrierende Raumerlebnisse mit Tiefgang sorgt.

Aktuell 21.07.2021
Raffaela Rudigier

Sanierung Bregenzer Festspielhaus und Seebühne fixiert
v.l: Vorarlbergs Kulturreferentin Landesstatthalterin Barbara Schöbe-Fink, Bürgermeister Michael Ritsch, Kunst- und Kulturstaatssekretärin Andrea Mayer, Landeshauptmann Markus Wallner, Bundeskanzler Sebastian Kurz, Festspiele-Präsident Hans-Peter Metzler und Festspiele-Vizepräsident Wilhelm Muzyczyn. Foto: Land Vorarlberg

Der ausverhandelte Vertrag zur Sanierung des Bregenzer Festspielhauses und der Seebühne wurde gestern im Vorfeld der Bregenzer Festspiele von Bund, Land, Stadt und den Festspielen offiziell unterzeichnet.

ANZEIGE 21.07.2021
Manuela Schwaerzler

KULTUR-Jobbörse für offene Stellen im Kulturbereich rund um den Bodensee

Sie bietet allen kulturinteressierten Jobsuchenden einen Überblick über Stellenangebote in Vorarlberg, Liechtenstein, Süddeutschland und der Ostschweiz und hilft allen Kulturinstitutionen in dieser Region, engagierte Mitarbeiter*innen zu finden.

CD-Tipp 20.07.2021
Peter Füssl

Paier / Valcic / Preinfalk: Fractal Beauty

Seit mehr als zwanzig Jahren spielt der Akkordeonist Klaus Paier im Duo mit dem Saxophonisten/Klarinettisten Gerald Preinfalk und seit 2009 mit der Cellistin Asja Valcic, mit der er vier exzellente Alben bei ACT herausgebracht hat. Die Idee, diese beiden Duos zum Trio zusammenzuspannen, lag natürlich nahe, zumal die drei Virtuosen über „eine Art identischen Puls, dasselbe Feeling und dieselbe Energie“ verfügen, wie Paier betont.

Film / Kino 16.07.2021
Gunnar Landsgesell

Der Rausch
Lehrer als Säufer und Role model: Vinterbergs soziale Satire hat nicht zuletzt aufgrund seiner Provokation einen erfrischenden Touch.

Vier Lehrer, die sich in ihren Routinen erstarrt fühlen, beschließen in einem Experiment zu Spiegeltrinkern zu werden, um eine neue Lockerheit zu versuchen. Zwischen irritierender Komik und Sozialsatire hat Thomas Vinterberg für seinen jüngsten Film einen Oscar und den Europäischen Filmpreis für den besten Film eingefahren.

Ausstellung 15.07.2021
Karlheinz Pichler

Stadtbummel wird zum digitalen Erwin-Wurm-Kunsterlebnis – Stadt und Kunstraum Dornbirn realisieren ein Augmented Reality Projekt im öffentlichen Raum
"Banana Levitating" vor dem Eingang der Inatura

Für den 1954 in Bruck an der Mur (Steiermark) geborenen Künstler Erwin Wurm war der öffentliche Raum seit jeher ein prädestinierter Ort, um mit Fat Cars, überdimensionalen Gurken, auf den Kopf gestellten Häusern oder vor allem mit seinen berühmten One Minute Sculptures unvermutet und direkt mit der Betrachterschaft in Kontakt zu treten. Daher ist es nur logisch, dass die Stadt Dornbirn und der Kunstraum Dornbirn diesen Objekt- und Konzeptkünstler ausgewählt haben, um ein „niederschwelliges“ Augmented Reality Projekt zu realisieren. Dabei geht es um die computergestützte Erweiterung der Realitätswahrnehmung im Raum.

Film / Kino 15.07.2021
Walter Gasperi

Aktuell in den Filmclubs (16.7. - 22.7. 2021)
Epicentro

Filmkulturclub Dornbirn und Filmforum Bregenz zeigen diese Woche den Essayfilm "Epicentro", in dem Hubert Sauper ein vielschichtiges Bild Kubas zeichnet. Im Alten Hallenbad in Feldkirch steht dagegen im Rahmen des Poolbar-Festivals mit "Oh Boy" Jan-Ole Gersters Tragikomödie über einen ziellosen Berliner Endzwanzigers auf dem Programm.

CD-Tipp 13.07.2021
Peter Füssl

Julian Lage: Squint

Der 33-jährige Kalifornier Julian Lage hat längst das Gitarren-Wunderkind-Image des Achtjährigen, der mit Carlos Santana auf der Bühne stand und in einem Aufsehen erregenden Dokumentarfilm porträtiert wurde, hinter sich gelassen und ist mit elf Alben unter seinem Namen und unzähligen Engagements bei prominenten Kollegen zu einer der herausragenden Persönlichkeiten auf seinem Instrument geworden. Diesen Ruf wird er nun auch mit seinem exzellenten Blue-Note-Debüt zementieren, das er gemeinsam mit seinem Langzeit-Bassisten Jorge Roeder und The Bad Plus-Drummer Dave King aufgenommen hat. Eigentlich sollte es schon nach einem sechstägigen Engagement im legendären Village Vanguard im Jänner 2020 ins Studio gehen, aber corona-bedingt trat eine längere Zwangspause ein, die laut Lage dazu führte, dass das Ausgangsmaterial unter dem Eindruck der Pandemie, aber auch der Black-Lives-Matter-Bewegung manches von seiner unbeschwerten Schönheit verlor und an Tiefe gewann, bis es dann letzten August endlich ins Studio in Nashville ging.

Musik / Konzert 12.07.2021
Silvia Thurner

Freude, Sommerruh‘ und Humor – Birgit Plankel, Nina Edelmann-Plangg und Yunus Kaya gaben einen erfrischenden Liederabend
Herzlich reagierte das Publikum auf den sinnlichen und Leichtigkeit versprühenden Liederabend mit Birgit Plankel und Nina Edelmann-Plangg sowie Yunus Kaya am Klavier im angenehmen Ambiente des KOM in Altach.

Unter dem schönen Titel „Zwei Frauen, vierzehn Lieder“ luden die Sopranistin Birgit Plankel und die Mezzosopranistin Nina Edelmann-Plangg im Rahmen der Altacher Soireen zu einem Liederabend. Zusammen mit Yunus Kaya am Klavier widmeten sie sich Duetten von Felix Mendelssohn-Bartholdy, Robert Schumann und Johannes Brahms. In den Mittelpunkt stellten die Sängerinnen und der Pianist drei Lieder von Georg Hering-Marsal, der in der Vorarlberger Musikszene viele Spuren hinterlassen hat. Die Lieddeutungen begeisterten durch eine gut aufeinander abgestimmte Tongebung und feinsinnige musikalische Ausgestaltungen.

Musik / Konzert 12.07.2021
Peter Ionian

Ein Sommerfestival wie damals! - Das poolbar Festival-Eröffnungswochenende
poolbar Festival hat dieses Wochenende eröffnet

Die EM ist vorbei und der Sommer beginnt. Die Corona-Einschränkungen scheinen momentan bei uns noch hinter der 3-G-Grenze eine vollumfängliche Pause zu machen. So kommt es einem manchmal so vor, als wäre das, was wir damals nicht mal als Normalität bezeichnet haben, zumindest manchmal und mancherorts wieder zurück. Was also tun in diesem Sommer, jetzt wo das große Ballnachrennen vorüber ist? Das Reichenfeld und das Alte Hallenbad in Feldkirch würden sich anbieten, denn am Wochenende hat das diesjährige poolbar Festival eröffnet!

Musik / Konzert 11.07.2021
Silvia Thurner

Mit einem eigenen Profil auftreten - Der Dirigent Tobias Grabher und seine neu gegründete „Camerata Musica Reno“ regten mit einer Konzert-Lesung zum Weiterdenken an
Die neu gegründete "Camerata Musica Reno" mit Tobias Grabher am Dirigentenpult beeindruckte mit einer musikalisch und thematisch dichten Konzert-Lesung im Theater Kosmos.

Erst im vergangenen Mai machte der Musiker Tobias Grabher mit der Neugründung der „Camerata Musica Reno“ auf sich aufmerksam. Weil er als angehender Dirigent für sich und seine zahlreichen Musikerkolleginnen und -kollegen eine Möglichkeit zum aktiven musikalischen Gestalten schaffen wollte, gründete er ein Orchester. Die Aufführung von Strawinskys „Geschichte vom Soldaten“ sorgte für Furore. Nun legte Tobias Grabher noch eins drauf. Er leitete die auf 37 Mitglieder angewachsene Camerata Musica Reno mit Kompositionen von Richard Strauß. Überdies boten Susanne Loretz und Hubert Dragaschnig im schönen Ambiente des Theater Kosmos nachdenklich machende Einblicke in die Künstlerfreundschaft von Richard Strauss und Stefan Zweig.

Musik / Konzert 08.07.2021
Fritz Jurmann

„Rigolettos“ Rückkehr auf die Seebühne: „So fühlt sich Glück an!“
Der Mexikaner Rafael Rojas singt die Titelrolle des Kaisers Nero in der wiederentdeckten Oper von Arrigo Boito aus dem Jahre 1924.

Auf diese Weise ließ der bekannte Münchner Filmregisseur Philipp Stölzl beim traditionellen Pressetag der Bregenzer Festspiele am Donnerstag seinen Gefühlen darüber freien Lauf, dass nach dem Totalausfall durch Corona im Vorjahr seine Erfolgsinszenierung der Verdi-Oper „Rigoletto“ am See heuer im zweiten Jahr wieder fast ohne Einschränkungen gespielt werden kann. Er sprach damit wohl den meisten seiner Kollegen aus der Seele: „Es ist ein tolles Gefühl für alle, nach diesem schwierigen Jahr für uns Theaterkünstler endlich ein Licht am Ende des Tunnels zu sehen, getragen von Euphorie!“

Film / Kino 08.07.2021
Walter Gasperi

Aktuell in den Filmclubs (9.7. - 15.7. 2021)
Amazonen einer Grossstadt

Das Skino in Schaan zeigt diese Woche unter anderem den Dokumentarfilm "Amazonen einer Grossstadt". Eine bittersüße Tragikomödie und Emanzipationsgeschichte steht dagegen beim Open-Air in Tschagguns mit Silvio Soldinis "Brot und Tulpen" auf dem Programm.